Schadsoftware: Iraner soll Stuxnet über USB-Stick eingeschmuggelt haben

Ein vom Mossad angeheuerter Doppelagent soll Stuxnet auf den Computern einer iranischen Atomanlage installiert haben. Die Schadsoftware sei auf einem präparierten USB-Stick eingeschleust worden.

Artikel veröffentlicht am ,
Iranische Atomanlage Natanz (2007): gezielt Computer infiziert
Iranische Atomanlage Natanz (2007): gezielt Computer infiziert (Bild: Majid Saeedi/Getty Images)

Der Mossad soll Stuxnet in die iranische Atomanlage Natanz eingeschmuggelt haben. Ein Iraner habe den Wurm im Auftrag des israelischen Auslandsgeheimdienstes in die Anlage gebracht. Das berichtet das US-Angebot Industrial Safety and Security Source (ISS Source) unter Berufung auf aktive und ehemalige US-Geheimdienstmitarbeiter.

Stellenmarkt
  1. Mitarbeiter im Service Desk (m/w/d)
    Techniklotsen GmbH, Bielefeld
  2. Product Designer UX/UI (m/f/d)
    ToolTime GmbH, Berlin
Detailsuche

Der Doppelagent habe die Schadsoftware auf einem präparierten USB-Stick in die Anlage eingeschmuggelt und dort gezielt Computer infiziert, erklärten die Agenten. Das sei effizienter als zu warten, bis sich die Schadsoftware von selbst in den Systemen verbreitet. Zuvor hätten Informanten des Geheimdienstes höchstwahrscheinlich Schwachstellen in den Systemen ausgespäht.

Militante Oppositionelle

Die US-Geheimdienstler vermuten, dass die Mossad-Mitarbeiter zu den Modschahedin-e Chalgh oder Volksmudschahidin gehören, einer Organisation iranischer Oppositioneller. Israel bilde Mitglieder der militanten Gruppe aus und bezahle sie, sagte ein ehemaliger CIA-Mitarbeiter.

Der Wurm war 2010 entdeckt worden. Er war dafür programmiert, ganz bestimmte Systeme zu befallen, wie sie im iranischen Atomprogramm eingesetzt wurden. Der Verdacht fiel deshalb schnell auf Israel und die USA als Urheber. Stuxnet nutzte dabei eine bis dato unbekannte Sicherheitslücke im Betriebssytem Windows aus.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Lego Star Wars UCS AT-AT aufgebaut
"Das ist kein Mond, das ist ein Lego-Modell"

Ganz wie der Imperator es wünscht: Der Lego UCS AT-AT ist riesig und imposant - und eines der besten Star-Wars-Modelle aus Klemmbausteinen.
Ein Praxistest von Oliver Nickel

Lego Star Wars UCS AT-AT aufgebaut: Das ist kein Mond, das ist ein Lego-Modell
Artikel
  1. Kryptowährung im Fall: Bitcoin legt rasante Talfahrt hin
    Kryptowährung im Fall
    Bitcoin legt rasante Talfahrt hin

    Am Samstag setzte sich der Absturz des Bitcoin fort. Ein Bitcoin ist nur noch 34.200 US-Dollar wert. Auch andere Kryptowährungen machen Verluste.

  2. eStream: Airstream-Wohnwagen mit eigenem Elektroantrieb
    eStream
    Airstream-Wohnwagen mit eigenem Elektroantrieb

    Der Wohnwagen Airstream eStream besitzt einen eigenen Elektroantrieb nebst Akku. Das entlastet das Zugfahrzeug und eröffnet weitere Möglichkeiten.

  3. Andromeda: Dieses Microsoft-Smartphone-Betriebssystem erschien nie
    Andromeda
    Dieses Microsoft-Smartphone-Betriebssystem erschien nie

    Erstmals ist ein Blick auf Andromeda möglich - das Smartphone-Betriebssystem, das Microsoft bereits vor einigen Jahren eingestellt hat.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Corsair Vengeance RGB RT 16-GB-Kit DDR4-4000 120,95€ • Alternate (u.a. AKRacing Master Pro Deluxe 449,98€) • Seagate FireCuda 530 1 TB (PS5) 189,90€ • RTX 3070 989€ • The A500 Mini 189,90€ • Intel Core i9 3.7 459,50€ • RX 6700 12GB 869€ • MindStar (u.a. 1TB SSD 69€) [Werbung]
    •  /