Schwindende Relevanz: Grok erzeugt hauptsächlich Erotikinhalte
Weniger Einschränkungen als bei anderen Modellen, das ist eines der Kernverkaufsargumente für xAIs Grok. Das bezieht sich unter Berufung auf die Redefreiheit der USA nicht nur auf kontroverse Themen wie den Holocaust, sondern auch auf erotische Inhalte. Das brachte xAI zwar bereits einen Skandal ein, da Grok vielfach zur Erzeugung sexualisierter Deepfakes, auch von Kindern, genutzt wurde.
Geändert hat der Wirbel aber wenig, wie zwei ehemalige Mitarbeiter von xAI dem Magazin The Information sagen(öffnet im neuen Fenster). Nach Einschätzung der Informanten machen Erotikinhalte mehr als die Hälfte des Grok-Traffics aus.
Schmaler Grat zwischen legalen und illegalen Inhalten
Das soll xAI beträchtliche Einnahmen bringen und ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber anderen Anbietern sein, an die xAI zumindest laut öffentlich einsehbaren Zahlen in den vergangenen Monaten einigen Traffic verlor. So gab es bereits zuvor Berichte, dass Grok gezielt freizügiger gestaltet worden sei, um Nutzer anzulocken.
Problematisch für die KI-Anbieter ist dabei insbesondere, das Erzeugen illegaler Inhalte zu vermeiden. Unter anderem aus diesem Grund stellte OpenAI die Arbeiten an seinem Erotik-Chatbot ein. Andere Anbieter verbieten solche Inhalte komplett. Auch bei xAI führten diese zu internen Diskussionen und Unzufriedenheit. Mitarbeiter seien etwa unzufrieden gewesen, am NSFW-Companion Ani mitarbeiten zu müssen.
xAI verstärkte mittlerweile wohl ebenfalls seine Filter, die Nutzungsbedingungen verbieten pornografische Inhalte mit realen Personen bereits seit Längerem. Auch der 18+-Modus, der zuvor auch erotische Inhalte erlaubte, ist verschwunden. Die Filter sollen allerdings verhältnismäßig einfach zu umgehen sein(öffnet im neuen Fenster).
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