Science-Fiction: Die Doctor-Who-Folge mit David Tennant, die nicht kam
Die britische Entertainment-Newswebseite Radiotimes(öffnet im neuen Fenster) hat mit Autor und Schauspieler Mark Gatiss über seine Projekte gesprochen. Dabei kam die Rede auch auf ein unproduziertes Drehbuch für Doctor Who , das er zu Zeiten der Tennant-Ära verfasste und nun doch noch verwirklicht werden könnte – in Form eines Hörspiels.
Gatiss schrieb noch andere Drehbücher für die Serie und stand auch selbst vor der Kamera.
Abenteuer im Britischen Museum
Im Interview erzählte Gatiss, dass er damals zwei Versionen des Drehbuchs mit dem Titel The Suicide Exhibition geschrieben habe. Die Geschichte spielt im Britischen Musuem, zuerst während des Ersten, dann während des Zweiten Weltkriegs.
"Ich bin einfach einen Krieg weitergegangen" , so Gatiss, der die Story mit Indiana Jones verglich. Er erklärte auch, dass die auf Hörspiele spezialisierte Firma Big Finish, die schon zahlreiche Audiodramen zu Doctor Who produziert hat, Interesse signalisiert habe. Jetzt warte er nur noch auf den Anruf.
Im Lauf der Jahre gab es viele verschollene Geschichten bei Doctor Who. Fast 100 Folgen existieren nicht mehr, weil die BBC damals nach der Ausstrahlung die Bänder löschte, um sie wiederzuverwenden.
Legendenstatus besitzt auch der von Douglas Adams geschriebene Mehrteiler Shada mit dem vierten Doktor, der aufgrund eines Streiks nicht abgeschlossen wurde. Erst Jahre später gab es ein Hörspiel von Big Finish und auch eine neue Fassung der Episoden, bei denen das fehlende Material mittels Animation ergänzt wurde.
Begleiterin der Doktor bleibt unklar
Gatiss sagte nicht, wer in seiner Story die Begleiterin des Doktors ist. Es könnten Rose (Billie Piper), Martha (Freema Agyeman) oder Donna (Catherine Tate sein). Sie alle und auch David Tennant haben ihre Rollen in Hörspielen von Big Finish erneut aufgenommen – vielleicht demnächst auch für The Suicide Exhibition.



