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Mittelerde - Schatten des Krieges
Mittelerde - Schatten des Krieges (Bild: Warner Bros.)

Schatten des Krieges angespielt: Wir stürmen Festungen! Mit Orks! Und Drachen!

Mittelerde - Schatten des Krieges
Mittelerde - Schatten des Krieges (Bild: Warner Bros.)

In Mordors Schatten war Waldläufer Talion noch Einzelgänger, in Schatten des Krieges hat er gleich eine ganze Armee um sich geschart - das bringt Abwechslung ins Spielgeschehen. Wer aber Tolkien-Kanon erwartet, dürfte enttäuscht sein.
Ein Bericht von Marc Sauter

Unser erster Versuch, die Festung im Frontalangriff zu nehmen, geht gründlich schief: Ein ballistisches Flammengeschoss zerfetzt die Mauer unter uns und keine Sekunde später durchbohrt ein Armbrustbolzen den Waldläufer Talion - wir sind tot. Im zweiten Anlauf erledigen wir die Belagerungsbestien auf den Zinnen mit Pfeilschüssen, bevor wir das Bollwerk geschwind emporklettern. Nur um im Innenhof von einem Olog-hai-Hauptmann erst verspottet und dann abgeschlachtet zu werden. Also ein drittes Mal: frontal durch das Tor, hoch auf das Dach, den wilden Drachen mit Geistkraft gefügig machen, um wie ein Nazgul reitend feuerspeiend den Weg zum Overlord freizuräumen!

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Eines der neuen Spielelemente von Mittelerde - Schatten des Krieges sind die Festungen, die es zu erobern gilt, um Gebiete zu beanspruchen. Anders als in Mordors Schatten stehen uns dafür neben mehr Rollenspielaspekten auch Verbündete zur Seite. Entwickler Monolith nimmt sich hier die Freiheit, die aus dem Silmarillion entlehnte Geschichte des Elbenschmieds Celebrimbor auszubauen. Das Spiel ist zwischen den Ereignissen von Der Hobbit und Der Herr der Ringe angesiedelt, hat inhaltlich abseits bekannter Orte ansonsten jedoch kaum Bezug. Alleine, dass es einen zweiten Einen Ring der Macht gibt, dürfte Anhänger der Bücher und der Filme ziemlich verstimmen.

Wer sich aber damit arrangiert, der bekommt Mittelerde-Atmosphäre und -Optik vom Feinsten und mehr Spiel: Vor jedem Angriff analysieren wir Stärken und Schwächen der Gegner und unserer eigenen Streiter. Die Orks setzen auf besonders dicke Steinmauern? Wir hetzen Berserker-Uruks mit Fackeln und Sprengstoff auf sie. Der Hauptmann einer der drei Flaggenpunkte ist anfällig gegen Bestienangriffe? Lasst den Caragor aus dem Käfig! Der Obermotz der Festung hat panische Angst vor Feuer? Also werden brennende Pfeile eingepackt. Auch die Wahl der Gefolgsleute will überlegt ein, denn ein Bodyguard mit Distanzwaffe kann uns im entscheidenden Moment das Leben retten.

  • Mittelerde - Schatten des Krieges (Screenshot: Warner Bros.)
  • Mittelerde - Schatten des Krieges (Screenshot: Warner Bros.)
  • Mittelerde - Schatten des Krieges (Screenshot: Warner Bros.)
Mittelerde - Schatten des Krieges (Screenshot: Warner Bros.)

Diese taktische Tiefe sorgt für mehr Abwechslung als noch in Mordors Schatten, zumal Talion von getöteten Anführern obendrein Ausrüstung einsammelt, die freischaltbare Vorteile beinhaltet. Während ein Standard-Ork mit ein paar Schwertstreichen und einem Konter schnell erledigt ist, sind Hauptmänner deutlich härter: Ohne aufgeladene Leiste für Geistkräfte oder eine Spezialfähigkeit bietet es sich daher an, sie zu betäuben und auf die eigene Seite zu ziehen. Das klappt sogar mit den wilden Drachen - übermächtig fallen die Flammen spuckenden Reittiere der Nazgul aber nicht aus.

Zumindest das Einnehmen der Festungen erinnert ein wenig an den aus der Battlefield-Serie bekannten Conquest-Modus, da drei Häuptlinge und deren Bereiche erobert werden müssen. Erst dann können wir in den Thronsaal zum Overlord vordringen und ihn zum Kampf herausfordern. Je nach Ork- oder Uruk-Rasse weist der besondere Eigenschaften auf, die vom Nemesis-System festgelegt werden. Dessen Einfluss reicht so weit, dass sich die Mordor-Schergen auch gegenseitig verstümmeln statt über uns herzufallen.

Optisch ähnelt Schatten des Krieges dem Vorgänger, die Grafik ist insgesamt aber deutlich opulenter. Auch die Gewaltdarstellung fällt expliziter aus - stürmende Trollen reißen Verteidigern den Kopf ab und Talion hackt im Minutentakt Gliedmaßen ab. Unsere Vorführversion lief in 4K-UHD auf einem Windows-10-System, das Spiel erscheint am 24. August 2017 auf Steam und im Microsoft Store sowie für die Playstation 4 (Pro) und die Xbox One sowie Scorpio.

Unser Ersteindruck

Schatten des Krieges scheint deutlich abwechslungsreicher und bombastischer zu sein als Mordors Schatten und zumindest die zu erobernden Festungen als neues Spielelement gefallen uns dank erweitertem Nemesis-System gut. Den bisherigen Informationen zufolge schlagen wir Schlachten an Orten wie Cirith Ungol und Minas Morgul - das klingt episch und spannend.


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SlightlyHomosex... 23. Mai 2017

Die Kämpfe gehen nach ein paar Minuten sehr flüssig von der Hand, wirklich angenehm. Sehr...

SlightlyHomosex... 23. Mai 2017

Habe gerade mal wieder den ersten Teil durchgespielt. Das Spiel ist wirklich fesselnd...

Avarion 22. Mai 2017

Ist das jetzt eigentlich auch aktiv während man spielt oder wie im vorherigen Teil nur...



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