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In die Schlitze mancher Geldautomaten (Symbolbild) passen neue Skimmer fast komplett.
In die Schlitze mancher Geldautomaten (Symbolbild) passen neue Skimmer fast komplett. (Bild: AFP/Getty Images)

Schutz gegen Skimming: Österreichs Banken sperren EC-Karten außerhalb Europas

In die Schlitze mancher Geldautomaten (Symbolbild) passen neue Skimmer fast komplett.
In die Schlitze mancher Geldautomaten (Symbolbild) passen neue Skimmer fast komplett. (Bild: AFP/Getty Images)

Österreichische Banken wollen ihre Kunden besser vor Skimming-Attacken schützen. Betrüger sollen gefälschte Karten nicht mehr so einfach im Ausland nutzen können. Auch in deutschland gibt es diese Sperre.

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Sämtliche Banken in Österreich führen in Kürze einen zusätzlichen Schutz vor dem Missbrauch von Bankkarten ein. Wie das IT-Portal futurezone.at berichtete, müssen die Kunden ihre Karten künftig zunächst freischalten, wenn sie Geld in Nord- und Südamerika, Afrika oder Asien abheben wollen. Mit dieser Geo-Control genannten Funktion soll verhindert werden, dass gefälschte Geldkarten nur mit Hilfe der Magnetstreifendaten eingesetzt werden. Ingesamt 66 Länder, die meisten davon in Europa, sind davon nicht betroffen, da dort für eine Abhebung die Chipdaten erforderlich sind.

Die Sparkassen führen die neue Funktion am 15. Dezember 2014 ein. "Diese zusätzliche Funktion ist bereits in mehreren europäischen Ländern erfolgreich in Anwendung. Die Zahl gemeldeter Missbrauchsfälle konnte dort nach Auskunft der lokalen Banken und Behörden signifikant reduziert und damit die Sicherheit für die Karteninhaber noch weiter verbessert werden", schreiben die Sparkassen auf einer Informationsseite zu dem neuen System. Die neue Funktion wird automatisch aktiviert. "Wenn Sie eine Auslandsreise außerhalb Europas planen und uneingeschränkt über Ihr Karten-Limit verfügen wollen, schalten Sie bitte vor der Abreise Ihre BankCard frei, indem Sie die Funktion Geo-Control für die Dauer Ihres Auslandsaufenthalts aussetzen", heißt es zur Erläuterung. Nach drei Monaten läuft die Freigabe ab und muss erneut bestätigt werden.

Die meisten Einsätze in den USA

Dem Bundeslagebild Zahlungskriminalität 2013 des Bundeskriminalamts (BKA) zufolge ist die Zahl der Skimming-Fälle in Deutschland in den vergangenen Jahren stark zurückgegangen. Während 2010 noch mehr als 3.000 Fälle registriert wurden, gab es 2013 nur noch 478 Angriffe auf Geldautomaten zur Erlangung von Kartendaten und Pin. Da seit 2011 die Transaktionen im europäischen SEPA-Raum nur noch mit Chip autorisiert würden, seien die Täter gezwungen, "den Einsatz ihrer noch auf Magnetstreifenbasis funktionierenden 'White Plastics' ins außereuropäische Ausland zu verlagern".

Laut BKA wurden die gefälschten Zahlungskarten im Jahr 2013 am häufigsten in den USA, Brasilien, Indonesien, Indien und Thailand eingesetzt. In Einzelfällen seien weitere "Verwertungsstaaten" in Mittel- und Südamerika, Asien und Afrika registriert worden. Nach Ansicht des BKA erschweren die Umstellung auf die Chiptechnik und das sogenannte Magstripe-Controlling den Einsatz gefälschter Karten. Zu einer solchen Magnetstreifen-Kontrolle, wie beispielsweise Geo-Control, gehörten neben der Aktivierung des Magnetstreifens für den Einsatz in "Nicht-Chip-Ländern" auch die Reduzierung der Einsatzmöglichkeiten nach Risikoländern und die Festlegung von Limits für Auslandsabhebungen.

Dass die Skimming-Attacken außerhalb Europas noch weitverbreitet sind, zeigen jüngste Berichte von Sicherheitsexperten. Die modernen Skimmer seien durch Miniaturisierung der Elektronik so klein, dass sie nur noch sehr schwer von den Kunden einer Bank zu erkennen seien, demonstrierte der US-Sicherheitsexperte Brian Krebs im Juli 2014. In den USA seien noch überwiegend Geldautomaten im Einsatz, denen eine Karte mit Magnetstreifen samt Pin genüge. Daher bestehe das Geschäftsmodell der Banden nun darin, die Daten in Europa einzusammeln und sie dann schnell mit geklonten Karten in den USA zu nutzen.

Nachtrag vom 17. November 2014, 14:30 Uhr

Auch in Deutschland setzten die meisten Banken Geo-Control auf EC-Karten mit Maestro ein, sagte Julia Topar vom Bankenverband zu Golem.de. Das sei aber je nach Geldinstitut verschieden. Kunden sollten sich vor einer Reise bei ihrer Bank danach erkundigen. Gegebenenfalls würde die Bank dann die Sperre für ein bestimmtes Land aussetzen.


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dudida 15. Feb 2015

Nur dumm, das es kleinen Verlust bei skimming-Angriffen gibt. Daher ist es tatsächlich...

luzipha 18. Nov 2014

Ich denke, dass er eher meinte, dass die meisten Abhebungen mit gefälschten Karten in...

Husten 17. Nov 2014

Nur die Kernaussage, dass das vorher garnicht so in AT wahr und jetzt allgemein...

Floh 17. Nov 2014

Wurde per Post verkündet, wenn derjenige den Brief nicht liest, selbst Schuld. Viel Spa...



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