Science-Fiction: Ein William-Shatner-Cameo in einer Robin-Williams-Serie

Die US-amerikanische Entertainment-Website Slashfilm(öffnet im neuen Fenster) berichtet von einem denkwürdigen Cameo-Auftritt in der Sitcom Mork vom Ork , in dem es vier Monate vor der Premiere von Star Trek II um das damals grassierende Gerücht ging, ob Spock sterben wird.
In der Episode Der elektrische Diktator, eine der letzten Folgen der vierten und finalen Staffel, baut die von Robin Williams gespielte Hauptfigur Mork aus alten Computerteilen seines Heimatplaneten Ork einen intelligenten Heimcomputer. Das Ziel dabei war, seinem Freund Mearth, dargestellt von Jonathan Winters, bei einem Wissenschaftswettbewerb zu helfen.
Besuch von William Shatner
Der Rechner mit dem Namen M.I.L.T. (Modular Integrated Laser Transformer), gesprochen von John Houseman, entwickelte jedoch – wenig überraschend – ein Eigenleben, wurde feindselig und nahm schließlich Mork, Mearth und Mindy als Geiseln. Inhaltlich sei die Episode eher klassisch gewesen, so Slashfilm, größere Aufmerksamkeit habe jedoch die Eröffnungsszene erlangt.
Denn darin tauchen Mork und Mearth mithilfe eines an Star Trek erinnernden Transporterstrahls im Wohnzimmer auf. Kurz darauf materialisiert sich überraschend William Shatner, offenbar als er selbst, im Bademantel zwischen ihnen. Er beklagt, dass er nicht wie geplant in einem Whirlpool gelandet sei und dass weder Mork noch Mearth seine Verabredung Roxanne seien. Anschließend greift er sich eine Champagnerflasche und verschwindet wieder per Beamen.
Mork will wissen, was in Star Trek II passiert
Nach Shatners Abgang ruft Mork ihm hinterher, er solle noch verraten, ob Spock sterbe oder nicht. Dies war höchstwahrscheinlich von Robin Williams improvisiert. Der Schauspieler war dafür bekannt, Gags, die ihm einfielen, einfach einzubauen.
Die Episode wurde nur wenige Monate vor dem Kinostart von Star Trek II: Der Zorn des Khan ausgestrahlt – und zu diesem Zeitpunkt kursierten bereits Gerüchte über den Tod der von Leonard Nimoy gespielten Figur Spock. Williams selbst galt zudem als bekennender Star-Trek-Fan, was den augenzwinkernden Moment zusätzlich einordnet.