Scanner: Bosch Ridecare soll Carsharing-Rowdys überführen
Mit dem Sensorpaket Bosch Ridecare, das auf Höhe des Innenspiegels verbaut wird, können Fuhrparkbesitzer erkennen, wenn die Fahrzeuge verschmutzt oder beschädigt werden.
Carsharing-Anbieter erhalten in der Regel nur wenige oder gar keine Informationen darüber, ob ihre Fahrzeuge während eines bestimmten Mietzeitraums beschädigt wurden. Während Nutzer häufig größere Schäden am Auto melden, bleiben Anbieter meist auf den Kosten für die Behebung vermeintlich kleinerer Schäden sitzen. Das soll sich mit dem System von Bosch ändern.
Ridecare kann zum Beispiel erkennen, wenn im Fahrzeug geraucht wird. Das Sensorenpaket ist mit einer Cloud-basierten Datenanalyse gepaart, die künstliche Intelligenz nutzt. Das System kann Flottenbesitzer in Echtzeit warnen, wenn ein Fahrzeug beschädigt oder darin geraucht wurde. Eine Kamera ist nicht eingebaut.
Bosch teilte mit(öffnet im neuen Fenster) , es gebe bereits Pilotprojekte, um Ridecare in Fahrzeuge von Vermietern einzubauen. Die Sensoren in dem Gerät seien empfindlich genug, um Beschädigungen zu erkennen, wenn das Fahrzeug geparkt sei.
Bosch zitierte eine Schätzung des Beratungsunternehmens Strategy&, der zufolge der Carsharing-Markt boomen wird. Der Markt für Mobilitätsdienstleistungen, die das private Auto ersetzen, hat demnach in Europa ein Volumen von 127 Milliarden US-Dollar, wovon 17 Milliarden US-Dollar auf den deutschen Markt entfallen sollen. Das Umsatzpotenzial soll sich bis 2035 europaweit mehr als vervierfachen.
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