Abo
  • Services:
Anzeige
Der FF 91 mit ausfahrbarem Laserscanner auf der Motorhaube
Der FF 91 mit ausfahrbarem Laserscanner auf der Motorhaube (Bild: Faraday Future)

Schnellstes Elektroauto: Faraday Future macht Tesla mit FF 91 Konkurrenz

Der FF 91 mit ausfahrbarem Laserscanner auf der Motorhaube
Der FF 91 mit ausfahrbarem Laserscanner auf der Motorhaube (Bild: Faraday Future)

Auf der CES hat Faraday Future einen Prototyp seines Elektroautos FF 91 vorgestellt. Bei Beschleunigung und Reichweite soll er besser sein als derzeitige Teslas. Ein wichtiges Detail ist aber noch nicht bekannt.

Der kalifornische Elektroautohersteller Faraday Future hat auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas seinen ersten Prototyp vorgestellt (Video). Der FF 91 soll mit 1.050 PS noch stärker beschleunigen als ein Tesla Model S und über einige automatisierte Funktionen verfügen. Das Elektroauto soll ab 2018 lieferbar sein. Interessenten können bereits eine Anzahlung von 5.000 Dollar leisten. Der Verkaufspreis steht noch nicht fest, dürfte aber bei deutlich mehr als 100.000 Dollar liegen.

Anzeige

Ausgestattet mit einer 130-kWh-Batterie liegt die Reichweite laut Pressemitteilung bei mehr als 700 Kilometern (NEDC). Die in Kooperation mit LG Chem hergestellte Batterie soll die schnellste derzeit verfügbare Ladegeschwindigkeit aufweisen. Damit könnten 800 Kilometer pro Stunde nachgeladen werden.

Firma will trotz aller Probleme durchhalten

Ende Dezember hatte The Verge über finanzielle Probleme bei dem Autohersteller berichtet. Offenbar ist dem chinesischen Investor Jia Yueting das Geld ausgegangen, so dass Rechnungen nicht bezahlt werden konnten und sich der Bau der neuen Autofabrik im US-Bundesstaat Nevada verzögert. Führende Manager, darunter der "globale CEO" Ding Lei, sollen das Unternehmen verlassen haben. Vizepräsident Nick Sampson sagte jedoch bei der Präsentation am Dienstag: "Trotz aller Neinsager und Skeptiker werden wir durchhalten."

Der FF 91 unterscheidet sich dabei deutlich von dem im vergangenen Jahr vorgestellten FF Zero 01 Concept. Der Prototyp sieht zwar immer noch ein bisschen futuristisch aus, aber eher wie eine klassische Limousine. Das Besondere an den 36 Sensoren, die die Umgebung des Autos wahrnehmen: Ein Laserscanner ist in der Mitte der Motorhaube platziert und wird bei Bedarf ausgefahren. Daran könnten Fußgänger und andere Verkehrsteilnehmer erkennen, wenn sich das Fahrzeug im Selbstfahrmodus befinde, erläuterte Hong Bae, Entwicklungschef für Assistenzsysteme und autonomes Fahren. Neben dem 3D-Lidar hat das Auto zehn Kameras, 13 Fern- und Nahbereichsradare und zwölf Ultraschallsensoren.

Schneller als der schnellste Tesla

Eine der "coolsten" Funktionen, über die der FF 91 verfüge, sei das selbstständige Einparken. Dies wurde in Las Vegas auf einem Parkplatz demonstriert. Allerdings gehört ein solcher Parkpilot zu den autonomen Funktionen, die am einfachsten zu realisieren sind. Bislang ist es rechtlich noch nicht erlaubt, sein Fahrzeug zu verlassen und ohne direkte Kontrolle einparken zu lassen.

Ein besonderer Fokus wurde zudem auf die Beschleunigung des Autos gelegt. Demnach soll der FF 91 in 2,39 Sekunden von null auf 60 Meilen in der Stunde beschleunigen, was umgerechnet 2,475 Sekunden von null auf 100 Kilometer pro Stunde entspricht. Damit wäre der FF 91 eine Hundertstel Sekunde schneller als ein Tesla Model S 100D mit einem speziellen Softwaretuning. Der Porsche 918 Spyder soll es jedoch schon in 2,2 Sekunden von 0 auf 60 Meilen/h geschafft haben. Faraday Future sprach dennoch von einem "neuen Weltrekord".

Offen bleibt, ob die Firma trotz aller Schwierigkeiten in der Lage sein wird, ihre Produktionsziele zu erreichen. Falls ja, dürfte es einen neuen Konkurrenten für Tesla, aber auch die deutschen Oberklassehersteller geben.


eye home zur Startseite
lestard 05. Jan 2017

Das ist halt die obere Schranke. Alleine reicht das für eine Bewertung sicherlich nicht...

Dwalinn 05. Jan 2017

Okay das mit dem Akku haben dir ja nun auch schon andere gesagt. Was man ansonsten immer...

Dwalinn 05. Jan 2017

Mit dem Preis ist er aber eher eine teure Mittelklasse Es ist schonmal ein Anfang aber...

ChMu 04. Jan 2017

Egal, sind eh alles Schnecken. Wenn man wirkliche Beschleunigung will, also unter 2 Sec...

ChMu 04. Jan 2017

Ein nicht vorhandenes Fahrzeug ohne Plan mit Phantasie Angaben (in 4,5h geladen an der...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. BRZ Deutschland GmbH, Nürnberg
  2. Wüstenrot & Württembergische AG, Stuttgart
  3. OPERATIONAL SERVICES GMBH & CO. KG, Berlin, Dresden, Frankfurt am Main, München
  4. Daimler AG, Esslingen


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Resident Evil: Vendetta 14,99€, John Wick: Kapitel 2 9,99€, Fight Club 8,29€ und...
  2. Einzelne Folge für 2,99€ oder ganze Staffel für 19,99€ kaufen (Amazon Video)
  3. 1 Monat für 1€

Folgen Sie uns
       


  1. Luminar

    Lightroom-Konkurrenz bringt sich in Stellung

  2. Kleinrechner

    Tim Cook verspricht Update für Mac Mini

  3. Elektrorennwagen

    VW will elektrisch auf den Pikes Peak

  4. Messung

    Über 23.000 Funklöcher in Brandenburg

  5. Star Wars Battlefront 2 Angespielt

    Sternenkrieger-Kampagne rund um den Todesstern

  6. Nach Wahlniederlage

    Netzpolitiker Klingbeil soll SPD-Generalsekrektär werden

  7. Adasky

    Autonome Autos sollen im Infrarot-Bereich sehen

  8. Münsterland

    Deutsche Glasfaser baut weiter in Nordrhein-Westfalen aus

  9. Infineon

    BSI zertifiziert unsichere Verschlüsselung

  10. R-PHY- und R-MACPHY

    Kabelnetzbetreiber müssen sich nicht mehr festlegen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Indiegames-Rundschau: Fantastische Fantasy und das Echo der Doppelgänger
Indiegames-Rundschau
Fantastische Fantasy und das Echo der Doppelgänger
  1. Verlag IGN übernimmt Indiegames-Anbieter Humble Bundle
  2. Indiegames-Rundschau Cyberpunk, Knetmännchen und Kampfsportkünstler
  3. Indiegames-Rundschau Fantasysport, Burgbelagerungen und ein amorpher Blob

Xperia Touch im Test: Sonys coolem Android-Projektor fehlt das Killerfeature
Xperia Touch im Test
Sonys coolem Android-Projektor fehlt das Killerfeature
  1. Roboter Sony lässt Aibo als Alexa-Konkurrenten wieder auferstehen
  2. Sony Xperia XZ1 Compact im Test Alternativlos für Freunde kleiner Smartphones
  3. Sony Xperia XZ1 und XZ1 Compact sind erhältlich

Arktika 1 im Test: Monster-verseuchte Eiszeitschönheit
Arktika 1 im Test
Monster-verseuchte Eiszeitschönheit
  1. TPCast Oculus Rift erhält Funkmodul
  2. Oculus Go Alleine lauffähiges VR-Headset für 200 US-Dollar vorgestellt
  3. Virtual Reality Update bindet Steam-Rift in Oculus Home ein

  1. Wie viele Akkus sitzen im Vorderwagen?

    KaJu74 | 09:19

  2. Re: Bezugsquellen Ubuntu Version?

    ulink | 09:17

  3. Re: OpenSuSE

    DetlevCM | 09:16

  4. Re: Hier der Beweis ;-)

    M.P. | 09:15

  5. Re: Tim Cook verspricht gar nix

    budweiser | 09:15


  1. 07:28

  2. 07:13

  3. 18:37

  4. 18:18

  5. 18:03

  6. 17:50

  7. 17:35

  8. 17:20


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel