Schenker Via 14 im Test: Leipziger Langläufer-Laptop

Dank 73-Wattstunden-Akku hält das 14-Zoll-Ultrabook von Schenker trotz fast komplett aufrüstbarer Hardware lange durch.

Ein Test von veröffentlicht am
Schenker Via 14 (SVI14E20)
Schenker Via 14 (SVI14E20) (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Ein silbernes Ultrabook - auf den ersten Blick sieht das Schenker Via 14 schlicht aus, das Design ist fast schon old school. Doch der Eindruck täuscht: Das Gerät des deutschen Herstellers hat es in sich, denn es weist mit 73 Wattstunden einen der größten Akkus eines 14-Zoll-Ultrabooks auf. Für uns Grund genug, das Via 14 genauer anzuschauen, denn auch die Aufrüstbarkeit überzeugt.

Inhalt:
  1. Schenker Via 14 im Test: Leipziger Langläufer-Laptop
  2. Aufrüstbar mit langer Laufzeit
  3. Verfügbarkeit und Fazit

Das intern SVI14E20 genannte Modell fällt mit 322 x 217 x 16,5 mm bei 1,1 kg ziemlich kompakt aus. Auch teure Ultrabooks wie Lenovos X1 Carbon Gen8 nehmen mit 323 x 218 x 15 mm praktisch die gleiche Fläche ein, nur 13-Zöller wie Dells XPS 13 fallen mit 286 x 199 x 14,8 mm deutlich kleiner aus. Die Verarbeitungsqualität des Clevo-L141CU-Barebones überzeugt, die Magnesiumdruckgusslegierung (AZ91D) macht den Korpus leicht und dennoch stabil. Der Display-Deckel ist allerdings nicht sonderlich verwindungssteif und lässt sich recht leicht eindrücken.

Anschlussseitig ist das Via 14 gut ausgestattet: Links verbaut Schenker den Stromanschluss, zudem HDMI 2.0b, einen USB-A (3.2 Gen2) und USB-C (3.2 Gen2) mit Displayport-Alternate-Modi sowie Power-Delivery (mindestens 20V @ 2A). An diese Buchse kann also ein externer 4K-Monitor gehängt werden, der optional das Ultrabook auch auflädt. Rechts gibt es eine Öse für ein Kensington-Schloss, ein USB-A (3.2 Gen1), eine Audioklinke, einen Micro-SD-Kartenleser (UHS-II) und den Power-Button. Alle Ports befinden sich im hinteren Drittel, was der Maushand entgegenkommt. Der Lüfterauslass ist hinten am Scharnier positioniert.

  • Schenker Via 14 (Bild: Golem.de)
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  • Schenker Via 14 (Screenshot: Golem.de)
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Schenker Via 14 (Bild: Golem.de)

Die zweistufig beleuchtete Chiclet-Tastatur tippt sich angenehm, wie üblich ist ein Großteil dieses Textes auf ihr entstanden. Die kurze Enft-Taste und die winzigen Pfeiltasten haben uns im Betrieb allerdings immer wieder gestört. Die Beleuchtung wird von Haus aus nach 30 Sekunden ohne Eingabe zugunsten der Akkulaufzeit abgeschaltet - wem das missfällt, der kann die Dauer im vorinstallierten Control Center ändern oder die Option ganz deaktivieren. Das Clickpad mit Microsofts Precision-Treiber halten wir nur für durchschnittlich; laut Schenker wurde für die Leichtbauweise auf eine Glasoberfläche verzichtet.

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Beim Display setzt Schenker auf ein mattes IPS-Panel von AUO: Das B140HAN06.2-Modell löst mit 1.920 x 1.080 Pixeln auf und soll dank LTPS-Technik sehr wenig Energie benötigen. Wir messen eine maximale durchschnittliche Helligkeit von befriedigenden 292 cd/m² und 307 cd/m² in der Spitze.

Der Kontrast liegt bei guten 1.327:1, den sRGB-Farbraum deckt der Bildschirm zu 98 Prozent und den Adobe-RBG zu 67 Prozent ab. Erfreulicherweise wird keine Pulsweitenmodulation (PWM) verwendet, weshalb das Panel auch bei weniger Leuchtkraft nicht flimmert. Das Display lässt sich um 180 Grad öffnen, per Fn+R zusätzlich noch drehen.

Auf der nächsten Seite erläutern wir die Hardware, die Firmware-Besonderheiten, die Leistung und die Akkulaufzeit des Schenker Via 14.

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jochen-01 08. Mai 2020

Ich habe es jetzt herausgefunden: Ein Hotkey schaltet Ton bzw. Display...

Mr.Highping 07. Apr 2020

Ganz ehrlich? Ich glaube ein großteil erinnert sich nicht mal mehr wirklich an Via...

nicoledos 06. Apr 2020

Immerhin wird etwas hier gemacht und die Steuern werden hier fällig. Du kannst auch gerne...

zilti 03. Apr 2020

Mit was entwickelst du denn bitte, dass die Festplatte der bremsende Faktor ist?

IchBIN 02. Apr 2020

Ja, bei der *40er Serie hat sich Lenovo einen einmaligen Patzer geleistet. Sie wollten...


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