Science-Fiction: Dune - die ersten Bilder sind da

Wohl kaum ein Science-Fiction-Film wird sehnsüchtiger erwartet als die neue Adaption von Frank Herberts Roman Dune. Nun gibt es die ersten Fotos.

Artikel von Peter Osteried veröffentlicht am
Timothee Chalamet im neuen Dune-Film
Timothee Chalamet im neuen Dune-Film (Bild: Warner Bros)

Dune soll trotz Coronakrise im Dezember weltweit in den Kinos starten - als der erste von zwei Teilen. Das Warten auf diese Verfilmung hat ohnehin schon einige Zeit in Anspruch genommen: Bereits 2016 wurde das Projekt von Denis Villeneuve angekündigt. Erfreulich ist, dass das Studio entschieden hat, den umfangreichen Roman nicht in einen einzigen Film zu pressen.

Inhalt:
  1. Science-Fiction: Dune - die ersten Bilder sind da
  2. Die ersten Bilder: leicht enttäuschend, aber vielversprechend

Die Geschichte ist derart komplex, dass Villeneuve nur unter der Bedingung zusagte, das Projekt anzugehen, wenn er zwei Filme bekomme, um der Größe von Frank Herberts Fantasie auch nur ansatzweise Herr werden zu können. "Die Welt ist zu komplex. Ihre Stärke liegt in der Vielzahl der Details", erklärte Villeneuve dem Magazin Vanity Fair, das auch die ersten Bilder des Films präsentiert.

Der Wüstenplanet

Herberts Roman erschien im Jahr 1965. Im Jahr darauf wurde er mit dem Nebula- und dem Hugo-Award ausgezeichnet. Bis zu Herberts Tod im Jahr 1986 verkauften sich weltweit mehr als zwölf Millionen Exemplare des Originals. Zudem schrieb Herbert fünf weitere Romane, mit denen er nach und nach die Figuren des Originals hinter sich ließ und diese Welt immer größer und komplexer werden ließ.

Es ist ein mächtiges Werk, das Herbert ablieferte. Eine Geschichte verfeindeter Adelshäuser, einer lebensverlängernden Droge namens Melange (oder auch Spice, auf Deutsch Gewürz), einem prophezeiten Messias, einem Dschihad in dessen Namen und monströsen Würmern, die in den weiten Ebenen des Wüstenplaneten leben.

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Im Mittelpunkt steht der Sohn des Herzogs Leto Atreides, der junge Paul Atreides, der jener Messias ist, den die Fremen, die Ureinwohner des Wüstenplaneten, seit langer Zeit erwarten, und der das Gesicht nicht nur dieser Welt, sondern des bekannten Universums selbst verändern wird.

Dies ist eine Geschichte, die sich nur schwerlich auf zwei Stunden herunterbrechen lässt. Probiert wurde es dennoch. Aus Alejandro Jodorowskys Versuch, den Roman zu adaptieren, wurde in den 1970er Jahren nichts, zu Beginn der 1980er Jahre war es dann David Lynch, der sich des Werks annahm. Der Film Dune: Der Wüstenplanet kam 1984 in die Kinos, war jedoch ein Flop.

Es hagelte auch harsche Kritiken, nicht jedoch von Herbert selbst, der mit dem Resultat zufrieden war und meinte, in dem Werk seine Dialoge zu hören. Tatsächlich hält sich der Film recht nah an die Vorlage, nur das Ende ist völlig anders. Zu beachten gilt auch: Es gibt eine dreistündige Fassung, die später für das US-Fernsehen entstand und deutlich runder erzählt wurde.

Im Jahr 2000 gab es eine Miniserie für das Fernsehen, die aber in jeder Beziehung unterirdisch ist. Da mit deutschem Geld produziert wurde, ist sogar Uwe Ochsenknecht dabei - als Stilgar, Anführer der Fremen, ist er alles andere als überzeugend. Drei Jahre später wurde erstmals Children of Dune als Miniserie adaptiert, mit einem jungen James McAvoy in der Rolle von Paul Atreides' Sohn Leto.

Dune lebt auch von der Vielzahl der Figuren, die der Grundstock der komplexen Erzählung sind.

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Die ersten Bilder: leicht enttäuschend, aber vielversprechend 
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Clown 02. Sep 2020

Ja stimmt. Die Zeit (bzw auch davor) brachte aber auch Perlen. Einer meiner Lieblings...

yoyoyo 22. Apr 2020

Herbert hat per laaaaangem (man kennt ihn) Interview seine Motive erklärt, vor allem der...

pool 22. Apr 2020

https://www.youtube.com/watch?v=FjHon6yg-r8 <3

ubuntu_user 20. Apr 2020

ich fand der Film von 1984 ist ganz schlecht gealtert. Den kann man eigentlich gar nicht...



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