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#SaveMinecraft: Mojang und der Streit um die Server

Das Entwicklerstudio von Minecraft hat neue Rahmenbedingungen für die Betreiber von Multiplayerservern angekündigt. In der Szene regt sich Widerstand - einige Spieler vergleichen das Verhalten von Mojang sogar mit Electronic Arts.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Minecraft
Artwork von Minecraft (Bild: Mojang)

Manche Vorwürfe findet Markus "Notch" Persson nicht in Ordnung. So ärgert er sich in einem Beitrag auf seinem Blog besonders darüber, dass einige Spieler ihn beschuldigten, mit seiner Firma Mojang schlimmer als Electronic Arts zu agieren. So schräg das klingt: Der sonst bei Spielern äußerst angesehene Persson wird wegen Änderungen der Nutzungsbedingungen für Multiplayerserver von Minecraft tatsächlich erstmals ernsthaft von Teilen der Community kritisiert, die sich mittlerweile auf Twitter unter dem Hashtag #SaveMinecraft gegen die Änderungen wehrt.

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Dabei geht es darum, dass ab dem 1. August 2014 ein paar neue Regeln für die Betreiber dieser virtuellen Welten gelten. Eine der wichtigsten Änderungen ist, dass Mojang erreichen will, dass die Betreiber künftig keine Gegenstände mehr verkaufen dürfen, die Auswirkungen auf das Gameplay und die Balance haben.

Auf den ersten Blick klingt das sinnvoll, weil man das als Verbot von Pay-to-Win verstehen kann. In einem längeren Brief an Persson schreibt aber einer der Betreiber eines Minecraft-Servers, dass weder er noch die wichtigeren seiner Kollegen wirklich auf Pay-to-Win-Modelle setzten.

Sie würden stattdessen aber eigene, spannende Abwandlungen von Minecraft anbieten, an denen die Kundschaft schlicht Spaß habe und für die sie gerne bezahle. Die neuen Vorgaben von Minecraft würden seiner Auffassung nach "Innovationen in der Welt des Multiplayers töten".

Mojang und Persson betonen, dass die Betreiber der Server durchaus Geld mit Minecraft verdienen können sollten. Schließlich hätten diese Firmen auch Kosten und sollten in der Lage sein, ihren Angestellten faire Löhne zu zahlen. Mojang bietet den Betreibern deshalb eine Reihe von Geschäftsmodellen an, die aber allesamt auf wenig Gegenliebe stoßen, auch bei den Spielern nicht.

So können die Betreiber künftig für den Zugang auf ihre Server ganz grundsätzlich Geld verlangen. Die fürchten aber, dass die Kundschaft dann ebenso grundsätzlich fern bleibt. Mojang schlägt vor, dass die Betreiber ihre Nutzer um Spenden bitten - aber weil sie dafür laut den künftigen rechtlichen Rahmenbedingungen nicht mehr als ein "Dankeschön" anbieten dürfen, rechnen die Betreiber dabei mit viel zu niedrigen Umsätzen.

Außerdem schlägt Mojang vor, dass die Betreiber der Server Werbung einblenden oder auf Sponsoring oder Product Placement setzen. Der Autor des offenen Briefes lehnt dies besonders strikt ab, weil es zu einem "schrecklichen Spielerlebnis" führe, und er viele junge Kunden habe, denen er aus moralischen Gründen keine Werbung zeigen wolle.

Auf Twitter ist die Stimmung vieler Nutzer im Rahmen von #SaveMinecraft recht klar gegen Mojang eingestellt. Persson hat sich bislang trotzdem seinen Humor bewahrt. Vor ein paar Stunden scherzte er auf Twitter nach einer Ankündigung von Microsoft, die ebenfalls Nutzungsbedingungen ändern wollen: "Sie haben ja keine Ahnung, auf was sie sich da einlassen!".



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Hotohori 18. Jun 2014

Ist doch nichts neues, dass es heutzutage Out ist Geld in ein Hobby zu stecken, da muss...

sh4ni 18. Jun 2014

Man sollte dazu sagen: die EULA von Mojang wurde so geändert, dass das Verkaufen von...

highwanted 18. Jun 2014

In einem Video das ich heute morgen auf YT gesehen habe wird erklärt das es ausschlie...

Little_Green_Bot 18. Jun 2014

*zustimm* Eine sehr kleine Gruppe, die sehr laut brüllt, um weiterhin Kinder per Pay-to...


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