Schwarzes Meer: Ukraine stattet Drohnenboote mit FPV-Drohnen aus
Das ukrainische Militär hat erfolgreiche Angriffe gegen russische Luftverteidigungssysteme mit FPV-Drohnen (First-Person-View) gemeldet, die von unbemannten Überwasserschiffen (USVs) im Schwarzen Meer gestartet wurden.
Die Streitkräfte veröffentlichten Aufnahmen von einem Einsatz gegen ein Kurzstrecken-Flugabwehrsystem(öffnet im neuen Fenster) des Typs Pantsir-S1(öffnet im neuen Fenster) . Die Drohnenboote dienten dabei als Startplattformen für Luftangriffe mit Drohnen.
Nach Angaben des ukrainischen Zentrums für strategische Kommunikation und Informationssicherheit (CSCIS) haben ihre Streitkräfte erfolgreich insgesamt drei russische Flugabwehrsysteme angegriffen, darunter ein weiteres Pantsir-S1-System und ein Osa-System, die alle in den russisch besetzten Gebieten der südlichen Region Cherson stationiert waren.
Seedrohnen schießen Hubschrauber ab
Die technischen Spezifikationen der unbemannten Seedrohnen und FPV-Drohnen wurden nicht bekanntgegeben. The War Zone berichtet(öffnet im neuen Fenster) , dass es vermutlich Varianten des Drohnenboots Magura V5 sind. Diese werden auch schon mit Lenkflugkörpern ausgestattet und erfolgreich gegen russische Hubschrauber eingesetzt.
Die wirtschaftlichen Vorteile dieses Ansatzes sind erheblich, da teure unbemannte Wasserfahrzeuge mehrere kostengünstigere FPV-Drohnen starten können, ohne die primäre Plattform durch Kamikaze-Angriffe zu verlieren.
Russische Militärbeobachter haben diese neue Bedrohung erkannt, und mehrere Militärblogger bestätigten(öffnet im neuen Fenster) den Einsatz von FPV-Drohnen, die von USVs gestartet wurden, durch die Ukraine. Gestrandete Drohnenboote im Western der Krim mit Drohnen an Bord sollen von der russischen Seite ebenfalls gefunden worden sein.
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