Scheuer: Free Now nutzt als erstes Unternehmen Datenraum Mobilität

Das Projekt der Bundesregierung Datenraum Mobilität kommt mit Free Now in Bewegung, mit Daten vom Deutschen Wetterdienst und Störungsinformationen ohne Google.

Artikel veröffentlicht am ,
Stau auf der Autobahn: innovative Anwendungen ohne Google
Stau auf der Autobahn: innovative Anwendungen ohne Google (Bild: Jeff J Mitchell/Getty Images)

Der von der Bundesregierung geplante Datenraum Mobilität wird konkreter. Von mehr als 55 möglichen Anwendungsfällen zeigt der Mobilitätsdienstleister Free Now (Mytaxi) zwei erste konkrete Beispiele, wie das Datennetzwerk genutzt werden kann. "Free Now greift auf die im Mobilitätsraum zur Verfügung stehenden Daten des Deutschen Wetterdienstes zurück", sagte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) dem Tagesspiegel Background. Es geht um den Ausbau von Predictive Analytics.

Die Nutzer der App Free Now, zu deren Angebot auch E-Scooter und E-Bikes gehören, bekommen angezeigt, welches von ihnen bevorzugte Verkehrsmittel sich für die geplante Strecke nach der aktuellen Wetterlage besonders eignet, hat Golem.de aus unternehmensnahen Kreisen erfahren. Spannend dürfte auch die Einbindung von Störungsinformationen wie im öffentlichen Personennahverkehr ÖPNV und Staumeldungen sein. Damit will Free Now bei hoher Nachfrage die Fahrzeuge dorthin verlagern, wo sie gerade nachgefragt werden.

Neue Dienste bald bei Free Now ohne Google

Als Pilotprojekt wird Free Now mit der Einbindung wetterbezogener Daten im zweiten Quartal des Jahres 2021 starten.

Der Datenraum Mobilität ist eine gesicherte Plattform für Mobilitätsdaten der Bundesregierung. Unternehmen, die mit Mobilität zu tun haben, sollen darüber ihre Daten für Entwickler zur Verfügung stellen. Die Idee ist, dass sich möglichst alle Unternehmen, die sich mit Mobilität befassen, daran beteiligen. Dazu gehören Verkehrsbetriebe, allen voran die Deutsche Bahn, aber auch Nahverkehrsbetriebe oder Dienstleister wie Moia oder Flixbus. Außerdem dabei ist der Deutsche Wetterdienst. Here Technologies, der Hersteller präziser digitaler Landkarten, soll ebenfalls mitmachen. Mit dazu gehören aber vor allem BMW, Daimler und Volkswagen (VW). Allerdings zieren sich die Automobilkonzerne noch.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Reviews
Hogwarts Legacy mit PC-Problemen und Detailreichtum

Die ersten Tests von Hogwarts Legacy loben Welt und Kampfsystem. Probleme gibt's wohl mit der PC-Technik - und Unwohlsein wegen J.K. Rowling.

Reviews: Hogwarts Legacy mit PC-Problemen und Detailreichtum
Artikel
  1. Liberty Lifter: Zwei Teams entwickeln ein Ekranoplan für das US-Militär
    Liberty Lifter
    Zwei Teams entwickeln ein Ekranoplan für das US-Militär

    Die Darpa hat zwei Konzepte für den Liberty Lifter ausgewählt. Das Bodeneffektfahrzeug soll künftig US-Truppen und Ausrüstung über das Wasser transportieren.

  2. Künstliche Intelligenz: So funktioniert ChatGPT
    Künstliche Intelligenz
    So funktioniert ChatGPT

    Das mächtige Sprachmodell ChatGPT erzeugt Texte, die sich kaum von denen menschlicher Autoren unterscheiden lassen. Wir erklären die Technologie hinter dem Hype.
    Ein Deep Dive von Helmut Linde

  3. i4: BMW lässt sich am Berg nicht updaten
    i4
    BMW lässt sich am Berg nicht updaten

    Die Besitzerin eines BMW i4 hat die Fehlermeldung entdeckt, ihr Parkplatz sei zu steil für ein Update der Bordsoftware.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RAM im Preisrutsch - neue Tiefstpreise! • Powercolor RX 7900 XTX 1.195€ • AMD Ryzen 7 5800X3D 329€ • Nur noch heute TV-Sale mit bis 77% Rabatt bei Otto • Lenovo Tab P11 Plus 249€ • MindStar: Intel Core i7 13700K 429€ • Logitech G915 Lightspeed 219,89€ • PCGH Cyber Week [Werbung]
    •  /