• IT-Karriere:
  • Services:

Antennen: Telefónica Deutschland will Mobilfunkmasten verkaufen

Der Telefónica-Konzern hat weltweit trotz Sparkurs 40 Milliarden Euro Schulden. Die Funktürme sollen verkauft werden, in Spanien werden Stellen abgebaut und in anderen Ländern die Netze komplett abgegeben.

Artikel veröffentlicht am ,
Telefónica Deutschland verkauft wohl seine Standorte.
Telefónica Deutschland verkauft wohl seine Standorte. (Bild: Telefónica)

Telefónica Deutschland prüft den weiteren Verkauf seiner Mobilfunkmasten. Das gab das Unternehmen bekannt. Geprüft wird, ob ein großer Teil der 19.000 eigenen Standorte an die Infrastrukturtochter Telxius des spanischen Mutterkonzerns Telefónica abgegeben werden kann.

Stellenmarkt
  1. HERMA GmbH, Filderstadt
  2. ED Netze GmbH, Rheinfelden

Markus Rolle, Finanzvorstand von Telefónica Deutschland, sagte: "Dadurch eröffnet sich uns die Möglichkeit, in Bauwerken gebundenes Kapital freizusetzen, um unsere finanzielle Flexibilität zu erhöhen." Die Funktechnik ist nicht betroffen und bleibt Eigentum des Netzbetreibers.

Der Verkauf geht von der spanischen Konzernzentrale aus, die nach neun aufeinanderfolgenden Quartalen des Abbaus Ende Juni immer noch 40 Milliarden Euro Schulden hat. Telefónica hat weltweit 130.000 Antennenstandorte in Betrieb, davon gehören nur 68.000 Sites in zwölf Landesmärkten dem Konzern. Die Firmentochter Telxius besitzt bereits 18.000 Standorte, 50.000 sind Eigentum von Einheiten der Telefónica Group. Über 60 Prozent der Standorte sind in Spanien, Großbritannien, Deutschland und Brasilien.

Laut El Pais könnte der Vorstand von Telefónica bis zu 20 Prozent der spanischen Belegschaft abbauen. Der Plan sieht eine vorzeitige Verrentung von Beschäftigten über 53 Jahren vor und wird mit den Gewerkschaften diskutiert. Ein ähnliches Programm des Unternehmens hatte seit dem Jahr 2016 zum vorzeitigen Ausscheiden von 6.300 Beschäftigten geführt.

Im ersten Quartal wurden nicht nur die laufenden Kosten gesenkt, sondern auch drei Geschäftsbereiche in Mittelamerika an Millicom und zwei an America Movil verkauft. Vergangene Woche berichtete El Economista, dass Telefónica auch den Verkauf von Movistar in Ecuador prüfe.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Samsung 860 QVO 1 TB für 99,90€, Samsung 860 QVO 2 TB für 199,99€, Samsung Protable...
  2. 33€ (Bestpreis!)

Eheran 12. Sep 2019

Problem hat sich in den letzten 24h irgendwann einfach erledigt. Aber wo kann man da in...

cabel 11. Sep 2019

Darum geht es nichr. IFRS 16 wurde ja schon genannt. Es geht um die Segmentierung des...

cabel 11. Sep 2019

Ich habe einen Brief bzl. Technikerbesuch bekommen und glücklicherweise sofort erkannt...

SanderK 11. Sep 2019

Ärgerlich, für Dich. Hier in der Ecke läuft es noch sehr Gut. Auch die Fahrt von Venedig...


Folgen Sie uns
       


Doom Eternal - Test

Doom Eternal ist in den richtigen Momenten wieder eine sehr spaßige Ballerorgie, wird aber an einigen Stellen durch Hüpfpassagen ausgebremst.

Doom Eternal - Test Video aufrufen
    •  /