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Schwedische Metastudie: Klimabilanz von Elektroautos deutlich verbessert

Eine schwedische Studie von 2017 wird häufig herangezogen, um Elektroautos eine schlechte Klimabilanz zu bescheinigen. Doch die Forscher nennen zwei Jahre später wesentlich bessere Zahlen.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Produktion des neuen VW ID.3 in Zwickau
Die Produktion des neuen VW ID.3 in Zwickau (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Eine aktualisierte schwedische Metastudie bescheinigt Elektroautos eine deutlich bessere Klimabilanz als noch vor zwei Jahren. Das Umweltforschungsinstitut IVL kommt in dem 47-seitigen Papier (PDF) zu dem Schluss, dass pro Kilowattstunde (kWh) Akkukapazität ein Äquivalent von 61 bis 106 Kilogramm (kg) Kohlendioxid anfällt. Vor zwei Jahren lag dieser Wert noch bei 150 bis 200 Kilogramm CO2-Äquivalent pro kWh. Das bedeutet, dass Elektroautos deutlich schneller eine bessere Klimabilanz als ein Verbrennerfahrzeug aufweisen. Die Unterschiede rühren vor allem daher, welcher Strommix bei der Herstellung der Batteriezellen zugrunde gelegt wird.

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Die Autoren der Studie, Erik Emilsson und Lisbeth Dahllöf, nennen als Gründe für den gesunkenen CO2-Ausstoß, dass die Batteriefabriken vergrößert worden seien und mit voller Kapazität arbeiteten. Dadurch sei die Effizienz pro produzierter Batterieeinheit gestiegen. Zudem sei in Betracht gezogen worden, dass bei einzelnen Produktionsschritten vollständig elektrischer Strom aus erneuerbaren Energiequellen genutzt werden könne. Die höheren Werte in der Studie von 2017 hätten daher gerührt, dass beim Stromverbrauch der Fabriken ein höherer Anteil fossiler Energieträger angenommen worden sei, sagte Dahllöf laut Pressemitteilung.

Mehr Einsparungen bei Rohstoff-Produktion erforderlich

Der Einsatz von Ökostrom sei bei der derzeitigen Batterieproduktion noch relativ selten, werde jedoch mit wachsender Nachfrage steigen. Damit die Emissionen unter 60 Kilogramm CO2-Äquivalent sänken, müssten die Emissionen aus dem Bergbau und der Aufbereitung der Grundrohstoffe reduziert und ein höherer Anteil an recycelten Materialien eingesetzt werden, hieß es weiter.

Auf Basis der Zahlen von 2017 war argumentiert worden, dass bei der Produktion eines 100-kWh-Akkus, wie ihn das Tesla Model S verwendet, rund 17 Tonnen CO2 ausgestoßen würden. Bei einem Verbrauch von 8 Litern Diesel pro 100 Kilometer müsste man 80.000 Kilometer fahren, um auf denselben Ausstoß zu kommen. Bei einem Wert von 61 kg CO2-Äquivalent sinkt dieser Wert auf 28.000 Kilometer, bei 106 kg sind es immerhin noch 50.000 Kilometer.

Besseres Recycling für bessere Energiebilanz

Allerdings verfügen längst nicht alle Elektroautos über eine so große Batterie wie ein Tesla Model S. Gerade die geplanten Autos für den Massenmarkt wie der VW ID oder der Opel Corsa sollen nur mit einer halb so großen Batterie ausgeliefert werden. Reine Stadtautos wie der Aachener e.Go brauchen sogar weniger als 25 kWh an Akkukapazität. Damit kann sich die CO2-Bilanz eines Elektroautos ebenfalls deutlich verbessern.

Laut den Autoren bestehen weiterhin viele Unsicherheiten bezüglich der CO2-Emission in der Batterieproduktion. Daher werden bessere Daten benötigt, vor allem hinsichtlich der Rohstoffproduktion und anderer Batteriekomponenten. Besseres Batterierecycling könnte daher ein wichtiger Schritt sein, um den Bedarf an Rohstoffen zu senken.

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AciidAciid 05. Dez 2019

Der mensch wird seine Lebensgrundlage komplett zerstören und aussterben, die Umwelt wird...

E-Mover 05. Dez 2019

...wenn man den Kostenaspekt alleine mal insgesamt selbst ohne Militärkosten...

E-Mover 05. Dez 2019

Hahahaha! Schon klar, dass Du die erste Studie richtiger findest. Die...

E-Mover 05. Dez 2019

Du schreibst so viel Unsinn, dass man das gar nicht mehr alles kommentieren/entkräften...


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