Schwaches Wachstum: Netflix entlässt 300 Mitarbeiter

Mit enttäuschenden Umsätzen begründet der Streamingdienst einen erneuten Stellenabbau. Es könnte nicht der letzte sein.

Artikel veröffentlicht am , Daniel Ziegener
Für hunderte Mitarbeiter heißt es: Bitte abschalten.
Für hunderte Mitarbeiter heißt es: Bitte abschalten. (Bild: freestocks/Unsplash)

Netflix entlässt erneut 300 Mitarbeiter, berichtet Variety, knapp drei Prozent seiner weltweiten Belegschaft von 11.000 Angestellten. Betroffen sind vor allem Jobs in den USA. Bereits im Mai entließ Netflix 150 Angestellte.

Stellenmarkt
  1. Mitarbeiter (f/m/d) IT-Service-Desk - 1st-Level-Support
    ITM Isotope Technologies Munich SE, Garching
  2. Auditorin / Auditor (w/m/d) für Informationssicherheit
    Präsidium Technik, Logistik, Service der Polizei, Stuttgart
Detailsuche

Die Entlassungen seien eine Reaktion auf die enttäuschende Geschäftsentwicklung. Im April 2022 gab Netflix bekannt, dass es erstmals seit mehr als zehn Jahren weniger Kunden hat. Der ohnehin schon angeschlagene Aktienkurs von Netflix sackte daraufhin um 25 Prozent ein. Seit Jahresanfang hat das Unternehmen an der Börse fast 70 Prozent an Wert verloren.

"Während wir weiterhin erheblich in das Unternehmen investieren, haben wir diese Anpassungen vorgenommen, damit unsere Kosten im Einklang mit unserem langsameren Umsatzwachstum steigen", sagt ein Netflix-Sprecher. "Wir sind sehr dankbar für alles, was sie für Netflix getan haben, und arbeiten hart daran, sie bei diesem schwierigen Übergang zu unterstützen." Details zu diesen Maßnahmen sind nicht bekannt. Der Umsatz stieg im ersten Quartal 2022 zwar noch, aber langsamer als gewünscht.

Auf der Suche nach neuem Wachstum der Abonnentenzahlen hat Netflix verschiedene Maßnahmen angekündigt. So will das Unternehmen stärker gegen geteilte Nutzerkonten vorgehen. Außerdem wird die Möglichkeit eines werbefinanzierten Abos geprüft.

Golem Karrierewelt
  1. ITIL 4® Foundation: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    27./28.06.2022, virtuell
  2. Cinema 4D Grundlagen: virtueller Drei-Tage-Workshop
    04.-06.07.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Auch das inhaltliche Angebot wird weiter ausgebaut. Die Serie Squid Game soll mit einer dystopischen Gameshow zur Marke ausgebaut werden. Die vierte Staffel von Stranger Things stellte Anfang des Monats einen Zuschauerrekord auf. Außerdem erweitert Netflix sein Angebot von Mobilegames.

Entlassungen und Einstellungsstopps ziehen sich aktuell durch die ganze Technologiebranche. Netflix deutete laute Variety an, dass es sich bei der neuen Entlassungswelle nicht um den letzten Stellenabbau in diesem Jahr handeln könnte.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


wo.ist.der... 25. Jun 2022 / Themenstart

Scheint fast so, als sei das Prinzip Aktiengesellschaft hauptsächlich für Spekukatius...

Doubleslash 24. Jun 2022 / Themenstart

Ein Unternehmen, dass weniger Gewinn macht ist aber am Ende irgendwo schlechter geworden...

nightmar17 24. Jun 2022 / Themenstart

Dann musst du halt pro Gerät ein Abo abschließen und schon kannst du wieder wachsen. Hat...

thunderbird487 24. Jun 2022 / Themenstart

Das sind Jobs die von der Kunden Anzahl abhängig sein werden. Wenn du in einem...

Kommentieren



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Unix-Nachfolger
Plan 9 sollte bessere Audio-Kompression bekommen als MP3

Die Entwicklung der Audio-Kompression und die schwierige MP3-Patentsituation hätte ohne das Nein eines Anwalts wohl anders ausgesehen.

Unix-Nachfolger: Plan 9 sollte bessere Audio-Kompression bekommen als MP3
Artikel
  1. Vision, Disruption, Transformation: Populäre Denkfehler in der Digitalisierung
    Vision, Disruption, Transformation
    Populäre Denkfehler in der Digitalisierung

    Der Essay Träge Transformation hinterfragt Schlagwörter des IT-Managements und räumt mit gängigen Vorstellungen auf. Die Lektüre ist aufschlussreich und sogar lustig.
    Eine Rezension von Ulrich Hottelet

  2. Hermit: Google analysiert italienischen Staatstrojaner
    Hermit
    Google analysiert italienischen Staatstrojaner

    Der Staatstrojaner einer italienische Firma funktioniert sogar in Zusammenarbeit mit dem ISP. Dafür braucht es nicht zwingend ausgefallene Exploits.

  3. Pro Electric SuperVan: Ford zeigt Elektro-Van mit 1.490 kW
    Pro Electric SuperVan
    Ford zeigt Elektro-Van mit 1.490 kW

    Ford hat auf dem Goodwood Festival of Speed den Ford Pro Electric SuperVan gezeigt, der die Tradition der Transit-Showcars des Unternehmens fortsetzt.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Prime Video: Filme leihen 0,99€ • Alternate: Gehäuse & Co. von Fractal Design • Nur noch heute: 16.000 Artikel günstiger bei MediaMarkt • MindStar (Samsung 970 EVO Plus 250GB 39€) • Hori RWA 87,39€ • Honor X7 128GB 150,42€ • Phanteks Eclipse P200A + Glacier One 280 157,89€ [Werbung]
    •  /