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Science-Fiction:
Der Bussardkollektor funktioniert nicht so gut wie gehofft

Das bislang realistischste interstellare Antriebskonzept verstößt nicht gegen die Relativitätstheorie, hat aber andere Probleme mit der Physik .
/ Frank Wunderlich-Pfeiffer
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Der Buzzardkollektor soll seinen eigenen Treibstoff im Weltraum einsammeln. (Bild: Nasa)
Der Buzzardkollektor soll seinen eigenen Treibstoff im Weltraum einsammeln. Bild: Nasa / Public Domain

In der Science-Fiction gibt es viele Techniken, um die Sterne unserer Galaxie zu besiedeln, trotz der großen Entfernungen und der kurzen Lebensspanne der Menschen. Das Konzept des Bussard-Triebwerks von 1960 war eines der wenigen, die dabei die Grenzen von Lichtgeschwindigkeit und Relativitätstheorie nicht völlig außer Acht ließen. 1969 schätzte John F. Fishback ab, dass es damit theoretisch sogar für Menschen möglich sein sollte, noch während ihrer Lebenszeit die ganze Milchstraße zu durchqueren.

Eine neue Studie(öffnet im neuen Fenster) von Peter Schattschneider von der TU Wien und Albert A. Jackson von Triton Systems in Houston, USA, zeigt nun, dass sich zumindest diese Hoffnung wohl nicht erfüllen wird.

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