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Schwarmintelligenz: Computerspieler bekämpfen das Coronavirus

Mit einem Spiel suchen Wissenschaftler nach neuen Ideen im Kampf gegen das Coronavirus. Neben einfachen Rätselaufgaben gibt es auch die Möglichkeit, komplexe Proteine zu basteln.

Artikel veröffentlicht am ,
Protein und Coronavirus müssen verbunden werden.
Protein und Coronavirus müssen verbunden werden. (Bild: Fold It)

Das Projekt Fold It versucht schon seit vielen Jahren, mithilfe von Computerspielern neue Lösungsansätze für wissenschaftliche Herausforderungen zu finden. Nun haben die Forscher eine Spezialausgabe des Spiels veröffentlicht, in der es um das Coronavirus (SARS-CoV-2) geht. Um teilzunehmen, müssen Interessierte von der Projekteseite die Software herunterladen und installieren, sich anmelden - und dann gegen das Virus kämpfen.

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Das Spiel ist in mehrere Stufen unterteilt, ein simples Tutorial erklärt die Steuerung und die grundsätzliche Vorgehensweise. Letztlich geht es immer darum, Virus und Proteine zu verbinden.

Die Idee: Wenn dieses neue Protein sich mit dem Virus verbindet, kann SARS-CoV-2 keinen Kontakt mehr mit den Zellen des menschlichen Körpers aufnehmen - die Infektion wäre nicht mehr möglich.

In der höchsten Schwierigkeitsstufe von Fold It können Spieler versuchen, von Grund auf ein neues Protein zu erstellen. Besonders ungewöhnliche Lösungsansätze werden von den Wissenschaftlern an der Universität Washington, genauer am Institute for Protein Design in Seattle, dann weiter analysiert.

Spieler gelten immer wieder als zuverlässige Hilfe für die Erledigung komplexer Aufgaben. Es gibt regelmäßig Versuche, ihre Schwarmintelligenz bei der Suche nach Planeten, Leben im All oder eben Medikamenten einzusetzen.

Legendär in diesem Zusammenhang ist ein Scherz von Valve-Chef Gabe Newell: Der hatte einst gewitzelt, dass Gamer vermutlich innerhalb einer Woche ein Mittel gegen Krebs finden würden. Jedenfalls, wenn sein Unternehmen dies zur Bedingung für die Veröffentlichung von Half-Life: Episode 3 machen würde.

Wer sich an der Forschung rund um das Coronavirus beteiligten möchte, muss allerdings nicht unbedingt spielen. Wissenschaftler der Stanford University suchen Unterstützer, die ihnen Rechenkapazität bereitstellen. Dazu muss man die Software von Folding @ Home auf seinem PC installieren, die in Pausen automatisch bei komplexen Berechnungen zum Coronavirus hilft.

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Hotohori 06. Mär 2020

Würde das überhaupt funktionieren?

Hotohori 06. Mär 2020

Dachte ich wäre blind, schade, hätte ich gerne für ein paar Wochen darauf umgestellt.

blubberer 05. Mär 2020

und deshalb werde ich das Tool sicher nicht installieren wie danals zB Seti@Home. Das...

unbuntu 05. Mär 2020

Wenn Corona nicht geheilt wird soll wenigstens Left 4 Dead 3 rauskommen. ;)

grutzt 05. Mär 2020

War mein erster Gedanke bei der Schlagzeile und der Artikel hat das Vorurteil nicht...


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