Science-Fiction: Eccleston knüpft Rückkehr zu Doctor Who an eine Bedingung
Christopher Eccleston stellt eine neue Bedingung für eine mögliche Rückkehr zur Sci-Fi-Serie Doctor Who: Der Schauspieler träte nur dann wieder als neunter Doktor auf, wenn eine Frau die kreative Leitung übernähme. Das berichtet die Popkultur-Website Popverse(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf Aussagen Ecclestons auf der Messe Chicago Comic & Entertainment Expo (C2E2) 2026.
Eine Showrunnerin soll es sein
Eccleston, der 2005 die Neuauflage der Serie als erster moderner Doktor anführte, hatte sich bereits mehrfach kritisch über die aktuelle Produktion geäußert. Nun präzisierte er seine Haltung: Mit dem derzeitigen Produktionsteam wolle er nicht mehr arbeiten. Entsprechend formulierte er eine neue Perspektive für die Serie: Eine Frau als Showrunnerin solle Verantwortung übernehmen – idealerweise eine, die als junges Mädchen selbst von der Serie geprägt wurde.
Bereits Ende 2023 hatte Eccleston erklärt, eine Rückkehr komme nur infrage, wenn zentrale Produzenten nicht mehr beteiligt seien. Dazu zählen unter anderem Russell T. Davies, der aktuell erneut als Showrunner fungiert, sowie die Produzenten Jane Tranter und Phil Collinson. Produziert wird die Serie zudem von der Firma Bad Wolf unter Leitung von Julie Gardner.
Strukturelle Änderungen
Inhaltlich hatte sich Doctor Who zuletzt stärker diversifiziert: Mit Jodie Whittaker wurde erstmals eine Frau zur titelgebenden Figur, Ncuti Gatwa setzte als aktueller Doktor neue Repräsentationsmaßstäbe. Hinter den Kulissen blieb die kreative Führung bislang unverändert männlich geprägt.
Ecclestons Forderung zielt damit weniger auf eine konkrete Rückkehr als auf strukturelle Veränderungen. Ob die Produktion darauf reagiert, ist offen.



