Die ersten Bilder: leicht enttäuschend, aber vielversprechend

Die Rolle des jungen Paul Atreides, der als Muad'Dib zum Anführer der Fremen wird, wurde im neuen Film mit Timothee Chalamet besetzt. Er berichtete Vanity Fair, dass die Destillanzüge, die die Fremen tragen und die den Verlust von Wasser in der Wüste kompensieren, reichlich unbequem gewesen seien. Denn bei den Dreharbeiten in Abu Dhabi und Jordanien war es brütend heiß, wobei die Anzüge im wahren Leben praktisch das Gegenteil dessen bewirkten, was sie im Roman und im Film tun sollen.

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Oscar Isaac spielt Pauls Vater Leto, während Rebecca Ferguson als seine Mutter Jessica zu sehen ist. Ihre Rolle ist hier größer als im Roman, wo sie im Grunde nur eine glorifizierte Konkubine ist, die den Retter des Universums zur Welt bringt. Im neuen Film ist sie eine formidable Kriegerin.

Jason Momoa spielt Duncan Idaho, einen der beiden Lehrmeister von Paul Atreides. Herbert beschrieb ihn als drahtig, Jason Momoa ist eher das Gegenteil und dennoch eine ideale Besetzung, wird er doch hoffentlich seine übliche Intensität in die Rolle einbringen. Pauls zweiter Mentor ist Gurney Halleck, der bei Lynch noch von Patrick Stewart gespielt wurde. Im neuen Film hat Josh Brolin die Rolle übernommen. Als Stilgar agiert Javier Bardem, während Zendaya die Fremen-Frau Chani spielt, in die sich Paul verliebt.

Der Part des schurkischen Barons Harkonnen ging an Stellan Skarsgård. Die Figur des Liet Kynes, der im ersten Film vom kürzlich verstorbenen Max von Sydow gespielt wird, wurde von Villeneuve so angelegt, dass der Part nun von einer farbigen Frau gespielt wird: Sharon Duncan-Brewster.

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Wirklich viel geben die ersten Fotos von Dune natürlich noch nicht preis. Man hätte gerne auch mehr von den Fremen gesehen, insbesondere ihre vom Spice blau gefärbten Augen - etwas, das man immerhin auf dem Foto von Zendaya sieht Der Blick auf die Destillanzüge zeigt, dass man sich etwas von Lynchs Version wegbewegt.

Ein Gruppenfoto der Hauptfiguren ist hingegen ein wenig enttäuschend. Denn die Figuren tragen allesamt eher dunkle Kleidung. Wirklich verspielt sehen sie nicht aus. Das wird besonders offenkundig, wenn man die Kleidung mit einem Entwurf vergleicht, der in den 1970er Jahren für Jodorowskys Version vom europäischen Comic-Künstler Moebius angefertigt wurde.

Allerdings ist das eben eine Frage des Stils. Das eine ist nicht zwangsläufig besser als das andere, nur bunter und extrovertierter. Angesichts Villeneuves bisherigen Abstechern in die Science-Fiction - Arrival und Blade Runner 2049 - darf man bei Dune aber sicherlich Großes erwarten, sowohl optisch als auch philosophisch und erzählerisch. Am 17. Dezember 2020 ist der deutsche Kinostart - wenn alles gut geht. Dann ist dies hoffentlich nur der Auftakt zu einem filmischen Zyklus, der Herberts Romanen gerecht wird.

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 Science-Fiction: Dune - die ersten Bilder sind da
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Clown 02. Sep 2020

Ja stimmt. Die Zeit (bzw auch davor) brachte aber auch Perlen. Einer meiner Lieblings...

yoyoyo 22. Apr 2020

Herbert hat per laaaaangem (man kennt ihn) Interview seine Motive erklärt, vor allem der...

pool 22. Apr 2020

https://www.youtube.com/watch?v=FjHon6yg-r8 <3

ubuntu_user 20. Apr 2020

ich fand der Film von 1984 ist ganz schlecht gealtert. Den kann man eigentlich gar nicht...

Cavaron 16. Apr 2020

Fremen: Wir sollten unsere Ausscheidungen vor dem Trinken aufbereiten. Bear Grylls: Ach...



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