Schützen, laden, stylen: Interessantes Zubehör für die Apple Watch

Ab heute ist die Apple Watch erhältlich – und zusätzlich eine ganze Menge Zubehör anderer Hersteller. Sie machen sich zunutze, dass Apples Smartwatch jeden Tag aufgeladen werden muss, und bieten eigene Ladestationen an. Wem die Auswahl an Armbändern von Apple selbst nicht reicht, findet bei anderen Herstellern weitere Modelle. Und schließlich gibt es umfangreiche Lösungen zum Schutz der teuren Uhr – nicht nur vor Diebstahl.
Die Apple Watch ist zwar je nach Modell mit einem Saphirglas oder einem kratzfesten Glas wie beim iPhone ausgestattet, doch dürften viele Anwender Sorge haben, das Display zu zerkratzen oder durch eine ungelenke Bewegung zu zerstören. Folglich gibt es eine ganze Reihe von Schutzfolien, Gläsern und Deckeln.
Mega Tiny Corporation Screen Protectors
Seit es die ersten Handys mit größeren Displays gibt, bieten Händler Folien an, die genau auf die Bildschirme der Geräte passen. Sie sollen vor Kratzern und teilweise auch vor anderen Beschädigungen schützen – und so ist es auch mit dem Screen Protectors der Mega Tiny Corporation(öffnet im neuen Fenster) .

Sie sollen Fingerabdrücken, Kratzern und auch der Glaszerstörung vorbeugen, sind transparent und sowohl für die kleine als auch die große Version der Apple-Uhr geeignet. Pro Stück kosten sie rund 7 US-Dollar.
Armorsuit Screen Protector und Body Skin


Noch etwas weiter als die Displayschutzfolien geht der Schutz von Armorsuit(öffnet im neuen Fenster) . Er ist nicht nur für den Bildschirm der Uhr (13 US-Dollar), sondern auch für das Uhrengehäuse gedacht und wird aufgeklebt. Armorsuit hat eine Folie mit Karbonfaser-Optik(öffnet im neuen Fenster) im Sortiment, die der Uhr ein ganz anderes Aussehen verleiht. Auch eine transparente Folie für das Gehäuse(öffnet im neuen Fenster) ist erhältlich (20 US-Dollar).
The Bumper

Das Schutzgehäuse The Bumper(öffnet im neuen Fenster) hat gegenüber den Folien einen großen Vorteil: Es lässt sich problemlos entfernen und aufstecken. Das ist praktisch für Apple-Watch-Besitzer, die ihre Smartwatch auch bei raueren Sportarten oder bei der Haus- und Gartenarbeit nicht ablegen wollen. The Bumper ist aus einer Gummimischung gefertigt und soll ab Mai 2015 für rund 30 US-Dollar auf den Markt kommen. Die Finanzierung über Indiegogo wurde Anfang April 2015 erfolgreich abgeschlossen. Die Hülle gibt es in mehreren Farben. Vermutlich wird The Bumper auch in den Einzelhandel kommen. Wann das der Fall ist, ist noch unbekannt.
Luvvitt Clarity Case


Die durchsichtige, aber weiche Hülle für die Apple Watch heißt Luvvitt Clarity Case(öffnet im neuen Fenster) . Der Preis soll bei rund 15 US-Dollar liegen. Zudem hat das Unternehmen Luvvitt auch eine Stahlabdeckung für den Uhrrahmen(öffnet im neuen Fenster) im Sortiment, der noch einmal 15 US-Dollar kostet.
Epik

Die geplante, feste Schutzhülle Epik Apple Watch Kit(öffnet im neuen Fenster) soll zweiteilig sein und aus Aluminium bestehen. Die quer aufgeschnittene Hülle wird von links und rechts um die teure Smartwatch gesteckt, enthält aber kein gesondertes Schutzglas. Links und rechts wird sie über die Uhr gezogen und soll auch härtere Stöße von ihr abhalten: Das Gehäuse ist besonders an den Kanten verstärkt und schützt auch die Krone und den Homebutton an der Uhr. Noch haben die Entwickler ihre Kickstarter-Kampagne aber nicht gestartet, so dass sehr ungewiss ist, ob diese Hülle jemals erscheint.
X-Doria Defense Edge

Das X-Doria Defense Edge(öffnet im neuen Fenster) aus Aluminium wird hingegen definitiv gebaut und soll Ende Mai erhältlich sein. Das Halbgehäuse wird von hinten über die Uhr gesteckt und spart die Krone aus. So ist zumindest ein Schutz eines Großteils des Gehäuses gewährleistet, wenngleich auch hier die Glasfront freiliegt. Das X-Doria Defense Edge kostet rund 30 US-Dollar und ist in mehreren Farben und für beide Uhrengrößen entwickelt worden.
Ladestationen und Aufbewahrungsorte
Pad & Quill Luxury Pocket Stand


Die Apple Watch muss einmal pro Tag aufgeladen werden. Apple legt der Smartwatch einen Ladeknopf bei, der mit Magneten an der Uhrrückseite festgehalten wird und ihren Akku per Induktion lädt. Bei der Edition ist zwar eine Ladeschale dabei, doch die anderen Modelle liegen einfach an ihr Ladekabel gefesselt herum. Das eröffnet Zubehörherstellern zahllose Möglichkeiten.
Der Luxury Pocket Stand von Pad & Quill(öffnet im neuen Fenster) besteht aus Holz und hält die Uhr mit geschlossenem Armband so, dass sie beispielsweise vom Bett aus gut ablesbar ist, wenn die Ladestation auf einem Beistelltisch steht. Der Kunde muss das Ladekabel mit dem Ladekopf selbst in die entsprechende Bohrung des Luxury Pocket Stand einlegen. Die Holzhalterung ist aus einem Stück gefertigt und wird in Kirsch-, Mahagoni- und Walnussholz zu Preisen zwischen 70 und 110 Euro ab Mai verkauft.
Pad & Quill Roll Up Kit



Das Roll Up Kit(öffnet im neuen Fenster) desselben Herstellers sieht aus wie eine Geldbörse, ist jedoch ein Reiseetui aus Leder und nimmt sowohl das Ladekabel als auch die Holzhalterung Luxury Pocket Stand auf. Der Preis liegt bei 50 US-Dollar.
Griffin Charging Dock for Apple Watch & iPhone

Wer eine Apple Watch besitzt, benötigt auch ein iPhone. Das Griffin Charging Dock nimmt beide Geräte auf und lädt sie. Die Schieflage von Uhr und Smartphone ermöglicht es, die Geräte während des Ladevorgangs zu benutzen oder ihre Displays zu betrachten. Die Ladestation(öffnet im neuen Fenster) kostet rund 30 US-Dollar und soll im Sommer auf den Markt kommen.
Composure Watch Dock

Das Composure Watch Dock(öffnet im neuen Fenster) lädt die Uhr in einem Holzetui auf, während sie flach ausgebreitet darauf liegt. Das Watch Dock kostet 64 US-Dollar plus 25 US-Dollar für den Versand nach Europa.
Apple Watch Charging Dock

In die gleiche Richtung geht auch das Apple Watch Charging Dock(öffnet im neuen Fenster) , doch hier gibt es auch einen Deckel, der die Apple Watch in ihrem Schmucketui sicher verwahrt. Die Lösung kostet rund 60 Euro und soll Ende Mai ausgeliefert werden.
Armbänder und Sonstiges
Casetifys Custom Bands
Casetify bietet zahllose Armbänder für die Apple Watch an, die mit Fotomotiven bedruckt sind. Wer will, kann sich auch sein ganz individuelles Armband mit persönlichem Motiv anfertigen lassen.

Ein solches Kunststoffband kostet 50 US-Dollar zuzüglich Versand. Ein eigener Onlineshop(öffnet im neuen Fenster) mit Personalisierungsmöglichkeiten bietet die Möglichkeit, Bilder hochzuladen, sie mit Filtern zu verfremden und auf dem Uhrarmband zu positionieren.
Click Adapter

Der Click Adapter(öffnet im neuen Fenster) ermöglicht es, ganz normale Uhrarmbänder an der Apple Watch zu nutzen. Dazu werden die beiden Metallteile des Adapters in die Uhr geschoben und bieten auf der anderen Seite Standardanschlüsse, in die Uhrenarmbänder gehängt werden können.
Die Adapter gibt es in unterschiedlichen Farben, damit sie zu den Uhren passen. Die Finanzierung lief über Kickstarter. Die Adapter können für 20 bis 35 US-Dollar vorbestellt werden.
Colosimo Tischtresor




Wer Sorge hat, dass ihm die teure Apple-Uhr entwendet werden könnte, kann diesen Safe kaufen. Der Tischtresor Döttling Colosimo(öffnet im neuen Fenster) dürfte das teuerste Zubehör für die Apple Watch sein, denn er kostet rund 12.000 Euro. In ihn passen drei Uhren.
Diabeteskontrolle über die Apple Watch

Die wohl derzeit außergewöhnlichste Watch-Anwendung ist die Blutzuckermessung für Diabetiker(öffnet im neuen Fenster) , die Dexcom entwickelt hat. Dabei wird dem Kranken eine Sonde unter die Haut gepflanzt. Sie versorgt per Bluetooth das iPhone mit Daten, die es aufzeichnet und speichert. Die iOS-App soll den Blutzuckerspiegel auch auf der Apple Watch anzeigen – jeweils im Abstand von fünf Minuten.



