• IT-Karriere:
  • Services:

Schwarmkonzept: Sechs Roboterameisen ziehen tonnenschweres Auto

Sechs Roboterameisen, die gerade einmal 100 Gramm wiegen, haben in einem Versuch ein Auto abgeschleppt. Durch Teamwork gelang es den kleinen Metallameisen, das 1,8 Tonnen schwere Gefährt zu bewegen.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein Team von Schwarmrobotern in Ameisenform
Ein Team von Schwarmrobotern in Ameisenform (Bild: Stanford University)

Ameisen leisten in der Natur Erstaunliches und können ein Vielfaches ihres Körpergewichts transportieren. Wieso sollten das nicht auch künstliche Ameisen hinbekommen, fragten sich US-Wissenschaftler der Uni Stanford vom Biomimetics and Dexterous Manipulation Laboratory und konstruierten die kleinen Krabbler, die sie μTugs tauften.

Stellenmarkt
  1. Landwirtschaftliche Rentenbank, Frankfurt am Main
  2. Hays AG, Köln

David Christensen, einer der Mitarbeiter in dem Projekt, teilte der New York Times mit, dass die kleinen Gefährten ein 1,8 Tonnen schweres SUV ziehen können. Würde man das in Relation zum Menschen setzen, müsste ein Sechserteam den Eiffelturm und drei Freiheitsstatuen ziehen können.

Die μTugs koordinieren sich untereinander, damit sie alle zugleich ziehen können. Die Füße sind mit einem Haftmaterial überzogen, das denen von Geckos ähnelt, damit sie nicht ausrutschen. Das Ameisenteam entwickelt eine Zugkraft von 200 Newton, teilten die Forscher in ihrem wissenschaftlichen Papier mit.

Schwarmroboter sind zu Leistungen fähig, die künftig mit geringem finanziellem und technischem Aufwand große Einzellösungen übertrumpfen könnten. So haben schon 2011 Wissenschaftler einer Gruppe von kleinen fahrenden Robotern beigebracht, sich zu einer Plattform zu formieren, auf der ein Flugroboter landen kann.

Ebenfalls nach dem Schwarmkonzept agieren die Droplets, die etwa so groß sind wie ein Tischtennisball. Ein Schwarm von Droplets soll künftig etwa eine Ölpest eindämmen oder sich zu einem Satelliten oder einem Raumfahrzeug organisieren, hoffen die Forscher. Auch schwimmende und fliegende Schwarmroboter werden vielerorts entwickelt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 56,53€ (Release: 17. Juli)
  2. (u. a. Deals des Tages: HP 24oh, 24 Zoll LED Full-HD für 95,84€, Acer P6200 Beamer DLP XGA für...
  3. 699€
  4. (u. a. Samsung TU7079 55 Zoll (Modelljahr 2020) für 459€, Samsung LS03R The Frame QLED 49 Zoll...

ArthurDaley 17. Mär 2016

Er sagt nur die Wahrheit.

wurzlsepp 16. Mär 2016

Ein Auto auf einem Parkplatz angeschoben, hat hier bestimmt der eine oder andere mal...

GeroflterCopter 16. Mär 2016

Was bei diesem Experiment vorrangig war, war die Kraft, die die Roboter im Schwarm...

rexaloster 15. Mär 2016

Klar macht das einen Unterschied! Die Masse ist zwar gleich, aber die Fahrwiderstände...

Bleistiftspitze 15. Mär 2016

Da hat es leider sogar zwei Schreibfehler drin. Der Muskel skaliert gemäss Galileos...


Folgen Sie uns
       


IBM - von der Lochkarte zum Quantencomputer (Golem Geschichte)

Golem.de erzählt die über 100-jährige Geschichte von Big Blue im Video.

IBM - von der Lochkarte zum Quantencomputer (Golem Geschichte) Video aufrufen
Alloy Elite 2 im Test: Voll programmierbare Tastatur mit Weihnachtsbaumbeleuchtung
Alloy Elite 2 im Test
Voll programmierbare Tastatur mit Weihnachtsbaumbeleuchtung

HyperX verbaut in seiner neuen Gaming-Tastatur erstmals eigene Schalter und lässt der RGB-Beleuchtung sehr viel Raum. Die Verarbeitungsqualität ist hoch, der Preis angemessen.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Ergonomische Tastatur im Test Logitech erfüllt auch kleine Wünsche
  2. Keyboardio Atreus Programmierbare ergonomische Mini-Tastatur für unterwegs
  3. Keychron K6 Kompakte drahtlose Tastatur mit austauschbaren Switches

Bluetooth-Hörstöpsel mit ANC im Test: Den Airpods Pro hat die Konkurrenz nichts entgegenzusetzen
Bluetooth-Hörstöpsel mit ANC im Test
Den Airpods Pro hat die Konkurrenz nichts entgegenzusetzen

Die Airpods Pro haben neue Maßstäbe bei Bluetooth-Hörstöpseln gesetzt. Sennheiser und Huawei ziehen mit True Wireless In-Ears mit ANC nach, ohne eine Antwort auf die besonderen Vorzüge des Apple-Produkts zu haben.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Bluetooth-Hörstöpsel Google will Klangprobleme beseitigen, Microsoft nicht
  2. Bluetooth-Hörstöpsel Aldi bringt Airpods-Konkurrenz für 25 Euro
  3. Bluetooth-Hörstöpsel Oppos Airpods-Alternative kostet 80 Euro

Energiewende: Schafft endlich das Brennstoffzellenauto ab!
Energiewende
Schafft endlich das Brennstoffzellenauto ab!

Sie sind teurer und leistungsschwächer als E-Autos und brauchen dreimal so viel Strom. Der Akku hat gewonnen. Wasserstoff sollte für Chemie benutzt werden.
Ein IMHO von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Hyundai Nexo Wasserdampf im Rückspiegel
  2. Brennstoffzellenauto Bayern will 100 Wasserstofftankstellen bauen
  3. Elektromobilität Daimler und Volvo wollen Brennstoffzellen für Lkw entwickeln

    •  /