Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Golem Plus Artikel
Schutzräume und Bunker:
Die Zeitenwende im Zivilschutz bleibt aus!

Dass die Bevölkerung im Kriegsfall geschützt werden muss, ist Konsens. Politik und Verwaltung scheitern auch hier wieder an der Umsetzung.
/ Manuel Atug , Andreas Kling
29 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Berühmter Luftschutzbunker in Berlin-Mitte: 1942 erbaut, ist er heute eine Kunstgalerie. (Bild: John Macdougall / AFP via Getty Images)
Berühmter Luftschutzbunker in Berlin-Mitte: 1942 erbaut, ist er heute eine Kunstgalerie. Bild: John Macdougall / AFP via Getty Images

Spätestens mit dem Angriffskrieg Putins auf die Ukraine Anfang des Jahres 2022 musste den Verantwortlichen in Politik und Verwaltung klar sein, dass die goldenen Jahre im Zivilschutz nach Ende des Kalten Krieges vorbei sind. Zivilschutz, also der Schutz der Bevölkerung vor kriegerischen Auswirkungen, hat viele Facetten und ist eng mit dem Katastrophenschutz verwandt.

Dieser Artikel befasst sich ausschließlich mit der Instandsetzung und dem Neubau von öffentlichen Schutzbauwerken und zeigt auf, weshalb narrative und fehlende beziehungsweise geheim gehaltene Daten es schwer machen, eine sinnvolle Schutzraumstrategie zu entwickeln. Die Notwendigkeit des Schutzes der Bevölkerung vor Kriegseinwirkungen ist dabei Konsens, aber Politik und Verwaltung scheitern wie so oft auch hier wieder an der Umsetzung.

Golem Plus Artikel