Abo
  • Services:

Schnittstelle: PCI-Express 5.0 verdoppelt Bandbreite

Der kommende Standard PCIe 4.0 verdoppelt die Datentransferrate der Schnittstelle bereits, der PCIe-5.0-Nachfolger soll Ähnliches leisten. Hintergrund ist, dass Prozessoren nur eine begrenzte Anzahl an Lanes aufweisen und Hardware immer mehr Bandbreite fordert.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein PEG-Slot
Ein PEG-Slot (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Das Standardisierungsgremim PCI-SIG (Peripheral Component Interconnect Special Interest Group) hat neue Versionen der PCIe-Spezifikationen veröffentlicht. Die Revision 0.9 für PCIe 4.0 und die Revision 0.3 für PCIe 5.0 sind für registrierte Partner verfügbar, die PCI-SIG verrät aber auch öffentlich ein paar Daten. Ausgehend von der aktuellen PCIe-3.0-Generation sollen beide Nachfolger die Datentransferrate pro Lane jeweils verdoppeln. Ausgehend von 8 bidirektionalen Gigatransfers pro Sekunde sollen es 16 GT/s und 32 GT/s werden - bei offenbar gleicher Kodierung des Datenstroms.

Stellenmarkt
  1. echion Corporate Communication AG, Augsburg
  2. AVU Netz GmbH, Gevelsberg

Umgerechnet entspricht das derzeit 1 GByte die Sekunde pro Lane und künftig 2 GByte/s und 4 GByte/s. Eine Grafikkarte in einem PEG-x16-Slot könnte also bis zu 128 GByte pro Sekunde transferieren. Wichtiger sind aber gerade im Server-Segment die Verbindungen der einzelnen Knoten untereinander, was viele Lanes erfordert. Intels Omi Path genannte Lösung etwa benötigt 16 Stück um mehrere Xeon (Phi) zu vernetzen und AMDs Naples verwendet 128 davon um zwei der 32-Kern-CPUs zu vernetzen. Zusätzliche Lanes im Prozessor kosten recht viel Die-Fläche, da PCIe-Root-Komplexe weniger stark mit neuen Fertigungsverfahren skalieren als SRAM-Zellen, wie sie für Caches genutzt werden.

PCIe Gen4 zuerst beim Power9

Intels neue Xeon SP setzen noch auf 48 PCIe-Gen3-Lanes, die ersten CPUs mit PCIe 4.0 sind IBMs Power9. Sie verfügen über 48 dieser Lanes, allerdings mit verdoppelter Geschwindigkeit verglichen mit PCIe Gen3. Genutzt können die Bahnen unter anderem für Beschleuiger oder Storage wie SSDs.

Die eingangs erwähnten 16 GT/s bei PCIe Gen4 gelten allerdings nur, wenn etwa eine Grafikkarte direkt im Slot angebunden ist. Bei mehrfacher Steckverbindung per Riser-Band sinkt die Geschwindigkeit, nicht aber bei PCIe Gen3.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 54,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. 2,99€
  3. (u. a. Assassin's Creed Origins PC für 29€)
  4. 14,99€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt

hjp 23. Jun 2017

Eben. Und nicht 128 (wie im Artikel geschrieben). Laut Artikel: PCIe 3.0 = 8 GT/s PCIe...

senf.dazu 21. Jun 2017

Heißt aber offiziell Intel OPA ® ;-)

Sharra 20. Jun 2017

Nein, genau genommen hat er dir genau die Antwort gegeben, die du haben wolltest. Die...


Folgen Sie uns
       


Windows 10 on Snapdragon - Test

Wir schauen uns Windows 10 on ARM auf zwei Snapdragon-Notebooks an.

Windows 10 on Snapdragon - Test Video aufrufen
Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Nach tödlichem Unfall Uber entlässt 100 Testfahrer für autonome Autos
  2. Autonomes Fahren Daimler und Bosch testen fahrerlose Flotte im Silicon Valley
  3. Kooperationen vereinbart Deutschland setzt beim Auto der Zukunft auf China

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

Raumfahrt: Großbritannien will wieder in den Weltraum
Raumfahrt
Großbritannien will wieder in den Weltraum

Die Briten wollen eigene Raketen bauen und von Großbritannien aus starten. Ein Teil des Geldes dafür kommt auch von Investoren und staatlichen Investitionsfonds aus Deutschland.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Esa Sonnensystemforschung ohne Plutonium
  2. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  3. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder

    •  /