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Schatten des Krieges: Mittelerde ohne Mikrotransaktionen

Der Ork-Händler wird arbeitslos: Die umstrittenen Mikrotransaktionen in Mittelerde Schatten des Krieges werden ersatzlos gestrichen, das Endgame umgestaltet. Die Begründung des Entwicklerstudios Monolith macht Hoffnung, dass es bei künftigen Spielen auf Bezahlinhalte verzichtet.

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Noch verkauft der Händler-Ork besondere Extras für echtes Geld.
Noch verkauft der Händler-Ork besondere Extras für echtes Geld. (Bild: Warner Bros. Games/Screenshot: Golem.de)

Ab dem 17. Juli 2018 wird es im Actionrollenspiel Mittelerde: Schatten des Krieges keine Bezahlinhalte mehr geben. Der Verkauf der Ingame-Währung Gold für echtes Geld wird am 8. Mai 2018 eingestellt. Ebenfalls Mitte Juli 2018 wird es ein großes Update für den Teil des Endgame geben, in dem Spieler ihre Festungen gegen immer neue Angriffe durch die Armee von Sauron verteidigen mussten. In diesem Teil des Spiels war es noch am ehesten sinnvoll, seine eigenen Truppen mit teuren Elite-Orks zu verstärken - allein schon, weil dieser Abschnitt im ansonsten gelungenen Spiel unter bestimmten Bedingungen ziemlich langweilig werden konnte.

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Natürlich kann man dem zum Publisher Warner Bros. Games gehörenden Entwicklerstudio Monolith Productions unterstellen, dass es mit der Abschaffung der über einen Händler-Ork laufenden Mikrotransaktionen nun noch einmal Werbung für Schatten des Krieges machen möchte, um die Verkaufszahlen neu anzukurbeln.

Auch wenn da vermutlich etwas dran ist: Die offizielle Begründung im Forum dürfte es den Entwicklern so gut wie unmöglich machen, in ein mögliches drittes Mittelerde-Spiel wieder Bezahlinhalte in ähnlicher Form einzubauen. Monolith schreibt, dass selbst bei den Spielern, die nichts gekauft hätten, das Wissen, dass Extras zum Kauf verfügbar sind, "das Eintauchen in die Welt reduziert und die Herausforderung geschmälert hat, ihre persönliche Armee und ihre Festungen zu bauen."

Speziell in Schatten des Krieges habe außerdem die Möglichkeit, etwa Orks zu kaufen, das Nemesis-System untergraben, merkt das Studio selbstkritisch an. Das Nemesis-System ist eine der Besonderheiten des Titels, durch die der Spieler ein relativ komplexes Beziehungsgeflecht mit seinen Feinden knüpfen kann.

Mittelerde: Schatten des Krieges ist Anfang Oktober 2017 für Xbox One, Playstation 4 und Windows-PC erschienen (Test auf Golem.de). Bei Spielern und Kritikern kam das Spiel insgesamt gut an - bis auf die Mikrotransaktionen und einige Teile des Endgame. Schatten des Krieges war Ende 2017 neben Star Wars Battlefront 2 das wohl am meisten wegen Pay-to-Win-Elementen in der Kampagne kritisierte Computerspiel.

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ustas04 05. Apr 2018

das war unangebracht. PoE ist auch absolut kostenlos und auch ähnlich wie bei LoL fair...

tomatentee 04. Apr 2018

Ja und Nein. Einerseits finde ich Microtransactions auch zum kotzen. Andererseits sind...

Hyde Mr 03. Apr 2018

Keine Ahnung wie das dort konkret aussah. In Second Life war es jedenfalls vor 5+Jahren...

Myxin 03. Apr 2018

Ich hab Teil 1 bis zum erbrechen gespielt, obwohl ich es auf dem PC und der PS3 Version...


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