''Wir können die Auswirkungen der Krise gut abfedern''

Golem.de: Was kann Stackit besser als andere deutsche Cloudanbieter?

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Müller: Im Gegensatz zu kleineren Anbietern können wir durch den Rückhalt der Schwarz Gruppe sicherstellen, dass unser Angebot längerfristig verfügbar ist. Darüber hinaus sind wir nicht von Technologielieferanten abhängig, die gegebenenfalls für den Betrieb der Cloudplattform notwendig sind. Durch die Struktur der Schwarz Gruppe stellen wir sicher, dass keine Investoren unsere Souveränität oder Integrität untergraben können.

Die Entwicklung von Stackit folgte von Beginn an dem Ziel, ein einfaches und sicheres Cloudangebot bereitzustellen. Unsere Expertise in Handel, Produktion und Wertstoffmanagement werden wir nach und nach in die Stackit-Cloud einbringen. Darüber hinaus ist uns Kostentransparenz für Kunden wichtig, so dass sie ihre Kosten im Blick behalten und keine versteckten zusätzlichen Ausgaben zu erwarten haben. Außerdem bieten wir mit unserem Colocation-Angebot die Möglichkeit, eine Hybridlösung aus einer Hand zu beziehen, um zum Beispiel das aktuelle Rechenzentrum abzulösen und sukzessive in die Cloud zu migrieren.

Golem.de: Eigentlich sollte es schon letztes Jahr mit Stackit als Anbieter auf dem Markt losgehen. Was waren die Probleme und waren es eher schleichende Verzögerungen - oder eine plötzlich auftauchende Wand, die das Projekt auf Rot geschoben hat?

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Müller: Bei der Schwarz Gruppe steht hohe Qualität und Zuverlässigkeit im Mittelpunkt, so auch bei Stackit. Die Pandemie hat uns - wie viele andere auch - in den letzten zwei Jahren stark beschäftigt und unsere Prioritäten etwas verschoben. Wir haben uns in dieser Zeit auf unseren internen Go-Live fokussiert und das Cloudangebot ausgiebig in der Praxis getestet. Nun freuen wir uns auf die nächste Phase, in der wir unser Angebot auch externen Kunden anbieten.

Golem.de: Was sagen Sie dazu, dass in den Medien häufiger von der "Lidl-Cloud" die Rede ist als von Stackit?

Müller: Lidl ist als Handelsunternehmen bei fast allen in Deutschland lebenden Personen bekannt, daher ist es verständlich, dass die Medien zunächst von der Lidl-Cloud sprechen. Wir gehen aber davon aus, dass sich der Markenname Stackit, genauso wie das Produkt selbst, schnell durchsetzen wird.

Golem.de: Bei einem solchen Projekt braucht man eine Menge Rechenzentrum-Hardware: Wie sehr treffen da Chipknappheit, Transportverzögerungen und andere aus der Coronapandemie resultierende Schwierigkeiten?

Müller: Natürlich bemerken auch wir die Auswirkungen der Krise. Wir planen jedoch, wie zum Beispiel bei unseren Waren in unserer Filiale, weit voraus und haben neben einem guten Lieferantennetzwerk entsprechende Reserven aufgebaut. Dadurch können wir die Auswirkungen sehr gut abfedern.

Auch Schwarz IT merkt den Fachkräftemangel

Golem.de: Als Informatiker stößt man häufig auf Stellenanzeigen für verschiedenste Aufgaben bei Stackit. Ist es derzeit schwer, qualifizierte Mitarbeiter zu finden, um so zu wachsen?

Müller: Natürlich spüren wir den Fachkräftemangel. Allerdings sehen wir uns auch in der Verantwortung, potenziellen Mitarbeitern ein gutes Angebot zu machen. Als stark gewachsenes Unternehmen aus dem Mittelstand bieten wir unseren Mitarbeitern einen sicheren und zukunftsfähigen Arbeitsplatz. Wir fördern eine offene Kultur des Miteinander, in der unsere Kollegen aktiv Verantwortung übernehmen und sich in einem agil arbeitenden Umfeld weiterentwickeln können.

Golem.de: Gibt es Ausbildungsprogramme, um zum Experten für eine Rolle bei Stackit zu werden? Wenn ja, was sind Voraussetzungen dafür?

Müller: Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. Auch talentierte Quereinsteiger aus anderen Bereichen sowie Auszubildende können sich bei Stackit zu Experten für die Cloud ausbilden lassen. Ein klassischer Ausbildungsberuf ist beispielsweise Kaufmann für IT-Systemmanagement, wo bereits in der Ausbildung die verschiedenen Bereiche bei Stackit durchlaufen werden. Zudem haben wir intern verschiedene Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen für Mitarbeiter wie etwa die Chance, sich auf Konferenzen und Schulungen fortzubilden. Auch Besuche externer Weiterbildungsmaßnahmen unterstützen wir aktiv.

Des Weiteren sind wir dabei - wie auch mit unserer Cloud - weitere Programme zu entwickeln. Aktuell bieten wir attraktive Einstiegsprogramme wie Kickstart @Stackit, in dem sich Hochschulabsolventen innerhalb von sechs Monaten zu Cloudexperten ausbilden lassen können. Dabei entscheiden sie selbst, ob sie ihren Schwerpunkt eher im Cloud Development oder Cloud Engineering setzen. Für Studenten bieten wir studienbegleitend unsere Stackit Power Months an. Das Hochschulprogramm ist für Informatikstudenten auf der Suche nach Praxisprojekten eine gute Möglichkeit, Cloudanwendungen kennenzulernen und ihre Ideen zu modernen Technologien wie Kubernetes, Cloud Foundry oder Openstack direkt mit einzubringen.

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 Schwarz-IT-Chef Müller: "Stackit wird sich schnell durchsetzen"
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bananaking 11. Aug 2022 / Themenstart

Bei denen habe ich mal beworben. Was einem dann im VG als "Experte" gegenübersitzt und...

forenuser 03. Aug 2022 / Themenstart

(...) Erzählst Du das den Lidl MA der Märkte in meinem Umfeld... Egal welcher Supermarkt...

neodeo 03. Aug 2022 / Themenstart

poste es doch "in abgewandelter Form" es noch mal? haben die mit ihrer versteckter...

LH 02. Aug 2022 / Themenstart

Die neueren Rechenzentren scheinen auf einem hohen Niveau zu sein, wenn die Videos nicht...

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