Science-Fiction: Was Isaac Asimov von Star Trek hielt

Isaac Asimov ist einer der größten Sci-Fi-Autoren aller Zeiten, und das nicht nur wegen seiner Foundation-Romane. In einem Interview(öffnet im neuen Fenster) , das 1973 auf einer Con in New York mit ihm geführt wurde, sprach er auch über Star Trek. Was ihm an Star Trek dabei besonders gefiel, war die Hauptdirektive, die verhindert, dass eine technologisch überlegene Kultur ihren Willen einer weniger entwickelten Kultur aufzwingt.
Die Bruderschaft der Intelligenz
Er erklärte zudem, dass die Crew der Enterprise mit Problemen konfrontiert war, denen der Mensch zum damaligen Zeitpunkt des Interviews nicht begegnet sei. Für Asimov zeigte Star Trek außerdem im Kern die "Bruderschaft der Intelligenz": "Es spielte keine Rolle, welche Form diese Intelligenz annahm oder welche Art von Universum sie sich erschuf. Wenn sie intelligent war – intelligent genug, eine Kultur zu entwickeln -, dann hatte sie das Recht, in dieser Kultur zu leben. Sie hatte das Recht, zu existieren und zu sein. Und keine andere Kultur hatte das Recht, sich in sie einzumischen, solange sie nicht Kulturen außerhalb ihrer selbst gefährdete."
Für Asimov war Star Trek demnach gewissermaßen die vernünftigste und bedeutungsvollste Serie. Sie habe sich mit realen gesellschaftlichen Problemen auseinandergesetzt und sei nicht ausschließlich auf Abenteuer ausgerichtet gewesen. Vor allem aber habe die Serie vollständig ausgearbeitete Figuren gehabt. Asimov erklärte, dass einem dabei natürlich sofort Spock in den Sinn komme – der rationale, vernünftige Mensch. Und Vernunft sei, so Asimov im Interview, etwas sehr Tröstliches – "besonders in einer Welt wie der unseren" .
Asimov war auch für die Serie tätig
Später hatte Asimov sogar mit Star Trek(öffnet im neuen Fenster) zu tun: Als Star Trek: Der Film produziert wurde, wurde er als wissenschaftlicher Berater angeheuert. In einer Folge von Star Trek: The Next Generation wird er zudem erwähnt – als eine Figur, die Datas Gehirn als "Asimovs Traum" beschreibt.



