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Steve Jobs' Jacht darf in See stechen.
Steve Jobs' Jacht darf in See stechen. (Bild: Charles Onians/AFP/Getty Images)

Schuldenkrise abgewendet: Steve Jobs' Jacht darf in See stechen

Steve Jobs' Jacht darf in See stechen.
Steve Jobs' Jacht darf in See stechen. (Bild: Charles Onians/AFP/Getty Images)

Die 100-Millionen-Euro-Jacht Venus von Steve Jobs, die nach einem Streit um aufgelaufene Rechnungen beschlagnahmt wurde, ist laut einem Medienbericht wieder freigegeben worden.

Nach einem Bericht der französischen Tageszeitung Le Monde ist der Honorarstreit zwischen dem Designer Philippe Starck und Steve Jobs' Erben vorerst beigelegt. Die Beschlagnahme der Jacht Venus sei aufgehoben worden.

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Starck wollte nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung 9 Millionen Euro haben, während die Erben ihm nur 6 Millionen angeboten hätten. Ein schriftlicher Vertrag zwischen Jobs und Starck habe nicht existiert. Die Erben hätten sechs Prozent der Baukosten zahlen wollen, während Starck auf einem Fixbetrag von 9 Millionen Euro beharrt habe, schreibt Le Monde.

Nun sei aber zumindest eine vorübergehende Lösung in dem Streit gefunden worden, berichtet die Zeitung unter Berufung auf Gerard Moussault, den niederländischen Anwalt von Jobs' Erben, weiter. Auf einem Bankkonto sei eine Garantiesumme hinterlegt worden. Über ihre Höhe verriet der Anwalt nichts.

Jobs soll die Jacht jahrelang mit Starck geplant haben. Starck behauptete im April 2012, dass er mit Apple zusammen an einem revolutionären Produkt arbeite. Um was es sich handelte, sagte er nicht - später dementierte Apple sogar die Zusammenarbeit.

In der Jobs-Biografie von Walter Isaacson wird die Jacht am Rande erwähnt. Es heißt dort, dass die Decks aus Teakholz vollkommen eben seien und auf Schnickschnack verzichtet worden sei. Weiterhin schreibt Isaacson, dass Jobs das Projekt schon 2009 habe aufgeben wollen, als er erneut erkrankte. Er habe es dann aber doch fortgesetzt.

Wie bei einem Apple Store bestünden die Kabinenfenster aus großen Scheiben, die fast vom Boden bis zur Decke reichten. Der Wohnbereich soll durch Glaswände unterteilt sein, die zwölf Meter lang und drei Meter hoch seien. Das Glas übernehme eine tragende Rolle. Jobs hatte nach eigenen Angaben den Chefingenieur der Apple Stores mit der Entwicklung eines Spezialglases mit der erforderlichen Festigkeit beauftragt. Die Jacht wurde vom niederländischen Jachtenbauer Feadship auf der Werft de Vries gebaut.


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