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Schenker XMG Apex 15 im Test: Der weltschnellste Plastikbomber

Im Schenker XMG Apex 15 steckt ein Ryzen 9 3950X mit gleich 16 Kernen im Eco-Mode. Wie schlägt der sich gegen die Desktop-CPU?

Ein Test von veröffentlicht am
Schenker XMG Apex 15
Schenker XMG Apex 15 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Besonders schnelle Notebooks, also mobile Workstations oder Desktop Replacements, gibt es schon sehr lange. Derartige Geräte bedienen relevante Nischen für etwa Konstruktionsanwendungen vor Ort oder das schnelle Testen von Code oder von Serveranwendungen.

Inhalt:
  1. Schenker XMG Apex 15 im Test: Der weltschnellste Plastikbomber
  2. Auch der Akku ist wechselbar
  3. 16 Eco-Kerne sind äußerst stark
  4. Verfügbarkeit und Fazit

Gesockelte Prozessoren in einem Notebook sind ebenfalls nicht neu, das, was Schenker anbietet, jedoch schon: Im aufrüstbaren XMG Apex 15 rechnet nämlich das AM4-Topmodell, der Ryzen 9 3950X (Test) mit 16 Kernen - ein Novum, selbst für ein Desktop Replacement.

Technische Basis des XMG Apex 15 ist ein bekanntes Clevo-Barebone: Das NH57AF1-Modell misst 361 x 258 x 32,5 mm bei 2,6 kg - für ein solches Notebook durchaus kompakt. Auch wenn die Basiseinheit aus Kunststoff besteht, so fällt sie doch äußerst stabil aus, die Tastatur gibt einzig bei sehr viel Druck nach. Der Deckel hingegen ist kaum verwindungssteif, dafür aber selbst mit dem Daumen zu öffnen.

Der Laptop weist einen HDMI-2.0b- und einen Mini-Displayport 1.4 (mit G-Sync-Unterstützung) auf, hinzu kommt eine USB-3.2-Gen2-Type-C-Buchse für Daten oder einen weiteren Bildschirm (DP-Alt-Mode). Mehrere USB-Type-A, ein Micro-SD-Kartenleser, ein RJ-45 für Gigabit-Ethernet, zwei 3,5-mm-Audioklinken, Kopfhörer sowie Mikrofon und eine Öse für ein Kensington-Schloss runden die Anschlüsse ab.

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Zumindest Rechtshänder dürften sich allerdings über den weit vorne positionierten USB-Port ärgern, eine verkabelte Maus muss daher links eingesteckt werden. Hintergrund ist der rechts hinten positionierte Lüfterauslass, der sich als dritter zu den beiden nach hinten orientierten gesellt. Zudem fragen wir uns, warum Schenker statt des Micro-SD-Kartenlesers keinen regulären verbaut hat, denn Platz wäre genug.

Bei der Tastatur setzt Schenker auf ein in 15 Farben vierstufig hintergrundbeleuchtetes Chiclet-Design. Dank normal großer Pfeiltasten und einem Ziffernblock eignet sich das XMG Apex 15 gut zum Coden, wenngleich das Tippgefühl trotz mittelhartem Anschlag längst nicht an beispielsweise Lenovos Thinkpad-Workstations heranreicht.

Auch das Clickpad ist nur durchschnittlich, dafür gefallen uns grundsätzlich die beiden dedizierten Maustasten - auch wenn der Druckpunkt besser ausfallen könnte. Der Fingerabdrucksensor unterstützt Windows Hello.

Schauen wir uns an, welches Display und welche Hardware im XMG Apex 15 verbaut sind und wie der Ryzen 9 3950X als Laptop-Version abschneidet.

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Auch der Akku ist wechselbar 
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