Abo
  • Services:
Anzeige
Die Einzelteile von Google Glass haben nur einen geringen Wert.
Die Einzelteile von Google Glass haben nur einen geringen Wert. (Bild: Teardown.com)

Schätzung zu Google Glass: Einzelteile kosten weniger als 100 US-Dollar

Teardown.com hat Google Glass auseinandergenommen und kommt auf geringe Materialeinkaufskosten. An der Computerbrille zeigt sich, wie groß der Abstand zwischen Produktions- und Verkaufskosten anfangs sein kann. Doch die Entwicklungskosten werden bei solchen Analysen nicht eingerechnet.

Anzeige

Bereits Ende vergangener Woche hat Teardown.com nahezu unbemerkt Google Glass auseinandergenommen und die Kosten der Einzelteile analysiert. In der Summe kommt die Analyse auf gerade einmal 79,78 US-Dollar an Kosten für die Computerbrille. Es handelt sich dabei um eine Schätzung der Kosten ohne Entwicklungsaufwand.

Dieser Schätzung zufolge muss Google vor allem für den Prozessor viel Geld bezahlen. Der kostet rund 14 US-Dollar im Einkauf. Über 10 Dollar sind zudem für die drahtlosen Komponenten fällig. Dem Wall Street Journal sagte Teardown.com, dass es sich um eine grobe Schätzung handele. Google sagte, die Schätzung sei komplett falsch, ohne dies weiter zu kommentieren.

Die Analyse ist in zwei Bereichen interessant. Zum einen zeigt sie, wie groß die Abstände zwischen Material- und Verkaufswert sein können, wenn Forschung und Entwicklung in die Analyse nicht einbezogen werden. Die Berücksichtigung von Forschung und Entwicklung ist jedoch insbesondere bei einem kaum verfügbaren Produkt notwendig. Diese Kosten versucht Google, über die wenigen Produkte zu verteilen. Dazu gehören neben der Entwicklung der Hardware an sich auch die Kosten der Betriebssystementwicklung und Software. Nicht zu unterschätzen sind zudem die Kosten für das Tooling, um einzelne Teile überhaupt erst in der Masse fertigen zu können. In der Prototyp-Phase können Hardwaredesigner mittlerweile stattdessen verstärkt auf kostengünstige 3D-Drucker setzen.

Auf der anderen Seite zeigt die Analyse das Potenzial für einen Massenmarkt. Sind die Entwicklungskosten erst einmal eingespielt, lässt sich eine intelligente Brille günstig verkaufen. Google könnte jederzeit entscheiden, auch vorher schon auf Masse zu setzen und darüber die Kosten zurückzuholen und Geld zu verdienen. Noch hält sich Google zurück und verteilt in gezielten Aktionen eine unbekannte Zahl von Brillen zu einem Preis von jeweils 1.500 US-Dollar.


eye home zur Startseite
JensM 05. Mai 2014

Cool Polemik, kann ich auch. Aus meinem vollen Erfahrungsschatz. Mir wurde von der Apple...

Brainworm 02. Mai 2014

1.) Entwicklungskosten sind immer der größte Faktor. Das ist auch bei anderen Maschinen...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. AKDB, München, Regensburg, Bayreuth
  2. Bosch Service Solutions Magdeburg GmbH, Berlin, Magdeburg
  3. dSPACE GmbH, Paderborn
  4. Smartsteuer GmbH, Hannover


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. Einzelne Folge für 2,99€ oder ganze Staffel für 19,99€ kaufen (Amazon Video)
  2. 49,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

Folgen Sie uns
       


  1. Minecraft

    Eine Server-Farm für (fast) alle Klötzchenbauer

  2. Kabelnetz

    Unitymedia bringt neue Connect App, Booster und Sprachsuche

  3. PowerVR 9XE/9XM und PowerVR 2NX

    Imagination Technologies bringt eigenen AI-Beschleuniger

  4. Auslastung

    Wenn es Abend wird im Kabelnetz

  5. Milliarden-Deal

    Google kauft Teile der HTC-Smartphone-Sparte

  6. MPEG

    H.265-Nachfolger kann 30 bis 60 Prozent Verbesserung bringen

  7. Liberty Global

    Giga-Standard Docsis 3.1 kommt im ersten Quartal 2018

  8. Apache-Sicherheitslücke

    Optionsbleed bereits 2014 entdeckt und übersehen

  9. Tianhe-2A

    Zweitschnellster Supercomputer wird doppelt so flott

  10. Autonomes Fahren

    Japan testet fahrerlosen Bus auf dem Land



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Apples iPhone X in der Analyse: Ein iPhone voller interessanter Herausforderungen
Apples iPhone X in der Analyse
Ein iPhone voller interessanter Herausforderungen
  1. Face ID Apple erlaubt nur ein Gesicht pro iPhone X
  2. iPhone X Apples iPhone mit randlosem OLED-Display kostet 1.150 Euro
  3. Apple iPhone 8 und iPhone 8 Plus lassen sich drahtlos laden

Metroid Samus Returns im Kurztest: Rückkehr der gelenkigen Kopfgeldjägerin
Metroid Samus Returns im Kurztest
Rückkehr der gelenkigen Kopfgeldjägerin
  1. Doom, Wolfenstein, Minecraft Nintendo kriegt große Namen
  2. Nintendo Das NES Classic Mini kommt 2018 noch einmal auf den Markt
  3. Nintendo Mario verlegt keine Rohre mehr

Galaxy Note 8 im Test: Samsungs teure Dual-Kamera-Premiere
Galaxy Note 8 im Test
Samsungs teure Dual-Kamera-Premiere
  1. Galaxy S8 und Note 8 Bixby-Button lässt sich teilweise deaktivieren
  2. Videos Youtube bringt HDR auf Smartphones
  3. Galaxy Note 8 im Hands on Auch das Galaxy Note sieht jetzt doppelt - für 1.000 Euro

  1. Re: Habe es immer noch nicht ganz verstanden

    mrgenie | 10:40

  2. 64Bit

    flocke74 | 10:39

  3. Re: Upload höher als bei DSL?

    mrgenie | 10:39

  4. Und was ist mit der Xbox-360-Edition?

    Santobert | 10:38

  5. Re: Als Android-Nutzer beneide ich euch

    Whitey | 10:36


  1. 10:03

  2. 10:00

  3. 09:00

  4. 08:00

  5. 07:10

  6. 07:00

  7. 18:10

  8. 17:45


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel