Science-Fiction der Neunziger: Babylon 5 wird neu aufgelegt
In den Neunziger Jahren war Babylon 5 eine der großen Science-Fiction-Serien – beliebt bei vielen Hardcore-Fans. Der Sender The CW will die Serie nun neu auflegen. Das hat das Branchenmagazin Variety von Insiderquellen(öffnet im neuen Fenster) erfahren.
Das neue Projekt soll ein komplettes Reboot der Serie sein und von Grund auf neu produziert und gedreht werden. Entsprechend wird die Story der bereits existierenden fünf Staffeln nicht erweitert. Der Drehbuchautor und Erschaffer der ursprünglichen Serie J. Michael Straczynski(öffnet im neuen Fenster) ist auch beim Reboot wieder für die Story verantwortlich. Er schrieb 92 der 110 Originalepisoden und kann daher möglicherweise die Essenz der Serie erneut einfangen. Er soll zudem als ausführender Produzent hinter den Kulissen agieren.
Bisher ist nicht viel über die Handlung bekannt. Als Reboot könnte sie allerdings die bereits bekannte Geschichte mit einigen Änderungen erneut erzählen. Babylon 5 ist dort eine kilometerlange Raumstation, ein diplomatisches und kommerzielles Zentrum, auf dem sich Menschen und Alienspezies austauschen.
Neue CGI-Effekte
Dabei hätte es die menschliche Zivilisation, die Überlichtreisen mittels Sprungtoren erreichen kann, beinahe nicht mehr gegeben. In einem unbeabsichtigten Konflikt stieß die Menschheit auf ein technologisch weit überlegenes Alienvolk, die Minbari. Der darauffolgende Krieg brachte die menschliche Erdallianz fast zum Fall, bis die Minbari sich kurz vor ihrem Sieg plötzlich zurückzogen.
Neben einigen Fans erntete die Serie auch viele Kritiken aus der Zuschauerschaft. Oft wurden die damals zwar revolutionären, aber doch recht offensichtlichen Computereffekte als Kritikpunkt angebracht. Das gilt im Jahr 2021 noch mehr, in dem CGI wesentlich weiter fortgeschritten ist. Möglicherweise kann ein Reboot zumindest mit diesem Kritikpunkt Schluss machen.
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