Schenker Vision 15: Intel baut eigene Referenznotebooks für Tiger Lake

Mit dem NUC 15 will Intel das Potenzial von Tiger Lake zeigen. Vertrieben wird das 15,6-Zoll-Notebook von Schenker - als Vision 15.

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Das Vision 15 ist die Referenz für Intels Tiger Lake.
Das Vision 15 ist die Referenz für Intels Tiger Lake. (Bild: Schenker/Montage: Golem.de)

Um eine Plattform für die Tiger-Lake-CPUs zu bieten, hat Intel ein eigenes Whitebook entwickelt: das NUC 15 (Bishop County). Die Geräte werden allerdings nicht von Intel selbst, sondern von nationalen Vertriebspartnern verkauft. In Deutschland entschied sich der Konzern für Schenker. Das Vision 15 setzt auf die identische Plattform - nur mit Schenker-Logo auf dem Deckel.

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Dabei handelt es sich um ein 15,6-Zoll großes Gerät mit Tiger-Lake-Prozessor Core i7-1165G7 mit vier Kernen und acht Threads. Besonders ist auch, dass hier Intels Iris Xe Graphics G7 dabei ist, die im SoC mit den maximal freigeschalteten 96 Compute Units integriert ist. Die GPU erwies sich in einem ersten Test von Golem.de als überraschend potent. Das Display löst mit 1.920 x 1.080 Pixeln auf und soll 450 cd/m² hell leuchten. Allerdings ist das Panel nicht entspiegelt.

Im Vergleich zum eher auf Gaming und Multimedia gelegten Fokus von Schenker, will das Unternehmen mit Intels Gerät mehr den Office-Markt ansprechen. Das Notebook wiegt 1,68 kg und misst 355 x 230 x 15 mm. Das Chassis besteht aus Aluminium, der Displayrahmen ist verglast. Die Tastatur des Vision 15 verfügt über eine weiße Hintergrundbeleuchtung.

Verlöteter RAM

Auf dem Mainboard sind 16 GByte LPDDR4X-4266-Arbeitsspeicher verlötet. Dieser kann wohl nicht aufgerüstet werden. Das kann dafür bei der gesteckten M.2-SSD geschehen, die zudem per NVMe angebunden ist. Der Akku des Notebooks misst 73 Wattstunden.

  • Schenker Vision 15 (Bild: Schenker)
  • Schenker Vision 15 (Bild: Schenker)
  • Schenker Vision 15 (Bild: Schenker)
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Schenker Vision 15 (Bild: Schenker)
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Durch Intels Tiger-Lake-Serie hat das Notebook Zugriff auf zwei Thunderbolt-4-Ports, die zu USB-C kompatibel sind. Darüber können Bildschirme per DP Alternate Mode angeschlossen oder Geräte per Power Delivery (20 V, 3,25 A) geladen werden. Außerdem sind zwei USB-A-Schnittstellen (3.2 Gen2) und HDMI 2.0b vorhanden. Ein SD-Kartenleser fehlt. Das integrierte Intel-AX201-Drahtlos-Modul funkt per Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.1.

Das Vision 15 kann im Schenker-Onlineshop ab Ende Januar 2021 bestellt werden. Eine Konfiguration ist ab dem 4. Dezember 2020 möglich. Der Preis ist mit 1.500 Euro angegeben.

Unzählige Deals und Schnäppchen am Cyber Monday

Der Autor meint dazu

Das 15-Zoll-Format ist für Intels Tiger-Lake-Serie mit einer TDP von 12 bis 28 Watt eigentlich die falsche Plattform. Hier würden wir gesteckte Komponenten und Erweiterbarkeit erwarten. Wir halten auch die Anschlussvielfält für zu gering. Zumindest ein SD-Kartenleser wäre für die Übertragung von Bildern von einer Kamera sinnvoll gewesen. Auch ist ein spiegelndes Panel für uns ein Nachteil.

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