Schulden: Dell Technologies will SecureWorks verkaufen

Ein Verkauf von SecureWorks könnte Dell über 2 Milliarden US-Dollar bringen. Der Hersteller muss seine Schulden dringend reduzieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Werbebild von SecureWorks
Werbebild von SecureWorks (Bild: SecureWorks)

Dell Technologies prüft den Verkauf von SecureWorks, einem Anbieter von Cybersecurity-Diensten, mit einem Marktwert von fast 2 Milliarden US-Dollar. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf informierte Kreise. Dell Technologies will seine Schuldenlast von 50 Milliarden US-Dollar reduzieren. SecureWorks bietet Managed Security Services zur Erkennung möglicher Bedrohungen in Netzwerk, Endgeräten und Cloud.

SecureWorks arbeitet dem Bericht zufolge mit der Investmentbank Morgan Stanley an einem Verkaufsprozess für das gesamte Unternehmen, der sich in einem frühen Stadium befindet. Dell erwarb SecureWorks im Jahr 2011 für 612 Millionen US-Dollar und brachte das Unternehmen 2016 an die Börse. Der Sitz von SecureWorks ist in Atlanta.

Dell wurde nach einem Aktienkauf für mehrere Milliarden US-Dollar im Dezember wieder ein börsennotiertes Unternehmen. Dadurch wurde eine direktere Kontrolle von VMware möglich.

Dell gab am 12. Oktober 2015 den Kauf von EMC für 67 Milliarden US-Dollar bekannt, die zu der Zeit größte Übernahme im IT-Sektor. EMC besaß 80 Prozent der Anteile an VMware. Die Unternehmensgruppe umfasste Dell, Dell EMC, Pivotal, RSA, Secureworks, Virtustream und VMware, die Bereiche wie Hybrid Cloud, Software-Defined Datacenter, Converged Infrastructure und Platform-as-a-Service, Data Analytics, Mobility und Cyber Security abdecken.

In der Vergangenheit hat Dell bereits nicht zum Kerngeschäft gehörenden Konzernteile verkauft. Im Jahr 2016 gab das Unternehmen beispielsweise seine Softwaresparte für mehr als 2 Milliarden US-Dollar an die Buyout-Firma Francisco Partners und den Hedge-Fonds Elliott Management weiter.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Augen
Besser sehen bei der Bildschirmarbeit

Arbeitsplatzbrille, Blaulichtfilter, Glaukom: Was ist bei langen Arbeitszeiten am Monitor zu beachten? Eine Augenärztin gibt Tipps.
Von Peter Steinlechner

Augen: Besser sehen bei der Bildschirmarbeit
Artikel
  1. Energieversorgung: Nachfrage nach Wärmepumpen kühlt ab - außer in Deutschland
    Energieversorgung
    Nachfrage nach Wärmepumpen kühlt ab - außer in Deutschland

    Der Europäische Wärmepumpenverband zeigt sich wegen sinkender Absatzzahlen besorgt, aber hierzulande bleibt das Interesse groß.

  2. E-Mail-Client: Mozilla will sich mit Thunderbird für Android Zeit lassen
    E-Mail-Client
    Mozilla will sich mit Thunderbird für Android Zeit lassen

    Da man trotz gestrichener Funktionen bis Ende 2023 ohnehin nicht mit Thunderbird für Android fertig werde, will sich Mozilla jetzt Zeit mit der Veröffentlichung lassen.

  3. Frigate: Intelligente Videoüberwachung ohne Cloudzwang
    Frigate
    Intelligente Videoüberwachung ohne Cloudzwang

    Mit der Open-Source-Software Frigate lässt sich eine moderne Videoüberwachung realisieren - ohne Hersteller-Cloud und unabhängig von der Hardware.
    Von Dominik Haas

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • MSI XMAS-Sale • Crucial P5 Plus SSD 500GB 39,99€ • Nur noch kurz: 3 für 2 Games-Aktion (PS5, PS4, Xbox, PC) • Apple Week • AVM Fritz Box 7510 74,99€ • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar, AC: Mirage & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ [Werbung]
    •  /