Schatten des Krieges: Mikrotransaktionen in Mittelerde

Immerhin stellt es der Publisher vor der Veröffentlichung ausführlich vor: Das Vollpreisspiel Mittelerde - Schatten des Krieges wird Spielern die Möglichkeit geben, Ausrüstung und Orks für echte Euro zu kaufen.

Artikel veröffentlicht am ,
Im Itemshop von Schatten des Krieges gibt es unter anderem Orks zu kaufen..
Im Itemshop von Schatten des Krieges gibt es unter anderem Orks zu kaufen.. (Bild: Warner Bros Entertainment)

Der Verkauf virtueller Objekte innerhalb von Vollpreisspielen stößt in Foren meist auf heftige Ablehnung. Offenbar finden sich dann aber doch immer genug Spieler, die echte Euro oder Dollar für die Gegenstände ausgeben. Andernfalls würden die Hersteller solche Systeme gar nicht verwenden. Jetzt stellt Publisher Warner Bros Entertainment die Mikrotransaktionen für Mittelerde - Schatten des Krieges immerhin lange vor der Veröffentlichung des Titels vor.

Stellenmarkt
  1. Unternehmensarchitekt (m/w/d)
    VPV Versicherungen, Stuttgart
  2. Leitung IT (m/w/d) mit Schwerpunkt SAP
    über Dr. Maier & Partner GmbH Executive Search, Region Stuttgart
Detailsuche

Im Itemshop sollen Spieler zwei Arten von Kisten kaufen können. Die einen (Loot Chests) enthalten Ausrüstung oder Extras, mit denen die Hauptfigur Talion schneller Erfahrungspunkte sammelt. Die anderen (War Chests) enthalten Orks unterschiedlicher Stärken, mit denen der Spieler seine Armee verstärken kann.

Neben einer Währung namens Mirian, die es nur Ingame gibt, wird für den Kauf der Kisten auch Gold benötigt. Das bekommt der Spieler nach Auskunft des Publishers auch durch das Absolvieren von Missionen.

Um Zeit zu sparen, soll er es aber auch für echtes Geld kaufen können. So gelangt er schneller an bessere Soldaten oder Waffen. Wie hoch die Preise für das virtuelle Edelmetall im Shop sein werden, sagen bislang weder Warner Bros Entertainment noch das Entwicklerstudio Monolith.

Golem Karrierewelt
  1. Einführung in Unity: virtueller Ein-Tages-Workshop
    13.10.2022, Virtuell
  2. Informationssicherheit in der Automobilindustrie nach VDA-ISA und TISAX® mit Zertifikat: Zwei-Tage-Workshop
    22./23.11.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Der Publisher stellt das System relativ ausführlich in seinem Forum vor. Dabei legt er viel Wert darauf, dass Spieler alle Inhalte auch so erspielen können und der Einsatz von echtem Geld das Ganze eben nur beschleunigt, weil etwa weniger Schlachten zu schlagen sind. Sonstige Vorteile soll das System nicht bieten.

Wichtigste Neuerung bei Mittelerde - Schatten des Krieges gegenüber dem 2014 veröffentlichten Vorgänger Mordors Schatten ist das verbesserte Nemesis System. Es generiert nun nicht mehr nur innerhalb der feindlichen Armee relativ glaubwürdige Hierarchien, persönliche Abneigungen und bestimmte Verhaltensmuster, sondern eben auch bei Verbündeten. Die sollen sich nun ebenfalls glaubwürdig loyal und hilfsbereit geben, aber auch mal feindselig und verräterisch. Außerdem soll die Welt wesentlich größer sein, und es soll viel mehr Ausrüstungsgegenstände geben.

Auch die Hauptfigur Talion soll über neue Fähigkeiten verfügen. Er kann mit der Kraft des einen Ringes etwa Feinde auf seine Seite ziehen, was schick mit blau glühenden Augen und allerlei Hokuspokus in Szene gesetzt ist. Vor allem aber soll er sich auf den Rücken eines Drachens schwingen und aus der Luft Wachtürme per Feueratem zerstören und Bodentruppen angreifen können.

Mittelerde - Schatten des Krieges sollte ursprünglich während der Gamescom am 24. August auf den Markt kommen. Inzwischen hat Publisher Warner Bros den Erscheinungstermin geändert: Das Programm soll nun am 10. Oktober 2017 für 60 Euro veröffentlicht werden, und zwar für Xbox One, Playstation 4 und Windows-PC. Golem.de konnte im Mai 2017 eine Vorabversion anspielen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Google Fonts
Abmahnungen an Webseitenbetreiber mit Google-Schriftarten

Nach einer Entscheidung des Landgerichts München erhalten Webseitenbetreiber mit eingebundenen Google Fonts vermehrt Abmahnungen.

Google Fonts: Abmahnungen an Webseitenbetreiber mit Google-Schriftarten
Artikel
  1. Paw Patrol: US Space Force schickt Roboterhunde auf Patrouille
    Paw Patrol
    US Space Force schickt Roboterhunde auf Patrouille

    Die US Space Force wird einen hundeähnlichen Roboter von Ghost Robotics auf Patrouille schicken, um Personalkosten zu senken.

  2. Programmiersprache: JSON-Erfinder will Javascript in Rente schicken
    Programmiersprache
    JSON-Erfinder will Javascript in Rente schicken

    Douglas Crockford, der Erfinder des Datenformats JSON und Mitentwickler von Javascript, findet, dass die Sprache in Rente geschickt werden sollte.

  3. Windows auf dem Mac: Parallels wird merklich teurer
    Windows auf dem Mac
    Parallels wird merklich teurer

    Parallels 18 bietet eine native Unterstützung für Windows 11 und eine bessere Ressourcenzuweisung. Allerdings wird die Software teurer.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Günstig wie nie: WD SSD 1TB m. Kühlkörper (PS5) 119,90€, MSI 29,5" 200 Hz 259€, LG QNED 75" 120 Hz 1.455,89€ • MindStar (XFX RX 6950 XT 999€, Gainward RTX 3070 559€) • Gigabyte Deals • Der beste Gaming-PC für 2.000€ • Apple Week bei Media Markt • be quiet! Deals [Werbung]
    •  /