Abo
  • Services:
Anzeige
Der Duftspender Scentee an einem iPad Mini
Der Duftspender Scentee an einem iPad Mini (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Grillen mit dem Scentee

Anzeige

Interessanter ist Scentee, wenn die Düfte an Multimediainhalte geknüpft werden. Hierfür hat Scentee bereits eine weitere App veröffentlicht: Hana Yakiniku, "Nasen-Yakiniku". Hier werden dem Nutzer verschiedene Arten von Yakiniku, einem japanischen Barbecue, in kleinen Filmen gezeigt. Über passende Geruchskartuschen kann der Nutzer dazu den Duft der brutzelnden Speisen erleben - wahlweise Rippchen, Rinderzunge oder gebutterte Kartoffeln. Was wie die kulinarische Zukunft aus einem dystopischen Science-Fiction-Film der 1950er Jahre klingt, zeigt durchaus die Perspektiven von Scentee: Gerade bei Spielen und kleinen Filmen könnte die Verbindung aus Geruch und Bild gut funktionieren und zu interessanten Wahrnehmungserlebnissen führen.

  • Scentee ist ein Duftspender für Smartphones und Tablets, der bei neuen Benachrichtigungen einen Duftstoß freigibt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Scentee wird an die Kopfhörerbuchse angeschlossen und benötigt eine kostenlose App, um zu funktionieren. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Duftkartuschen sind wechselbar, momentan stehen fünf normale und drei Grill-Kartuschen zur Verfügung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Die Duftkartuschen sind wechselbar, momentan stehen fünf normale und drei Grill-Kartuschen zur Verfügung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Für unterwegs eignet sich das Scentee aufgrund der Bauform wohl eher nicht, es ist für Innenräume gedacht. In unseren Büroräumen runzelten die Kollegen allerdings die Stirn über die wechselnden Gerüche von Lavendel und Erdbeere - nicht auszudenken, wie sie bei der Rippchen-Kartusche reagiert hätten. Unauffälliger wäre hier wohl der Kaffeegeruch gewesen, der dann aber seine Signalwirkung verfehlt hätte. Denn der Duftspender hat ein prinzipielles Problem: Wenn der Duft bereits in der Luft ist, sind weitere Benachrichtigungen deutlich schwerer zu erschnuppern. Zudem ist der Funktionsumfang aktuell noch sehr begrenzt, da nur wenige Apps unterstützt werden - laut den Scentee-Machern sind aber weitere in Vorbereitung.

Scentee kann über den Onlineshop des Herstellers bestellt werden. Das Einsteiger-Set mit der Basiseinheit und einer Duftkartusche kostet 35 US-Dollar, zusätzliche Duftkartuschen kosten jeweils 5 US-Dollar. Dazu kommen pro Bestellung Versandkosten von 30 US-Dollar plus eventuelle Zollgebühren und Mehrwertsteuer. Das Grillset Hana Yakiniku kann momentan nur über das japanische Amazon bestellt werden und kostet umgerechnet 35 Euro plus Versandkosten und Zollgebühren.

Fazit

Scentee ist nichts, was man wirklich braucht, sondern eine lustige Spielerei: Per Duft über eingegangene Nachrichten informiert zu werden, ist weder unverzichtbar noch besonders alltagstauglich. Zudem funktioniert Scentee bisher wirklich zuverlässig nur mit iOS-Geräten - und auch hier ist der Funktionsumfang noch limitiert, da es kaum unterstützte Apps gibt. Ein witziger Zeitvertreib ist Scentee aber allemal und mit umgerechnet um die 50 Euro auch nicht allzu teuer.

Sollte es der Hersteller des Scentee schaffen, auch Multimediainhalte zu odorisieren, könnte das Konzept ernsthaft interessant werden. In Spiele oder andere Inhalte eingebunden, könnte Scentee Gerüche mit visuellen Inhalten verbinden. Was der Hersteller hier künftig zeigen wird, bleibt abzuwarten. Bereits jetzt gibt es mit der Grill-App Hana Yakiniku einen ersten Vorgeruch, was mit Scentee gemacht werden kann - natürlich ist auch das noch eine Spielerei.

 Scentee im Test: Facebook riecht nach Erdbeere

eye home zur Startseite
Anonymer Nutzer 25. Mär 2014

Das Problem hat man mit Scentee aber auch. Wenn man schnell zwischen Apps wechselt...

JoeHenson 24. Mär 2014

und was willst du uns damit sagen? In diesem Artikel ging es um das Produkt "Scentee...

Kasabian 24. Mär 2014

Quellangaben zur absoluten Unbedenklichkeit bitte. Ansonsten würde ich an deiner Stelle...

Anonymer Nutzer 24. Mär 2014

Das wird sich wohl kaum durchsetzen, also macht mal halblang. ;) Lustig finde ich, dass...

dmark 24. Mär 2014

Was passiert, wenn man im Messenger seiner Wahl einen "Pile of Poo" empfängt????? Ich...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. HAMBURG SÜD Schifffahrtsgruppe, Hamburg
  2. Soluvia IT-Services GmbH, Mannheim
  3. Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB, Ettlingen
  4. Gemeinde St. Leon-Rot, St. Leon-Rot


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 269,90€ + 3,99€ Versand (Vergleichspreis 297€)
  2. 56,08€ (Vergleichspreis ab ca. 65€)
  3. ab 799,90€

Folgen Sie uns
       


  1. RT-AC86U

    Asus-Router priorisiert Gaming-Pakete und kann 1024QAM

  2. CDN

    Cloudflare bietet lokale TLS-Schlüssel und mehr DDoS-Schutz

  3. Star Trek Discovery angeschaut

    Star Trek - Eine neue Hoffnung

  4. Gemeinde Egelsbach

    Telekom-Glasfaser in Gewerbegebiet findet schnell Kunden

  5. Microsoft

    Programme für Quantencomputer in Visual Studio entwickeln

  6. Arbeitsspeicher

    DDR5 nutzt Spannungsversorgung auf dem Modul

  7. Video-Pass

    Auch Vodafone führt Zero-Rating-Angebot ein

  8. Vernetztes Fahren

    Stiftung Warentest kritisiert Datenschnüffelei bei Auto-Apps

  9. Ransomware

    Redboot stoppt Windows-Start und kann nicht entschlüsseln

  10. Dan Cases C4-H2O

    9,5-Liter-Gehäuse mit 240-mm-Radiator



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Olympus Tough TG5 vs. Nikon Coolpix W300: Die Schlechtwetter-Kameras
Olympus Tough TG5 vs. Nikon Coolpix W300
Die Schlechtwetter-Kameras
  1. iZugar 220-Grad Fisheye-Objektiv für Micro Four Thirds vorgestellt
  2. Mobilestudio Pro 16 im Test Wacom nennt 2,2-Kilogramm-Grafiktablet "mobil"
  3. HP Z8 Workstation Mit 3 TByte RAM und 56 CPU-Kernen komplexe Bilder rendern

E-Paper-Tablet im Test: Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
E-Paper-Tablet im Test
Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
  1. Smartphone Yotaphone 3 kommt mit großem E-Paper-Display
  2. Display E-Ink-Hülle für das iPhone 7

Unterwegs auf der Babymesse: "Eltern vibrieren nicht"
Unterwegs auf der Babymesse
"Eltern vibrieren nicht"
  1. Big Four Kundendaten von Deloitte offenbar gehackt
  2. Optimierungsprogramm Ccleaner-Malware sollte wohl Techkonzerne ausspionieren
  3. Messenger Wire-Server steht komplett unter Open-Source-Lizenz

  1. Re: Dann genügt doch ein simples MBR Backup, oder?

    ArcherV | 16:32

  2. Re: Netzneutralität

    Rolf Schreiter | 16:31

  3. Re: DS9 Weiterführung...

    BEnBArka | 16:30

  4. Lohnt das Upgrade?

    Chatlog | 16:28

  5. Re: Keine AVX512 Benchmarks?

    Jürgen Troll | 16:25


  1. 16:44

  2. 16:33

  3. 16:02

  4. 15:20

  5. 14:46

  6. 14:05

  7. 13:48

  8. 12:57


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel