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Scania AXL: Scania entwickelt fahrerlosen Muldenkipper

Ohne Fahrer durch die Kiesgrube: Der schwedische Lkw-Hersteller Scania hat einen Muldenkipper für autonomes Fahren Level fünf entwickelt. Konsequenterweise hat das Fahrzeug kein Fahrerhaus mehr.

Artikel veröffentlicht am ,
Fahrerloser Muldenkipper Scania AXL: intelligentes Frontmodul statt Führerhaus
Fahrerloser Muldenkipper Scania AXL: intelligentes Frontmodul statt Führerhaus (Bild: Scania)

Abgeschlossene Bereiche wie Minen oder große Baustellen sind ein gutes Testgelände für autonome Fahrzeuge. Das norwegische Unternehmen Brønnøy Kalk will abgebauten Kalkstein von autonom fahrenden Lkw abtransportieren lassen. Es sind herkömmliche Lkw, die lediglich entsprechend umgebaut wurden. Scania geht einen Schritt weiter: Das Fahrzeug der schwedischen Volkswagen-Tochter wird kein Führerhaus haben.

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Der Scania AXL ist ein Muldenkipper, der beispielsweise in Kiesgruben eingesetzt werden kann. Da er in einem definierten Gebiet unterwegs sein wird, kommt der Kipplaster ohne Fahrer aus. Gesteuert und überwacht wird von einem Kontrollzentrum aus. Die Software kommuniziert mit der ganzen Anlage und kann den Kipplaster dorthin schicken, wo er gebraucht wird.

Konsequenterweise hat das Fahrzeug kein Führerhaus. An seiner Stelle befindet sich das sogenannte intelligente Frontmodul. Für die Navigation und Hinderniserkennung haben sie Entwickler den Laster mit dem Satellitennavigationssystem GPS sowie Radar, Lidar und Kameras ausgestattet.

Scania setzt bereits selbstfahrende Lkw auf der Straße ein. Bei denen ist aber immer ein Fahrer an Bord, der bei Bedarf eingreifen kann. Das Steuersystem des AXL sei jedoch noch nicht gut genug, um das Fahrzeug auf die Straße zu schicken, sagte Magnus Granström, Entwicklungsingenieur bei Scania. Für den Einsatz in einer Mine sei es aber intelligent genug. "In einer Mine zu fahren, ist ziemlich einfach und vorhersehbar. Um in einer dynamischeren und weniger vorhersehbaren Umgebung zu fahren, ist mehr Arbeit erforderlich."

Angetrieben wird der Scania AXL - anders als etwa der in der Schweiz umgebaute Schwerlast-Muldenkipper von Komatsu - von einem Verbrennungsmotor. Der soll aber möglichst mit Biokraftstoff aus erneuerbaren Quellen betrieben werden.

Scania will den Prototyp des AXL am 2. Oktober 2019 in Södertälje vorstellen.

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berritorre 27. Sep 2019

Nein, meine Prämisse war, dass du dich nicht einfach mit dem Kontroller aufs Dach stellen...

ichbinsmalwieder 26. Sep 2019

Vor allem: "Gesteuert und überwacht wird von einem Kontrollzentrum aus." Das ist kein...

bplhkp 26. Sep 2019

Wenn man die Dinge nicht globalgalaktisch und maximal abstrakt betrachtet, haben wir...

Gunslinger Gary 26. Sep 2019

... find ich echt super. Mal kein hässlich runder Käse sondern schön kantig und leicht...

.02 Cents 26. Sep 2019

Grössere / schwerere LKW korrelieren relativ sicher nicht positiv mit weniger Abnutzung...


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