Reagan verriet Nachrichtenquelle

Offensichtlich wurde die Tatsache, dass die Crypto-Geräte offenbar kompromittiert waren, im Jahr 1986. Nach dem Bombenattentat auf die Berliner Disco La Belle machte der damalige US-Präsident Ronald Reagan Libyen für den Anschlag verantwortlich und sagte: "Unsere Beweise sind präzise und unwiderlegbar." Als Beweise nannte er entsprechende Anweisungen, die die libysche Botschaft in Ost-Berlin vor dem Attentat erhalten haben soll.

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Schwieriger wurde die Situation im Jahr 1992, als die iranische Regierung den Crypto-Vertreter Hans Bühler wegen Spionageverdachts festnahm. Obwohl Bühler nicht zu den Eingeweihten gehörte und zu der Spionageaktion nichts aussagen konnte, hielt ihn Iran neun Monate lang fest und ließ ihn erst gegen ein hohes Lösegeld frei. Da Bühler wegen kritischer Fragen nach seiner Rückkehr entlassen wurde, kam es schließlich zum Prozess. Schon Der Spiegel wunderte sich 1996, dass noch vor der Verhandlung, "in der womöglich peinliche Details ans Licht gekommen wären", die Firma einem Vergleich zugestimmt habe.

Ausstieg im Jahr 1993

Der BND soll bereits 1993 aus der Crypto AG wieder ausgestiegen und seine Anteile für 17 Millionen US-Dollar verkauft haben. Die CIA soll hingegen erst in den Jahren 2017/2018 die Firma verkauft und aufgeteilt haben. Dabei soll die CIA zwischen 50 und 70 Millionen Dollar eingenommen haben.

Basis der Berichte war laut ZDF ein Treffen von Geheimdienstveteranen auf dem Berliner Teufelsberg im Jahr 1999. Dabei sollten die Agenten beschlossen haben, einen Bericht über die streng geheime Operation zu erstellen. Während die CIA-Agenten nach zwei Jahren ein 96-seitiges Papier vorgelegt hätten, brauchten die BND-Mitarbeiter für ihre Erinnerungen etwas länger, erhielten dazu aber die Erlaubnis des damaligen BND-Chefes Ernst Uhrlau.

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Weder der Bundesnachrichtendienst noch das Bundeskanzleramt oder die Firma Siemens wollten auf Anfrage des ZDF eine Stellungnahme zu den Berichten abgeben. Der BND habe allerdings Ende Januar 2020 bereits das Parlamentarische Kontrollgremium des Deutschen Bundestages über die geplante Berichterstattung mit dem Hinweis informiert, "dass die Sache ja gar nicht neu sei". Das trifft in der Tat zu, doch die nun enthüllten Details machen das Ausmaß der Operation Rubikon deutlich sichtbarer.

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 Schweizer Crypto AG: Wie BND und CIA eine Verschlüsselungsfirma hackten
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gaym0r 31. Mär 2020

https://de.wikipedia.org/wiki/One-Time-Pad#Zusammenfassung Bitte den Punkt "Nachteile...

gaym0r 31. Mär 2020

Und wo hat Torflow die Info her, dass dort die ganzen Nodes stehen sollen? Die haben doch...

mackes 17. Feb 2020

Schwachsinn, da ist nichts als Wald der klösterlichen Forstverwaltung. Quelle: ich...

4Chris4 14. Feb 2020

Es gibt auch Threema Work, was in einem Abo verrechnet wird. Ich vermute, dass Threema...



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