Schlechte Verkaufszahlen: Bald keine Samsung-Notebooks mehr in Europa

Samsung zieht sich aus dem Markt für Notebooks zurück. Vorerst gilt das nur für den europäischen Markt. Als Grund wird eine zu geringe Nachfrage nach Notebooks mit Samsung-Logo genannt.

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Samsung zieht sich aus dem Notebook-Markt in Europa zurück.
Samsung zieht sich aus dem Notebook-Markt in Europa zurück. (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Windows- und Chrome-OS-Notebooks mit Samsung-Logo wird es im deutschen Handel bald wohl nicht mehr geben. Der Marktführer bei Smartphones ziehe sich aus diesem Markt zurück - zumindest in Europa, berichtet PC Advisor mit Verweis auf einen Samsung-Sprecher. Golem.de hat von Samsung eine Bestätigung dafür bekommen.

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Als Grund wird eine zu geringe Nachfrage nach Samsung-Notebooks genannt. In anderen Regionen will Samsung weiterhin Notebooks anbieten. Als Anfang September 2014 bekannt wurde, dass Samsung keine neuen Notebooks mehr in Deutschland anbieten werde, wurden noch keine Gründe dafür genannt.

Sony hat sein PC-Geschäft verkauft

Erst Anfang des Jahres hatte sich Sony aus dem Markt für Notebooks und PCs verabschiedet. Anders als bei Samsung hat sich Sony allerdings gleich komplett von der Notebook-Sparte verabschiedet. Sony hat die Vaio-Marke an Finanzinvestor Japan Industrial Partners (JIP) verkauft. Seit dem 1. Juli 2014 gibt es mit Vaio Corporation ein eigenes Unternehmen. Dieses verkauft neue Notebooks auf dem japanischen Markt.

Obwohl Sony eigentlich seit dem Frühsommer 2014 keine Vaio-Produkte mehr verkaufen wollte, sind diese weiterhin über Sonys Webseite und im Onlinehandel zu haben. Wie lange Sony die Vaio-Produkte vermarktet, ist derzeit nicht bekannt.

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Auch bei den Samsung-Produkten könnte es noch eine Weile dauern, bis sie ganz aus dem deutschen Handel verschwunden sind. Derzeit ist nicht bekannt, ob Samsung sich nur in Europa aus dem Notebook-Markt zurückzieht oder ob das auch noch für andere Regionen gilt. Anders als bei Sony wäre es bei Samsung denkbar, dass das Unternehmen zu einem späteren Zeitpunkt auch in Europa wieder mit neuen Notebooks aktiv wird.

Nachfrage nach Notebooks steigt wieder an

Die Nachfrage nach Notebooks und Computern ging in den vergangenen Jahren zurück. Kürzlich gab es zwar wieder einen Aufschwung, aber davon haben andere Hersteller profitiert, Samsung gehörte nicht dazu. In Europa ist Hewlett-Packard (HP) weiterhin Marktführer und Lenovo holt immer stärker auf. Den dritten Rang nimmt Acer ein und dicht beieinander liegen dahinter Asus und Dell.

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