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Schattenprofile:
Hintenrum ausgespäht

Soziale Netzwerke ziehen auch Daten von Nutzern, die gar nicht bei ihnen registriert sind. Dieses Ausspähen ist bislang nicht einmal illegal.
/ Friedrich List
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Klar, viele Nutzer geben Daten freiwillig preis - häufig aber ohne zu wissen, wofür. (Bild: Pixabay)
Klar, viele Nutzer geben Daten freiwillig preis - häufig aber ohne zu wissen, wofür. Bild: Pixabay

Schattenprofile entstehen, wenn soziale Netzwerke Daten über Personen sammeln, die bei ihnen gar nicht registriert sind – meist dadurch, dass Nutzer ihre Adressbücher mit einem Messengerdienst oder einer Social-Media-Plattform teilen. Das Netzwerk erhält so Zugriff auf Telefonnummern, Adressen, E-Mail-Kontakte.

Diese Daten verknüpfen sich nach und nach mit anderen Informationen wie Posts, Likes und Dislikes, Bildern und geteilten Links. So entstehen nicht-offizielle Profile von Personen, die mit den registrierten Nutzern in Kontakt stehen, aber selbst keine Nutzer sind: Shadow Profiles oder Schattenprofile.

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