• IT-Karriere:
  • Services:

Schlechte Verkaufsbedingungen: Weitere Entwickler verlassen Mac App Store

Der Exodus aus Apples Mac App Store hält an. Nun hat auch das Entwicklerstudio St. Clair Software die Konsequenzen aus den schlechten Verkaufsbedingungen gezogen und Apples Onlineshop verlassen.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Mac App Store verliert Entwickler.
Der Mac App Store verliert Entwickler. (Bild: Apple)

Einschränkungen bei der Vermarktung und Probleme im Shop haben nun auch das Mac-Entwicklerstudio St. Clair Software dazu gebracht, seine Programme Jettison und Historyhound aus dem Mac App Store zu nehmen und wieder selbst zu vermarkten. Der Verkauf über Apples Plattform ergebe rein ökonomisch keinen Sinn, zudem seien die Sandboxing-Vorgaben zu restriktiv, meint Entwickler Jon Gotow.

Stellenmarkt
  1. ING-DiBa AG, Frankfurt
  2. FINARX GmbH, Darmstadt

Die Sandbox, die Apple für alle Anwendungen im App Store zur Pflicht macht, sei manchmal hinderlich, um gewünschte Funktionen in den Anwendungen einzubinden. Kritisiert wird auch die fehlende Möglichkeit, für Updates noch einmal Geld von den Anwendern verlangen zu können. Außerdem könne der Entwickler mit dem Käufer nicht in Kontakt treten und auf Kommentare eingehen. Diesen Umstand will Apple erst in der kommenden Betriebssystemversion beheben, die derzeit im Betatest ist.

Einige Anbieter haben dem Apple App Store bereits den Rücken gekehrt

St. Clair Software ist nicht der erste Anbieter, der ausgestiegen ist. Ende 2015 verließ zum Beispiel der Hersteller des Designwerkzeugs Sketch die Verkaufsplattform. Panic hatte seine sogar von Apple ausgezeichnete App Coda aus dem Downloadshop entfernt. Auch die Anbieter der Tools Sip zur Farbauswahl oder des Filmwerkzeugs Videoloupe haben dem Mac App Store den Rücken gekehrt. Die Begründung ist praktisch identisch mit der aller Entwickler.

Nicht nur der Mac App Store, auch der iTunes App Store für iOS wird mittlerweile stark kritisiert, weil es zu lange dauere, bis Apps freigegeben würden, es kein Geld für Updates gebe und die Verkäufer nicht einmal die Namen der Käufer erhielten. Auch kostenlose Testversionen könnten nicht angeboten werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 59,99€ (Release am 15. November)
  2. 35,99€
  3. (aktuell u. a. Asus VG248QZ Monitor für 169,90€, Cryorig QF140 Performance PC-Lüfter für 7...
  4. 39,09€

jum 15. Mär 2017

Sandbox heisst auch: Datenaustausch eingeschrängt. Programme können nicht aus der Sandbox...

Tuxgamer12 15. Mär 2017

Oder das BS ändert sich nicht so, dass Änderungen an der App notwendig werden.

Tuxgamer12 15. Mär 2017

Das regt SOOO auf! Ich möchte VOR dem Download wissen, was ich bekomme. Und nicht ein...

Technik Schaf 14. Mär 2017

Wer findet für Updates noch mal kassieren und zu dürfen der hat auch problemlos und...


Folgen Sie uns
       


55-Zoll-OLED-Monitor von Alienware - Test

Mit 120 Hz, 4K-Auflösung und 55-Zoll-Panel ist der AW5520qf ein riesiger Gaming-Monitor. Darauf macht es besonders Spaß, Monster in Borderlands 3 zu besiegen. Wäre da nicht die ziemlich niedrige Ausleuchtung.

55-Zoll-OLED-Monitor von Alienware - Test Video aufrufen
Power-to-X: Sprit aus Ökostrom, Luft und Wasser
Power-to-X
Sprit aus Ökostrom, Luft und Wasser

Die Energiewende ist ohne synthetische Treibstoffe nicht zu schaffen. In Karlsruhe ist eine Anlage in Betrieb gegangen, die das mithilfe von teilweise völlig neuen Techniken schafft.
Ein Bericht von Wolfgang Kempkens

  1. The Ocean Cleanup Interceptor fischt Plastikmüll aus Flüssen
  2. The Ocean Cleanup Überarbeiteter Müllfänger sammelt Plastikteile im Pazifik

Nitrokey und Somu im Test: Zwei Fido-Sticks für alle Fälle
Nitrokey und Somu im Test
Zwei Fido-Sticks für alle Fälle

Sie sind winzig und groß, sorgen für mehr Sicherheit bei der Anmeldung per Webauthn und können gepatcht werden: Die in Kürze erscheinenden Fido-Sticks von Nitrokey und Solokeys machen so manches besser als die Konkurrenz von Google und Yubico. Golem.de konnte bereits vorab zwei Prototypen testen.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. iOS 13 iPhone bekommt Webauthn per NFC
  2. Webauthn unter Android ausprobiert Dropbox kann, was andere nicht können

Bosch-Parkplatzsensor im Test: Ein Knöllchen von LoRa
Bosch-Parkplatzsensor im Test
Ein Knöllchen von LoRa

Immer häufiger übernehmen Sensoren die Überwachung von Parkplätzen. Doch wie zuverlässig ist die Technik auf Basis von LoRa inzwischen? Golem.de hat einen Sensor von Bosch getestet und erläutert die Unterschiede zum Parking Pilot von Smart City System.
Ein Test von Friedhelm Greis

  1. Automated Valet Parking Daimler und Bosch dürfen autonom parken
  2. Enhanced Summon Teslas sollen künftig ausparken und vorfahren

    •  /