Abo
  • IT-Karriere:

Schlechte Verkaufsbedingungen: Weitere Entwickler verlassen Mac App Store

Der Exodus aus Apples Mac App Store hält an. Nun hat auch das Entwicklerstudio St. Clair Software die Konsequenzen aus den schlechten Verkaufsbedingungen gezogen und Apples Onlineshop verlassen.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Mac App Store verliert Entwickler.
Der Mac App Store verliert Entwickler. (Bild: Apple)

Einschränkungen bei der Vermarktung und Probleme im Shop haben nun auch das Mac-Entwicklerstudio St. Clair Software dazu gebracht, seine Programme Jettison und Historyhound aus dem Mac App Store zu nehmen und wieder selbst zu vermarkten. Der Verkauf über Apples Plattform ergebe rein ökonomisch keinen Sinn, zudem seien die Sandboxing-Vorgaben zu restriktiv, meint Entwickler Jon Gotow.

Stellenmarkt
  1. RICHARD WOLF GMBH, Knittlingen
  2. Giesecke+Devrient Currency Technology GmbH, München

Die Sandbox, die Apple für alle Anwendungen im App Store zur Pflicht macht, sei manchmal hinderlich, um gewünschte Funktionen in den Anwendungen einzubinden. Kritisiert wird auch die fehlende Möglichkeit, für Updates noch einmal Geld von den Anwendern verlangen zu können. Außerdem könne der Entwickler mit dem Käufer nicht in Kontakt treten und auf Kommentare eingehen. Diesen Umstand will Apple erst in der kommenden Betriebssystemversion beheben, die derzeit im Betatest ist.

Einige Anbieter haben dem Apple App Store bereits den Rücken gekehrt

St. Clair Software ist nicht der erste Anbieter, der ausgestiegen ist. Ende 2015 verließ zum Beispiel der Hersteller des Designwerkzeugs Sketch die Verkaufsplattform. Panic hatte seine sogar von Apple ausgezeichnete App Coda aus dem Downloadshop entfernt. Auch die Anbieter der Tools Sip zur Farbauswahl oder des Filmwerkzeugs Videoloupe haben dem Mac App Store den Rücken gekehrt. Die Begründung ist praktisch identisch mit der aller Entwickler.

Nicht nur der Mac App Store, auch der iTunes App Store für iOS wird mittlerweile stark kritisiert, weil es zu lange dauere, bis Apps freigegeben würden, es kein Geld für Updates gebe und die Verkäufer nicht einmal die Namen der Käufer erhielten. Auch kostenlose Testversionen könnten nicht angeboten werden.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 259€ + Versand oder kostenlose Marktabholung
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

jum 15. Mär 2017

Sandbox heisst auch: Datenaustausch eingeschrängt. Programme können nicht aus der Sandbox...

Tuxgamer12 15. Mär 2017

Oder das BS ändert sich nicht so, dass Änderungen an der App notwendig werden.

Tuxgamer12 15. Mär 2017

Das regt SOOO auf! Ich möchte VOR dem Download wissen, was ich bekomme. Und nicht ein...

Technik Schaf 14. Mär 2017

Wer findet für Updates noch mal kassieren und zu dürfen der hat auch problemlos und...


Folgen Sie uns
       


Akku-Recycling bei Duesenfeld

Das Unternehmen Duesenfeld aus Peine hat ein Verfahren für das Recycling von Elektroauto-Akkus entwickelt.

Akku-Recycling bei Duesenfeld Video aufrufen
Watch Dogs Legion angespielt: Eine Seniorin als Ein-Frau-Armee
Watch Dogs Legion angespielt
Eine Seniorin als Ein-Frau-Armee

E3 2019 Elitesoldaten brauchen wir nicht - in Watch Dogs Legion hacken und schießen wir auch als Pensionistin für den Widerstand. Beim Anspielen haben wir sehr über die ebenso klapprige wie kampflustige Oma Gwendoline gelacht.


    Ada und Spark: Mehr Sicherheit durch bessere Programmiersprachen
    Ada und Spark
    Mehr Sicherheit durch bessere Programmiersprachen

    Viele Sicherheitslücken in Software sind auf Programmierfehler zurückzuführen. Diese Fehler lassen sich aber vermeiden - und zwar unter anderem durch die Wahl einer guten Programmiersprache. Ada und Spark gehören dazu, leider sind sie immer noch wenig bekannt.
    Von Johannes Kanig

    1. Das andere How-to Deutsch lernen für Programmierer
    2. Programmiersprachen, Pakete, IDEs So steigen Entwickler in Machine Learning ein
    3. Software-Entwickler Welche Programmiersprache soll ich lernen?

    Nuki Smart Lock 2.0 im Test: Tolles Aufsatzschloss hat Software-Schwächen
    Nuki Smart Lock 2.0 im Test
    Tolles Aufsatzschloss hat Software-Schwächen

    Mit dem Smart Lock 2.0 macht Nuki Türschlösser schlauer und Türen bequemer. Kritisierte Sicherheitsprobleme sind beseitigt worden, aber die Software zeigt noch immer Schwächen.
    Ein Test von Ingo Pakalski


        •  /