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Schnelle Webseiten: Google bringt AMP für E-Mails

Google weitet seine schnellere Webseitendarstellung Accelerated Mobile Pages (AMP) auf E-Mails aus: Mit der ersten Entwicklervorschau für Gmail können Programmierer Teile von Internetseiten in E-Mails einbinden. Zu den Interessenten gehören Booking.com, Doodle und Pinterest.

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AMP für Gmail am Beispiel einer E-Mail von Pinterest
AMP für Gmail am Beispiel einer E-Mail von Pinterest (Bild: Screenshot Golem.de)

Google hat angekündigt, seine Initiative Accelerated Mobile Pages (AMP) auf E-Mails auszuweiten. Die AMP-Integration in Gmail soll dazu führen, dass Nutzer bereits innerhalb einer E-Mail Dinge erledigen können, für die sie normalerweise eine Webseite besuchen müssten.

  • AMP für Gmail am Beispiel einer E-Mail von Pinterest (Screenshot: Golem.de)
AMP für Gmail am Beispiel einer E-Mail von Pinterest (Screenshot: Golem.de)
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Dafür werden die betreffenden Teile der Seite direkt in die E-Mail eingebunden und dort geladen. So sollen Nutzer sich beispielsweise schnell bei einem Event anmelden, eine Verabredung ausmachen oder einen Fragebogen ausfüllen können.

Mit AMP eingespielte Inhalte lassen sich aktualisieren

Außerdem sollen sich E-Mail-Inhalte dank des AMP-Plugins aktuell halten lassen. Die Informationen können über das Plugin aktualisiert werden, E-Mails veralten in diesem Sinne also nicht mehr.

Google zufolge sollen Unternehmen wie Booking.com, Doodle und Pinterest mit Hilfe des AMP-Plugins bereits an neuen Formaten für E-Mails arbeiten. In einem Beispiel zeigt Google beispielsweise eine Pinterest-E-Mail, in der Nutzer Rezepte wie auf der Internetseite des Dienstes anklicken können.

Veröffentlichung später in diesem Jahr geplant

Aktuell plant Google, AMP für Gmail später im Jahr 2018 einzuführen, den genauen Termin hat das Unternehmen noch nicht bekanntgegeben. Programmierer können sich über eine spezielle Internetseite für die Entwicklervorschau anmelden. AMP für E-Mails ist ein offenes Format, weshalb es entsprechend auch für andere E-Mail-Clients genutzt werden kann.

Google hatte AMP im Herbst 2015 vorgestellt. AMP-Webseiten werden in Kooperation mit Partnern entwickelt, beispielsweise Medienunternehmen, und laden weitaus schneller als normale Internetseiten. Google verwendet AMP unter anderem bei den Ergebnissen seiner Websuche.



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egal 16. Feb 2018

Ah danke, interessant. Also es gibt sie noch: Leute mit Hirn.

freebyte 16. Feb 2018

Für mich ist E-Mail "Text only", bei den meissten Absendern schlägt der Versuch das...

Qbit42 15. Feb 2018

Ja richtig. Das finde ich auch sehr bedenklich.

M.P. 15. Feb 2018

von Google-Servern geladen wird, wäre das ein schönes Einfallstor für Tracking...


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