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3. Akt: Nachspiel

Mobilcom Debitel zu erreichen, ist gar nicht so leicht. Es gibt keine allgemeine E-Mail-Adresse und ich bin mir sicher, dass eine E-Mail-Adresse, die mit impressum@ anfängt, nicht zum Ziel führt. Die Kundenhotline verlangt von mir die Eingabe einer Kundennummer, die ich nicht habe, und dasselbe verlangt auch das Kontaktformular. So stelle ich mir Nicht-Kundenservice vor. Mir bleiben also Brief oder Anruf bei der Neukundenhotline. Ich entscheide mich für letzteres und lande in einem Callcenter. Ich schildere mein Anliegen und die sehr freundliche Dame weist mich an, mein Anliegen an eine E-Mail-Adresse zu senden.

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Ich schildere also per Mail den Hergang und mein Anliegen: "Ich bitte Sie, Ihre Schufa-Anfrage vom 19.10.2017 bei der Schufa löschen zu lassen." Ein paar Tage später erhalte ich innerhalb von vier Stunden zwei Anrufe von zwei verschiedenen Sachbearbeitern. Meine Anfrage werde herumgereicht und man wisse nicht, was zu tun sei. Ich schildere jeweils noch einmal mein Anliegen. Man werde sich darum kümmern. Ich erhalte zwei Tage später eine E-Mail. Die Antwort bezieht sich nicht auf mein Anliegen, sondern man teilt mir mit, dass der Vertrag via Internet gestellt und "bereits storniert bzw. abgelehnt" worden sei. Ich würde gerne darauf antworten, aber die Mail kommt von noreply@md.com. In der Fußzeile steht, dass man über das Kontaktformular antworten solle. Ich kann es aber nicht benutzen, da ich keine Kundennummer habe.

Ich rufe wieder bei der Verkaufshotline an, weil ich davon ausgehe, dass die Abteilung, die ich angeschrieben habe, einfach die Falsche war. Ich erhalte eine andere E-Mail-Adresse, sende meine Anfrage erneut, packe auch die erste Antwort dazu und erkläre, dass diese Antwort nicht befriedigend war.

Ein paar Tage später bekomme ich einen Brief. Knapp teilt man mir mit, dass die Anfrage bei der Schufa gelöscht sei. Ich kann das leider nicht überprüfen, ich habe keinen aktuellen Datenbestand vorliegen und weigere mich, dafür Geld zu bezahlen. Es sind insgesamt sechs Wochen ins Land gezogen, seit ich den Brief der Schufa genauer angesehen habe. Die Berliner Polizei hat die Anzeige immer noch nicht bearbeitet. Ich versuche es noch einmal, weil ich weiterhin dieses schöne Konto haben möchte. Da ich ja Identitätsschutz habe, sollte mein Telefon klingeln. Klick, tipp, klick, klick, tipp, tipp. Wieder eine automatische Überprüfung der Bonität und ... mein Telefon klingelt nicht. Darüber mache ich mir ein andermal Gedanken, denn ich muss schnell zur Post, ein Post-Ident machen.

Nachtrag vom 26. April 2018, 17:53 Uhr

Nach Hinweisen der Schufa, für die wir uns bedanken, haben wir den Artikel an einigen Stellen angepasst.

 2. Akt: Ich habe kein Konto bei der Berliner Sparkasse
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/mecki78 26. Apr 2018

Dann ist das halt so. Und? Dann zahle ich sie entweder komplett oder aber ich gehe zu...

Apfelbaum 26. Apr 2018

Sorry, ich wollte nur lustig sein. Im Nachhinein auf deine Kosten finde ich es auch nicht...

HerrUrbach 26. Apr 2018

Fidor, N26 (*lachend ab*), netbank (sehr günstig) sind die ersten, die mir spontan...

HerrUrbach 26. Apr 2018

Das finde ich sehr plausibel. Die andere plausible Theorie: Hehler/Dealer, die halt...

User_x 25. Apr 2018

Kreditgeschäfte im Micropayment-Bereich oder Ortung zur Terrorabwehr. Irgend ein Vorwand...


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