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Schnelle Degradation: iPhone-14-Besitzer sorgen sich um Akkukapazität

Einige iPhone-14 - und 14-Pro-Besitzer erleben einen schnelleren Verlust der Batteriekapazität, als für neue iPhones typisch ist.
/ Andreas Donath
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iPhone 14 Pro (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
iPhone 14 Pro Bild: Tobias Költzsch/Golem.de

Besitzer des Apple iPhone 14 und 14 Pro berichten, dass ihre neuen Smartphones des Jahrgangs 2022 bereits nach weniger als zwölf Monaten Nutzung eine Kapazität von unter 90 Prozent aufweisen. Das ist noch kein Garantiefall.

In zahlreichen Social-Media-Posts, darunter auf Tiktok(öffnet im neuen Fenster) , Medienartikeln(öffnet im neuen Fenster) und auf Reddit(öffnet im neuen Fenster) und auf X(öffnet im neuen Fenster) berichten Nutzer von deutlich reduzierter Kapazität.

Die rasche Verschlechterung steht im Gegensatz zu den Vorgängermodellen, die oft zwei Jahre oder länger eine hohe Kapazität aufrechterhielten, bevor sie merklich nachließen.

Bislang hat sich Apple nicht öffentlich zu den sich ausbreitenden Sorgen der iPhone-14-Besitzer über die Akkukapazität geäußert. Einige spekulieren, dass übermäßige Hitze beim Schnellladen ein Faktor sein könnte.

Apple tauscht im Garantiezeitraum Akkus aus, deren Kapazität unter 80 Prozent gefallen ist. Das ist bei den betroffenen Geräten aber nicht der Fall. Später wird es teuer, da Apple die Preise für den Akkuaustausch angehoben hat. Beim iPhone 14 sind das 119 Euro.

Die offenbar vorzeitige Alterung der Akkus könnte für Apple zu einem handfesten Imageproblem werden. Schließlich ist die langanhaltende Akkulaufzeit eine der wichtigsten Kaufargumente für viele iPhone-Kunden. Geraten die Geräte schon nach wenigen Monaten in die Kritik, könnte dies die Verkaufszahlen der aktuellen oder künftigen Modellgenerationen beeinträchtigen.

Einige Analysten sehen bereits die Notwendigkeit, dass Apple den Sachverhalt untersuchen und möglicherweise kulant mit den Betroffenen umgehen muss. Andernfalls drohten eine Streuwirkung in den sozialen Medien und erhebliche Markenschäden.


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