Schutzrechte: Nokia verklagt Apple wegen Patentverletzungen

Nokia hat Apple in den USA und Deutschland verklagt und behauptet, das Unternehmen habe zahlreiche Patente verletzt und zahle dafür nicht. 2011 gab es bereits ein Patentabkommen, doch das soll die jetzt infrage stehenden Schutzrechte nicht betreffen.

Artikel veröffentlicht am ,
Nokia legt sich wieder mit Apple an.
Nokia legt sich wieder mit Apple an. (Bild: Open Grid Scheduler/Grid Engine/CC0 1.0)

Nokia hat nach einem Bericht von Bloomberg in mehreren deutschen Städten und in den USA Klage gegen Apple eingereicht. Apple hatte 2011 ein Patentabkommen mit Nokia geschlossen, weigert sich nach Angaben des finnischen Unternehmens aber, die Lizenzen, die jetzt auslaufen, zu verlängern. Außerdem verletzten zahlreiche Apple-Produkte weitere Patente von Nokia, die in dem Abkommen gar nicht erwähnt wurden.

Stellenmarkt
  1. Senior Developer R&D Applications (f/md)
    Beiersdorf AG, Hamburg
  2. IT Project Manager (m/w/d)
    thinkproject Deutschland GmbH, München
Detailsuche

Vorausgegangen war dem Abkommen damals ein zweijähriger Rechtsstreit, in dem Nokia 2009 erst Apple wegen Patentverletzungen durch das iPhone verklagte, was Apple mit einer Widerklage konterte. Daraufhin erweiterte Nokia seine Klage noch. 2010 verlangte Apple gar einen Verkaufsstopp für Nokia-Handys, konnte sich aber nicht durchsetzen. 2011 kam es dann zu dem Abkommen, bei dem vereinbart wurde, dass Apple laufende Lizenzzahlungen und eine einmalige Gebühr zahlen muss. Gerüchteweise handelte es sich um eine halbe Milliarde US-Dollar.

Seitdem Nokia das Mobiltelefongeschäft abgestoßen hat, hat sich das Unternehmen auf Netzwerktechnik spezialisiert und sitzt auf einem riesigen Patentpool. Durch die Übernahmen von Alcatel-Lucent und Nokia Siemens Networks kamen noch weitere Patente hinzu. Deren Lizenzierung sorgt für einen stetigen Geldfluss.

Gegenüber Bloomberg betonte Apple, dass Nokia es ablehne, die Patente zu fairen Konditionen zu lizenzieren und nun Taktiken eines Patentrolls anwende, um Geld von Apple zu erpressen, indem Gebühren für Techniken verlangt würden, die Apples eigene Erfindungen seien.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Georg T.
Wieder Haft gegen Nichtzahler der Rundfunkgebühr

Georg T. sitzt seit 109 Tagen in Haft. Grund dafür sind 1.827 Euro Schulden für die Rundfunkgebühr - seine Haft kostet rund 18.000 Euro.

Georg T.: Wieder Haft gegen Nichtzahler der Rundfunkgebühr
Artikel
  1. MIG: Scheuers Funkloch GmbH hat erst zwei Stellen besetzt
    MIG
    Scheuers Funkloch GmbH hat erst zwei Stellen besetzt

    Der Bundesverkehrsminister scheint kein Personal für die Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft zu finden.

  2. Square Enix: Action-Adventure mit den Guardians of the Galaxy angekündigt
    Square Enix
    Action-Adventure mit den Guardians of the Galaxy angekündigt

    E3 2021 Erinnert an Mass Effect, aber mit Humor und Groot: Square Enix will noch 2021 das Solo-Abenteuer Guardians of the Galaxy veröffentlichen.

  3. Bethesda: Starfield mit Rätseln und Doom Eternal mit 120 fps
    Bethesda
    Starfield mit Rätseln und Doom Eternal mit 120 fps

    E3 2021 Der Teaser von Starfield lädt zum Knoblen ein, Redfall bietet Blutsauger - und Doom Eternal erhält das Next-Gen-Grafikupdate.

Sybok 22. Dez 2016

Die immer noch ein wesentlich größeres Produktportfolio haben als Apple. Wenn dann...


Folgen Sie uns
       


  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Alternate (u. a. MSI Optix 27" WQHD/165 Hz 315,99€ und Fractal Design Vector RS Blackout Dark TG 116,89€) • Corsair Hydro H80i V2 RGB 73,50€ • Apple iPad 10.2 389€ • Razer Book 13 1.158,13€ • Fractal Design Define S2 Black 99,90€ • Intel i9-11900 379€ • EPOS Sennheiser GSP 600 149€ [Werbung]
    •  /