Abo
  • Services:
Anzeige
Wasserwerke sollten aus dem Internet nicht erreichbar sein.
Wasserwerke sollten aus dem Internet nicht erreichbar sein. (Bild: Golem.de)

Schwierige Kontaktaufnahme mit den Betreibern

Nach dem Auffinden der Sicherheitsrisiken entpuppte es sich als Herausforderung, die Betreiber der Anlagen ausfindig zu machen und die Informationen an den richtigen Ansprechpartner zu übermitteln. Um zu verhindern, dass Dritte den Zugriff auf entsprechende Systeme erlangten, wandten wir uns zunächst an den Hersteller der Software. Dieser war allerdings nur in geringem Maße bereit, entsprechende Informationen an seine Kunden weiterzuleiten, und sah den eigentlichen Fehler, die Erreichbarkeit der Systeme, im Verantwortungsbereich der Kunden.

Anzeige

Später versprach der Hersteller allerdings schriftlich, "dass wenn es Handlungsbedarf gibt, [sie] reagieren werden". Ob es wirklich zu Handlungen kam, ist nicht bekannt, da der Hersteller später nicht mehr auf unsere Anfragen reagierte.

Da es teils ohne besonderen Aufwand möglich war, in Produktionsprozesse der gefundenen Systeme einzugreifen, sahen wir die Notwendigkeit, auf CERTs (Computer Emergency Response Teams) zurückgreifen oder die Betreiber direkt zu kontaktieren, um zu erreichen, dass die Systeme überhaupt gesichert würden. Weltweit wurden mehr als zehn CERTs und einige Unternehmen informiert.

Betreiber reagieren sehr verschieden

Die Reaktionen waren dabei durchaus verschieden. Einige Betreiber meldeten sich gar nicht, nahmen allerdings die Steuerungen zeitnah offline. Andere bedankten sich kurz, sahen allerdings keine besondere Gefahr oder sprachen von geringer Relevanz. Wieder andere, etwa der Geschäftsführer eines deutschen Wasserwerkes, sprachen davon, dass es sich bei dem betroffenen System um Prozessleitrechner handle, eine Art Herzstück von Scada-Systemen, und deshalb durchaus eine Problematik daraus erwachsen würde.

Die meistens CERTs und Betreiber ließen keine Übermittlung mittels PGP-verschlüsselter E-Mail zu, andere ignorierten Hinweise zunächst oder meldeten sich, trotz Behebung der Gefahr, nicht zurück.

 Wie die angreifbaren Systeme gefunden wurdenWeitere Sicherheitslücken in der Steuerungssoftware 

eye home zur Startseite
Bachsau 04. Okt 2016

Ich finde das Vorgehen grundfalsch, die Betroffenen nur kurz darauf hinzuweisen. Klar...

Atalanttore 12. Aug 2016

Die Namen der unwilligen Hersteller fehlerhafter Steuerungssoftware im Internet nennen...

Clokwork79 18. Jul 2016

...dann sind die Probleme gelöst *wegduck*

User_x 18. Jul 2016

Welche Gefahren gehen von euren Anlagen aus, falls diese Kompromittiert würden?

joypad 17. Jul 2016

kwt



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Bamberg
  2. BWI GmbH, Nürnberg, München
  3. BWI GmbH, Nürnberg oder München
  4. Deutsche Nationalbibliothek, Frankfurt am Main


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. bis zu 25% sparen
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  3. für 24,99€ statt 39,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Autonomes Fahren

    Singapur kündigt fahrerlose Busse an

  2. Coinhive

    Kryptominingskript in Chat-Widget entdeckt

  3. Monster Hunter World angespielt

    Die Nahrungskettensimulation

  4. Rechtsunsicherheit bei Cookies

    EU warnt vor Verzögerung von ePrivacy-Verordnung

  5. Schleswig-Holstein

    Bundesland hat bereits 32 Prozent echte Glasfaserabdeckung

  6. Tesla Semi

    Teslas Truck gibt es ab 150.000 US-Dollar

  7. Mobilfunk

    Netzqualität in der Bahn weiter nicht ausreichend

  8. Bake in Space

    Bloß keine Krümel auf der ISS

  9. Sicherheitslücke

    Fortinet vergisst, Admin-Passwort zu prüfen

  10. Angry Birds

    Rovio verbucht Quartalsverlust nach Börsenstart



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Gaming-Smartphone im Test: Man muss kein Gamer sein, um das Razer Phone zu mögen
Gaming-Smartphone im Test
Man muss kein Gamer sein, um das Razer Phone zu mögen
  1. Razer Phone im Hands on Razers 120-Hertz-Smartphone für Gamer kostet 750 Euro
  2. Kiyo und Seiren X Razer bringt Ringlicht-Webcam für Streamer
  3. Razer-CEO Tan Gaming-Gerät für mobile Spiele soll noch dieses Jahr kommen

Firefox 57: Viel mehr als nur ein Quäntchen schneller
Firefox 57
Viel mehr als nur ein Quäntchen schneller
  1. Firefox Nightly Build 58 Firefox warnt künftig vor Webseiten mit Datenlecks
  2. Mozilla Wenn Experimente besser sind als Produkte
  3. Mozilla Firefox 56 macht Hintergrund-Tabs stumm

Fire TV (2017) im Test: Das Streaminggerät, das kaum einer braucht
Fire TV (2017) im Test
Das Streaminggerät, das kaum einer braucht
  1. Neuer Fire TV Amazons Streaming-Gerät bietet HDR für 80 Euro
  2. Streaming Update für Fire TV bringt Lupenfunktion
  3. Streaming Amazon will Fire TV und Echo Dot vereinen

  1. Re: 999$ = 1150¤?

    MarioWario | 01:20

  2. Re: Man stelle sich mal vor alle Berufsgruppen...

    bombinho | 01:03

  3. Re: Absolut demokratisch!*hust*

    mac4ever | 00:58

  4. Re: Überleben durch Anzahlungen

    Der Supporter | 00:57

  5. Re: beeindruckende Ersparnis! Hätte nicht...

    lear | 00:48


  1. 17:56

  2. 15:50

  3. 15:32

  4. 14:52

  5. 14:43

  6. 12:50

  7. 12:35

  8. 12:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel