Sci-Fi-Klassiker: Ben Stiller inszeniert Twilight-Zone-Film
Leonardo DiCaprio hat mit seiner Firma Appian Way über 15 Jahre hinweg versucht, einen Film zur Twilight Zone zu machen. Schon 2011 waren zuerst Matt Reeves und dann Joseph Kosinski als Regisseure genannt worden, aber es wurde nie etwas daraus. Jetzt scheint das Projekt aber in Bewegung gekommen zu sein, wie Jeff Sneider(öffnet im neuen Fenster) berichtet. Ein Regisseur ist gefunden: Ben Stiller.
Nur eine Geschichte
Er bereitet den Film bereits seit sechs Monaten vor, zurzeit wird jedoch noch nach einem geeigneten Autor fürs Drehbuch gesucht. Eines ist dabei jetzt schon klar: Anders als beim von Steven Spielberg produzierten Film des Jahres 1983 wird es diesmal keine Anthologie sein, sondern nur eine einzige Geschichte erzählt. Die Idee ist, aus Twilight Zone ein Film-Franchise zu machen, das mit jeder neuen Produktion eine neue Geschichte erzählt.
Wie es heißt, gibt es bereits eine Version des Drehbuchs, dessen Story aber mit einem neuen Autor über Bord geworfen werden könnte: Darin geht es um einen Kampfpiloten, der den Prototyp einer Rakete testet, die schneller als das Licht sein soll, sich dann allerdings 125 Jahre in der Zukunft wiederfindet – und zwar in einer utopischen Gesellschaft. In der ist aber nicht alles so, wie es scheint.
Stiller ist auf jeden Fall der richtige Mann für den Film. Er hat mehrmals erklärt, dass Rod Serlings Originalserie auch eine Inspiration für Severance war. Von der Serie hat Stiller elf Episoden inszeniert. Vor allem kennt man Stiller als Schauspieler, er lieferte aber als Regisseur mit Filmen wie Reality Bites, Cable Guy und Secret Life of Walter Mitty durchaus auch tolle Arbeiten ab.
Unwahrscheinliche Geschichten
Die Originalserie lief von 1959 bis 1964, eine Neuauflage gab es von 1985 bis 1989. Die zwei jüngsten Serien-Versionen waren aber nicht erfolgreich: Eine lief von 2002 bis 2003, die letzte von 2019 bis 2020. Der Film, der hierzulande Unheimliche Schattenlichter heißt, kam 1983 in die Kinos.



