Abo
  • Services:

Schnittstelle: USB 3.2 verdoppelt Datenrate auf 20 GBit/s

Der USB-3.2-Standard unterstützt vorhandene USB-Typ-C-Kabel, nutzt aber zwei statt wie bisher nur einen der High Speed Data Paths. Durch den Multi-Lane-Betrieb verdoppelt sich zwar die Transferrate, es braucht jedoch neue Controller.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein USB-Typ-C-Stecker
Ein USB-Typ-C-Stecker (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die USB 3.0 Promoter Group hat einen Ausblick auf den kommenden USB-3.2-Standard gegeben und die vorläufigen Spezifikationen erläutert: Mit USB 3.2 wird der Multi-Lane-Betrieb freigeschaltet, der von Beginn an für USB Typ C geplant war, bisher aber nicht eingesetzt wurde. Ausgehend von den 10 Gigabit pro Sekunde bei USB 3.1 Gen2 soll USB 3.2 so eine auf 20 Gigabit die Sekunde verdoppelte Datenrate erreichen. Neue Kabel braucht es nicht.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Berlin
  2. Schwarz Dienstleistung KG, Neckarsulm

Technischer Hintergrund von USB 3.2 sind die sogenannten High Speed Data Paths von USB Typ C: Vier davon stecken in jedem Kabel und Stecker, sie wurden bisher allerdings nicht für die reine Datenübertragung, sondern für Alternate Modes wie Displayport verwendet. Durch den Multi-Lane-Betrieb sind zwei High Speed Data Paths statt einem für Daten im Einsatz. Mit USB 3.2 sind somit über 2 GByte pro Sekunde möglich, sofern die Infrastruktur vorhanden ist.

Neue Controller erforderlich

An den Kabeln gibt es keine Änderung, ein für 10 Gigabit die Sekunde zertifiziertes Modell reicht. Wie üblich braucht es entsprechende Host- und Client-Controller, an solchen arbeitet etwa Asmedia. Aktuelle Chips für USB 3.1 Gen2 sind also in absehbarer Zeit wortwörtlich altes Eisen. Dabei wird der Standard derzeit nur von AMD nativ unterstützt - Intel wird nachziehen.

Momentan befindet sich die USB-3.2-Spezifikation am Ende ihrer Planungsphase. Im September 2017 soll auf den USB Developer Days North America die formale Veröffentlichung des kommenden Standards erfolgen. Passende Controller und Geräte werden also frühestens 2018, eher 2019, erscheinen.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)
  2. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  3. 5€ inkl. FSK-18-Versand

FreiGeistler 28. Jul 2017

Klingt nach keine Ahnung von IT-Sicherheit...

Karl-Heinz 27. Jul 2017

Du weißt aber schon, daß die Möglichkeit besteht, in seinem eigenen Heimnetz, also ganz...

TrollNo1 27. Jul 2017

Skandal!

x2k 26. Jul 2017

Ah ok, danke für die Hintergrund Infos. Ich dachte das der Prozessor USB 3.1 gen2...

tg-- 26. Jul 2017

SATA 6 Gbit/s hat schon länger einen offiziellen Nachfolger: SATA Express. Effektiv sind...


Folgen Sie uns
       


Acer Spin 13 - Fazit

Das Spin 13 von Acer ist ein hochwertig verarbeitetes, gut ausgestattetes Chromebook. Nach dem Test fragen wir uns aber, ob wir wirklich mindestens 900 Euro für ein Notebook mit Chrome OS ausgeben wollen.

Acer Spin 13 - Fazit Video aufrufen
Magnetfeld: Wenn der Nordpol wandern geht
Magnetfeld
Wenn der Nordpol wandern geht

Das Erdmagnetfeld macht nicht das, was Geoforscher erwartet hatten - Nachjustierungen am irdischen Magnetmodell sind erforderlich.
Ein Bericht von Dirk Eidemüller

  1. Emotionen erkennen Ein Lächeln macht noch keinen Frohsinn
  2. Ökostrom Wie Norddeutschland die Energiewende vormacht
  3. Computational Periscopy Forscher sehen mit einfacher Digitalkamera um die Ecke

Android-Smartphone: 10 Jahre in die Vergangenheit in 5 Tagen
Android-Smartphone
10 Jahre in die Vergangenheit in 5 Tagen

Android ist erst zehn Jahre alt, doch die ersten Geräte damit sind schon Technikgeschichte. Wir haben uns mit einem Nexus One in die Zeit zurückversetzt, als Mobiltelefone noch Handys hießen und Nachrichten noch Bällchen zum Leuchten brachten.
Ein Erfahrungsbericht von Martin Wolf

  1. Sicherheitspatches Android lässt sich per PNG-Datei übernehmen
  2. Google Auf dem Weg zu reinen 64-Bit-Android-Apps
  3. Sicherheitslücke Mit Skype Android-PIN umgehen

Ottobock: Wie ein Exoskelett die Arbeit erleichtert
Ottobock
Wie ein Exoskelett die Arbeit erleichtert

Es verleiht zwar keine Superkräfte. Bei der Arbeit in unbequemer Haltung zum Beispiel mit dem Akkuschrauber unterstützt das Exoskelett Paexo von Ottobock aber gut, wie wir herausgefunden haben. Exoskelette mit aktiver Unterstützung sind in der Entwicklung.
Ein Erfahrungsbericht von Werner Pluta


      •  /