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Schlechtes Wetter: Ford testet autonomes Fahren im Schnee

Bei schönem Wetter kommen autonom fahrende Autos gut klar. Aber was ist, wenn Fahrbahnmarkierungen und Schilder unter einer Schneedecke verschwinden? Ford testet das auf einem Testgelände im verschneiten US-Bundesstaat Michigan.

Artikel veröffentlicht am ,
Autonomer Ford Fusion Hybrid in der MCity: autonome Flotte auf 30 Fahrzeuge ausbauen
Autonomer Ford Fusion Hybrid in der MCity: autonome Flotte auf 30 Fahrzeuge ausbauen (Bild: Ford)

Kommt ein selbst fahrendes Auto im Schnee klar? Ford will es ausprobieren: Der US-Autohersteller wolle seine autonom fahrenden Autos auf der Teststrecke MCity auf dem Gelände der Universität von Michigan in Ann Arbor unter winterlichen Bedingungen fahren lassen, berichtet die US-Tageszeitung The Detroit News.

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Ein Auto bei perfektem Wetter fahren zu lassen, sei das eine, sagte Jim McBride, technischer Leiter von Fords autonomen Fahrzeugen. "Es ist aber etwas ganz anderes, wenn die Sensoren des Autos die Straße nicht sehen können, weil die mit Schnee bedeckt ist."

Kamera und Fahrbahn sind von Schnee bedeckt

Autonom fahrende Autos orientieren sich mit verschiedenen Sensoren, darunter Kameras, Lidar, Radar und GPS. Die Kameras erfassen unter anderem Fahrbahnmarkierungen und Straßenschilder. Was aber ist, wenn diese - oder die Kamera selbst - unter dem Schnee verschwunden sind?

GPS allein reiche für die Navigation nicht aus, sagt Ford: Die Genauigkeit des Satellitennavigationssystems liegt im Meterbereich. Für autonomes Fahren sei aber eine Genauigkeit im Zentimeterbereich notwendig. Bei guten Bedingungen wird dafür Lidar eingesetzt, ein optisches Pendant zu Radar. Schnee kann der Laser nicht durchdringen.

Das Auto lernt bei gutem Wetter für schlechtes

Deshalb haben Ford und Wissenschaftler der Universität von Michigan eine neuartige 3D-Karte entwickelt. Das System erlernt bei guten Bedingungen etwa die Position von Schildern und anderer Straßeninfrastruktur. Wenn diese unter dem Schnee verschwunden sind, soll sich das Fahrzeug mit Hilfe der gespeicherten Kartendaten orientieren. Ob das funktioniert, will Ford in der MCity testen.

Ford forscht seit 2005 an autonomem Fahren. Seit 2013 setzt das Unternehmen aus Detroit Fahrzeuge vom Typ Ford Fusion Hybrid dazu ein. Auf der CES hat es in der vergangenen Woche angekündigt, die autonome Flotte auf 30 Fahrzeuge aufstocken zu wollen.

Ford fährt autonom in Kalifornien

Ford testet im US-Bundesstaat Arizona und seit November 2015 in der MCity. Im Dezember hat Ford zudem eine Lizenz für autonomes Fahren im US-Bundesstaat Kalifornien erhalten.

Außer Ford beschäftigt sich auch Google mit autonomem Fahren im Winter. Das geht aus dem Dezember-Bericht des Google-Autoprojekts hervor, der dieser Tage veröffentlicht wurde.



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aLpenbog 12. Jan 2016

Nur fährt die Bahn nicht zwangsweise in Laufreichweite zu dem gewünschten Supermarkt und...


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