Sci-Fi-Serie in Arbeit: The-Expanse-Macher treiben neue Serie voran
Die Macher der Sci-Fi-Serie The Expanse treiben ihr nächstes Projekt voran: Die geplante Serienadaption von The Captive's War nimmt langsam Gestalt an. Wie die Autoren Ty Franck und Daniel Abraham, die unter dem Pseudonym James S. A. Corey schreiben, im Rahmen einer Fragerunde auf Reddit(öffnet im neuen Fenster) erklärten, befindet sich die Produktion jedoch weiterhin in einer frühen Entwicklungsphase. Parallel ist mit The Faith of Beasts gerade der zweite Band der Buchreihe erschienen, der die Grundlage für die Serie erweitert.
Menschen von einer anderen Welt
Die neue Geschichte unterscheidet sich deutlich von The Expanse: Statt eines überwiegend menschlichen Settings steht diesmal eine außerirdisch geprägte Welt im Mittelpunkt. Im Zentrum steht eine Gruppe von Menschen, die auf einem fremden Planeten lebt und vom aggressiven Carryx-Imperium gefangen genommen wird. Die Handlung kombiniert klassische Science-Fiction mit Elementen aus Soziologie und Psychologie und setzt auf eine stärker fremdartige Perspektive.
Neben Franck und Abraham sind auch zentrale Kreative aus The Expanse beteiligt, darunter Showrunner Naren Shankar und Regisseur Breck Eisner. Die Serie entsteht für den Streamingdienst Prime Video. Konkrete Details zu Produktionsstart oder Veröffentlichung gibt es jedoch noch nicht.
Die Buchreihe ist auf drei Romane und zwei Novellen ausgelegt. Nach dem Auftaktband The Mercy of Gods baut The Faith of Beasts die Welt weiter aus, führt neue Handlungsstränge ein und vertieft die Darstellung verschiedener Alien-Spezies. Laut den Autoren ist zudem eine weitere Novelle für dieses Jahr geplant, während der dritte Roman bereits konzipiert wird. Daher gehe aber auch die Entwicklung der Fernsehserie langsamer voran: Die Autoren wollten erst ein definitives Ende der Romane sehen, bevor die Fernsehserie richtig Fahrt aufnehme.
Ideal für eine Fernsehserie
Für eine Serienumsetzung bietet das Material gute Voraussetzungen: Die Erzählstruktur mit mehreren parallelen Handlungssträngen und der Fokus auf Figurenentwicklung bieten sich für eine Serie geradezu an.



