Abo
  • Services:
Anzeige
Wasserwerke sollten aus dem Internet nicht erreichbar sein.
Wasserwerke sollten aus dem Internet nicht erreichbar sein. (Bild: Golem.de)

Was getan werden muss

Es gehört gar nicht so viel dazu, seine Systeme vor Angriffen wie den von uns beschriebenen zu schützen. Der wichtigste Rat: Betreiber technischer Infrastrukturen sollten darauf achten, dass die Systeme grundsätzlich nicht aus dem Internet zu erreichen sind und auch kaufmännische Netze komplett von diesen Anlagen getrennt betrieben werden. Eine solche Trennung lässt sich durch demilitarisierte Zonen (DMZ) und korrekt konfigurierte Firewalls erreichen.

Anzeige

Muss ein System unbedingt aus dem Internet erreichbar sein, muss es ausreichend abgesichert sein. Das Betriebssystem muss widerstandsfähig gegen Angriffe sein (Least-Privilege-Ansatz), und es sollten nur die notwendigen Dienste erreichbar sein.

Des Weiteren sollte die vorliegende Software auf einem möglichst aktuellen Stand sein und ausschließlich von Funktionsnutzern bedient werden. Mechanismen zur Authentifizierung sollten aktiv genutzt werden. Zudem ist der Einsatz von sicherer Transportverschlüsselung mit modernen Verschlüsselungsmethoden anzustreben (auch im LAN-Betrieb).

Neben diesen Tipps für technische Netze sollte auch die generelle "Best Practice" aus dem Bereich IT-Sicherheit berücksichtigt werden, wie sie beispielsweise im "ICS Security Kompendium" (PDF) des BSI zu finden sind. Dazu gehören etwa eine vernünftige Organisation der IT-Sicherheit und die Etablierung von Sicherheitsstandards. Unserer Untersuchung zeigt, wie wichtig solche Maßnahmen sind.

Auch die Hersteller haben Verantwortung

Die Ergebnisse zeigen anschaulich, wie verwundbar kritische Infrastrukturen in Deutschland und Europa tatsächlich sein können. Es ist wenig überraschend, dass die zunehmende Vernetzung und der Eingriff digitaler Systeme in die reale Welt neue Gefahren entstehen lassen. Umso wichtiger ist ein breiteres Bewusstsein zu dieser Problematik, um Bedrohungen entgegenzuwirken. Auch die Hersteller von vernetzten Geräten und Software sind in der Pflicht dafür zu sorgen, ihre Produkte nicht mit unsicheren Standardeinstellungen auszuliefern und ihre Nutzer auf mögliche Sicherheitsgefahren hinzuweisen.

Ohne neue Konzepte wie etwa den Ansatz Security for Safety, ohne Sensibilisierung von Betreibern und Nutzern und solange Hersteller ihre Produkte unzureichend testen, werden auch in Zukunft wichtige Einrichtungen und private Smart Homes diesem Risiko ausgesetzt sein.

Internetwache.org wurde 2012 von Sebastian Neef und Tim Philipp Schäfers gegründet und ist ein Projekt, das sich mit der Sicherheit von Webapplikationen und IT-Systemen beschäftigt. Im Rahmen verschiedener Untersuchungen konnten bereits gravierende Sicherheitslücken behoben und verantwortlich offengelegt werden.

 Massive Fehlkonfigurationen

eye home zur Startseite
Bachsau 04. Okt 2016

Ich finde das Vorgehen grundfalsch, die Betroffenen nur kurz darauf hinzuweisen. Klar...

Atalanttore 12. Aug 2016

Die Namen der unwilligen Hersteller fehlerhafter Steuerungssoftware im Internet nennen...

Clokwork79 18. Jul 2016

...dann sind die Probleme gelöst *wegduck*

User_x 18. Jul 2016

Welche Gefahren gehen von euren Anlagen aus, falls diese Kompromittiert würden?

joypad 17. Jul 2016

kwt



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Ratbacher GmbH, München
  2. Hughes Network Systems GmbH, Griesheim
  3. Softship AG, Hamburg
  4. Scheugenpflug AG, Neustadt an der Donau


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Warcraft Blu-ray 9,29€, Jack Reacher Blu-ray 6,29€, Forrest Gump 6,29€, Der Soldat...
  2. 24,49€
  3. 395,00€

Folgen Sie uns
       


  1. Kupfer

    Nokia hält Terabit DSL für überflüssig

  2. Kryptowährung

    Bitcoin notiert auf neuem Rekordhoch

  3. Facebook

    Dokumente zum Umgang mit Sex- und Gewaltinhalten geleakt

  4. Arduino Cinque

    RISC-V-Prozessor und ESP32 auf einem Board vereint

  5. Schatten des Krieges angespielt

    Wir stürmen Festungen! Mit Orks! Und Drachen!

  6. Skills

    Amazon lässt Alexa natürlicher klingen

  7. Cray

    Rechenleistung von Supercomputern in der Cloud mieten

  8. Streaming

    Sky geht gegen Stream4u.tv und Hardwareanbieter vor

  9. Tado im Langzeittest

    Am Ende der Heizperiode

  10. Owncloud-Fork

    Nextcloud 12 skaliert Global



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
3D-Druck bei der Bahn: Mal eben einen Kleiderhaken für 80 Euro drucken
3D-Druck bei der Bahn
Mal eben einen Kleiderhaken für 80 Euro drucken
  1. Bahnchef Richard Lutz Künftig "kein Ticket mehr für die Bahn" notwendig
  2. Flatrate Öffentliches Fahrradleihen kostet 50 Euro im Jahr
  3. Nextbike Berlins neues Fahrradverleihsystem startet

Google I/O: Google verzückt die Entwickler
Google I/O
Google verzückt die Entwickler
  1. Neue Version im Hands On Android TV bekommt eine vernünftige Kanalübersicht
  2. Play Store Google nimmt sich Apps mit schlechten Bewertungen vor
  3. Daydream Standalone-Headsets auf Preisniveau von Vive und Oculus Rift

Panasonic Lumix GH5 im Test: Die Kamera, auf die wir gewartet haben
Panasonic Lumix GH5 im Test
Die Kamera, auf die wir gewartet haben
  1. Die Woche im Video Scharfes Video, spartanisches Windows, spaßige Switch

  1. Re: an Golem: Videos bitte wieder download-bar...

    TheUnichi | 17:23

  2. Re: macht Tesla nicht übermäßig viel Miese mit...

    Berner Rösti | 17:21

  3. Re: Ziemlich viel Geld ...

    burzum | 17:21

  4. Keine klare Strategie

    Karmageddon | 17:19

  5. Re: TDSL

    Sharra | 17:13


  1. 16:35

  2. 16:20

  3. 16:00

  4. 15:37

  5. 15:01

  6. 13:34

  7. 13:19

  8. 12:31


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel